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Konrad Adenauer und George W. Bush

23. December 2008 um 9:27

George W. Bush hat am 15. Oktober 2002 alle US-Amerikaner ermutigt, sich ein eigenes Haus zu bauen oder zu kaufen. Er hat damit entscheidend den Immobilien-Bubble ausgelöst, der zur Verschuldung der US-Bevölkerung führte; gleichzeitig ruinierte er den Staatshaushalt mit Kriegen im Irak und in Afghanistan. Konrad Adenauer hat das gleiche 1952 in Deutschland getan, indem er jedem Deutschen, der dies wollte, ein eigenes Haus versprach. Der schlaue katholische Fuchs aus Köln wusste, die Deutschen würde keine linke und keine rechte Revolution mehr anzetteln, hätten sie ein eigenes Haus mit Gärtchen. Was machten die Amerikaner falsch, was bei den Deutschen richtig lief? Die amerikanische Bevölkerung, verführt von der Finanzindustrie, dem Detailhandel und der Werbebranche, stürzte sich in Schulden. Gleichzeitig wurden die Einkommen seit 30 Jahren von der Wirtschaft nach unten getrieben; Stagnation der Einkommen war für 80 % der US-Bevölkerung noch das günstigste. Die Deutschen arbeiteten wie die Teufel, waren sparsam und errzeugten das berühmte Nachkriegs-”Wirtschaftswunder”. Merke: Konrad Adenauer, der sein Land mit 900 Worten regierte, hielt Mass. George W. Bush, ein “reborn christ”, ein Gotteskrieger, wollte die ganze Welt bekehren, was gründlich in die Hosen ging. Wir zahlen alle mit.

Ein Kommentar zu “Konrad Adenauer und George W. Bush”

  1. M.M.

    Lieber Kollege Stöhlker. Ihr Bush-Bashing in Ehren, aber den Häuslebauerboom hat Herr Clinton ausgelöst.
    http://www.arlesheimreloaded.ch/article/die_wurzel_des_uebels_bill_clinton
    Schöne Festtage!

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