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Tagesarchiv für 24. Dezember 2008

Good Luck, Monika

Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 9:55

Wenn wir uns über den hohen Lebensstandard der Menschen in unserem Land freuen, mögen sich manche Monika Luck vorstellen, die soeben ihren Abschied als Geschäftsführerin der Schweizer Werbung SW offiziell verkündigen liess. Noch vor hundert Jahren war dies nur bei Staatslenkern, höchsten Diplomaten oder bedeutenden Industriefamilien üblich. Monika Luck lässt uns wissen, sie wolle sich in Zukunft mehr dem Reisen widmen (ganz wie früher der englische Adel, als er die Schweizer Alpen entdeckte), ihrer Familie (das gehört sich in besseren Kreisen), dem Sitz im Tessin (nein, keine Wohnung, auch kein Haus, ein “Sitz”) und der “Agentur für Schr-Ott und Kreativität” (skurril wie die Lords). Good Luck, Monika, wir werden Dich vermissen. Der Schweizer Werbung geht es mies; Du hast den Absprung im richtigen Augenblick geschafft.

“Beobachter” lässt sich nicht einschüchtern

Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 9:21

Auf Seite 14 der Weihnachtsausgabe berichtet der “Beobachter” über “Die faulen Tricks der Strromkonzerne”, was den Verlag nicht hindert, zehn Seiten weiter, eine 16seitige Broschüre des Energieproduzenten Axpo zu präsentieren, die er auch noch selber produziert hat. Das nennt man Trennung zwischen Redaktion und Werbung, eine Technik, die immer weniger Schweizer Verlage beherrschen. Ach, der “Beobachter” gehört nicht mehr einem Schweizer Verlag, sondern Axel Springer aus Berlin. Offensichtlich macht Grösse stärker.

Wo wird noch Geld verdient?

Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 9:07

Nicht die ganze Welt wird im kommenden Jahr untergehen, sondern es gibt noch Staaten, die Wachstum aufzeigen. Zählen wir das Wachstum des Inlandprodukts und der Industrieproduktion zusammen, zeigt sich folgendes Bild: China (15,7 %), Tschechien (6,4 %), Polen (3,1 %), Russland (4,3 %), Australien (3,9 %), Indien (10,9 %), Thailand (3,9 %), Ägypten (11,7 %), Israel (5,5 %), Brasilien (3,2 %). Die Schweiz wird mit 5,9 % sogar sehr gut abschneiden, muss aber, wie viele andere Staaten auch, damit rechnen, dass starke Einbrüche bevorstehen.

 
     
     
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