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Tagesarchiv für 28. April 2009

“Short communications” für Politiker

Dienstag, den 28. April 2009 um 14:47

Einer der einflussreichsten Wissenschafts-Lobbyisten der Schweiz, Prof. Dr. Hans Urs Wanner, einst Präsident der eidg. Kommission für Lufthygiene, heute Emeritus, tat kund, wie man in Bern lobbyiert. Es dauere 20 Jahre bis Erkenntnisse aus der Wissenschaft in Bern von der Politik umgesetzt würden. Das wichtigste sei “short communications”, wo man den Verantwortlichen komplexe Zusammenhänge einfach und kurz erkläre. Damit würden die Entscheidungen beschleunigt.

Zurück ins Pleistozän

Dienstag, den 28. April 2009 um 12:04

Wer meint, die Tierfreunde seien zufrieden, wenn wir Wölfe und Bären im Land haben, der irrt. Vor allem englische Tierschützer wollen jene Lebewesen wieder in Europa einführen, die im Pleistozän, d.h. vor 11 000 Jahren, schon einmal hier zuhause waren; dies sei ein entscheidender Schritt, um die Biodiversität zu fördern. Auf Elefanten und Löwen will man vorerst verzichten, aber Wasserbüffel und Zebras, die wir bis 1400 noch in Spanien hatten, sollen wieder angesiedelt werden. Löwen waren im Balkan noch 100 n.Chr. zuhause.

Arme US-Amerikaner

Dienstag, den 28. April 2009 um 9:34

Der Wohlstand vieler Amerikaner hat sich durch die jüngsten Ereignisse praktisch halbiert, investieren viele Familien doch zu 25 % in Wohnimmobilien und zu 75 % in Aktien und Obligationen. Immobilien und Börsen sind zwischenzeitlich um gegen 50 % gesunken. Nicht einmal die Gangster in den USA verdienen richtig gross. Ein hochrangiger Verbrecher macht etwa 100 000 USD im Jahr, seine 5000 Fusssoldaten meist nicht mehr als USD 3.50 pro Stunde. Dagegen verdienen Dirnen in den USA derzeit USD 25-30 pro Stunde, viermal mehr als in den einfachen Berufen, welche sie sonst ausüben müssten. Dennoch, das Bild unserer Freunde jenseits des Atlantiks wird immer trauriger. Schlimmer ist es nur im befreundeten Georgien, wo Regierungschef Mikhail Saakashvilli zugab, man habe eine Viertelmillion Menschen entlassen und alleine in Tbilisi 8000 Menschen wegen Korruption und anderen Verbrechen ins Gefängnis gesteckt. Deren Verwandte fordern nun seinen Rücktritt.

Peter Siegenthaler spricht Klartext

Dienstag, den 28. April 2009 um 7:47

Der Direktor der Eidg. Finanzverwaltung, Peter Siegenthaler, hat in der jüngsten Krise Statur gewonnen. Er spricht Klartext, wenn er sagt: “Die Finanzkrise ist kein Unfall, sondern Folge des Risikoaufbaus.” Die Banken seien unverhältnismässige Risiken eingegangen und hätten elementare Sorgfaltspflichten verletzt. Die Verantwortung für die Folgen wollte er nicht individuell zuordnen. Vielmehr handle es sich um ein kollektives Versagen, auch der Ökonomen. Man sei um das Goldene Kalb getanzt und dem Herdentrieb gefolgt.

“Die Schwan” geht unter

Dienstag, den 28. April 2009 um 7:19

Gesine Schwan, eine der eitelsten deutschen SP-Politikerinnen, hat im Kampf gegen Horst Köhler um die Rolle des deutschen Bundespräsidenten ein Eigentor beträchtlichen Ausmasses geschossen. Sie kündigte an, “die Wut der Menschen könne wegen der Wirtschaftskrise deutlich wachsen.” Das kann in Deutschland nun gar niemand gebrauchen, eine Scharfmacherin an der Spitze des Staates. Die deutschen Gewerkschaften helfen mit, Ruhe zu bewahren (“Wir haben alles unter Kontrolle”). Die Medien berichten nur zurückhaltend über die Gefangennahme von Managern durch ihre Belegschaften in Frankreich. Gesine Schwan, hinter dem Gefälligkeitspolitiker Horst Köhler weit zurück, dürfte nun aus dem Spiel sein. Das Vertrauen in den Staat sollte man nicht leichtsinnig gefährden. Kein Wunder, dass sich nur noch 37 % der deutschen Studenten für Politik interessieren, 1983 waren es noch über 50 %. 72 % ziehen sich lieber in die Familie zurück.

 
     
     
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