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Unternehmerisches Handeln nicht gefragt

6. April 2009 um 9:37

Die Zürichsee-Fähren sind eine fahrende Brücke über den Zürisee von grösster Beliebtheit und ausgezeichneter Rentabilität. Bisher durften darauf in bestimmten Fällen auch Parties und Empfänge gefeiert und an anderen Bootsstegen als den beiden offiziellen angelegt werden. Alle hatten Freude daran, nie ist etwas passiert. Jetzt haben die Zürcher Behörden dies verboten, weil etwas passieren könnte. In deutscher Millionär hat in St. Gallen eine Fischzucht aufgebaut, 30 Mio. Franken investiert und bis zu 50 Arbeitsplätze in Aussicht gestellt. Jetzt haben die St. Galler Behörden die Art des Tötens verboten, weil sie im Amtsblatt nicht vorgesehen war. Niemand hat nachgewiesen, dass die Welse leiden, aber es könnte ja sein. Sicher war es für Hans Raab von Nachteil, dass es ein Deutscher ist, der die grösste Fischfarm der Schweiz ins Leben rief, und er im Fürstentum Liechtenstein wohnt. Unternehmerisches Handeln ist in unserem Land wirklich nicht gefragt, es sei denn als Verlustbetrieb, wie die SBB, oder, wie soeben im Kanton Baselland geschehen, wo die Regierung in sechs alte Bunker am Rhein CHF 150 000.– investieren will, um den Schülern zu erklären, wie man sich einst gegen die Deutschen verteidigte.

2 Kommentare zu “Unternehmerisches Handeln nicht gefragt”

  1. rené w.

    Zum Baselbieter-Bunker-Witz: Die sollen das Geld in die Jugendförderung stecken, um den Jungen beizubringen, vorwärts ins 21. Jahrhundert zu schauen.
    Damit die Jugend irgendwann mal über den Horizont der Herren Brunner und Darbellay hinaus zu denken im Stande sind, der erstere topediert alles, was progressiv in die Zukunft führen könnte und der zweite macht auf Stimmenfang im rechten Spektrum mit ‘OECD-Mittel-Retorsionsmassnahmen !’
    Schweizerische Parteiführer eben, die leider das Volk und seine Meinung ziemlich genau repräsentieen.

  2. Lothar Degen

    Nun ja, die sechs alten Bunker sind immerhin so eine Art Kulturgut und die CHF 150’000.- könnten auch dümmer ausgegeben werden. Z.Bsp. für die H2 welche Liestal mit Pratteln verbindet, an der fast 40 (!) Jahre lang geplant wurde und welche jetzt, nicht wie geplant 230 Mio, sondern 554 Mio kosten soll.

    Wenn ich für meine Firma Budgets mit solcher Genauigkeit aufstellen würde, wäre ich längst Konkurs, auch das hat mit Unternehmertum zu tun.

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