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Warum Kosovo?

29. April 2008 um 12:51

Die Kunst der US-Amerikaner, mit Hilfe der EU- und NATO-Europäer, begleitet von UNO-Blauhelmen, ganze Staaten zu zerschlagen, ist gross. Der Kosovo soll die Weltgemeinschaft seit knapp zehn Jahren rund 33 Mia. Euro gekostet haben, Geld, das auch bei uns dringend gebraucht würde. Die 2,1 Mio. Kosovaren, das entspricht der Greater Zurich Area, haben pro Einwohner und Jahr auf diesem Weg rund 1750 Euro erhalten, das 160fache der durchschnittlichen pro Kopf-Hilfe aller Entwicklungsländer. Dieser Kosovo, darin mag ich Carla del Ponte nicht zu widersprechen, ist kein Rechtsstaat, sondern ein “Sizilien Ost”, zersetzt von Korruption und organisierter Kriminalität. Oberaufseher ist ein ehemaliger schwäbischer Bürgermeister, Joachim Rücker, 56, aus Sindelfingen. Jeder fünfte Kosovare ist Analphabet, der beliebteste Beruf der Jugend “Mafiaboss”. Micheline Calmy-Rey hat tatsächlich Grosses geleistet, dieses neue Haiti der Amerikaner in Europa gerade uns um den Hals zu hängen.

4 Kommentare zu “Warum Kosovo?”

  1. fliegender Hollander

    Der BBCschreibt heute: Es Kommt die Krise in Kosovo. Was trieb unsere Grossmutter sich in Kosovo einzumischen? Ist die EDA vielleicht doch nicht so lobenswert wie Sie vor kurzem meinten? Wahrscheinlich Appeasment

  2. rené w.

    Die Existenz Kosovos als selbständiger Staat wurde von der US Air Force ins Amselfeld hineingebombt und ist eine historische Fehlleistung, wie sie nur die USA zustande bringen.
    Dass die CH SP Aussenministerin -völlig ohne jeden Zwang – auf dieses Vehikel aufspringt und sich einbildet, damit eine historische Schnitstelle der Kulturen – seit der Schlacht von 1389 – befrieden zu helfen, ist schlicht Aktivität falschen Ort und vor allen nicht neutraleAussenpolitik !
    Man muss nicht alles akzeptieren, was Peter Handke über Serbien sagt und schreibt, dass Kosovo ein ‘heiliger’ Teil von Serbien ist, bleibt hingegen eine historische Tatsache !

  3. Fred David

    @) fliegender Holländer: Einverstanden, die zwei Fälle “Kosovo” und “Iran” müssten unbedingt breiter diskutiert werden. Das sind aussenpolitische Vorgänge von Tragweite, über deren Hintergründe wir immer noch sehr wenig wissen. Wenn die Politik diese Themen nicht diskutieren will, dann müssen es halt die Medien tun.

    In der Schweiz gibt es keine institutionalisierte Opposition, die Widersprüche sichtbar macht. Dann müssen eben die Medien diese Rolle übernehmen und von sich aus eine breitere Debatte lancieren. Bei uns werden solche Themen mal kurz aufgekocht und dann sofort vergraben, insbesoneder dann, wenn sie heikel sind und gewichtige Interessen daran hängen.

  4. martinlauch

    Gemäss den Informationen die ich habe, ist der Kosovo u.a. eine Transitland für das was in Afghanistan so reichlich angebaut wird…. seit die lieben Amis dort sind…. (Bei den Talibans – die ja auch nicht meine Wellenlänge sind – war es auf jeden Fall bedeutend weniger).

    Tja…. was tut die NATO eigentlich dort? Vielleicht sollte man etwas genauer die Russen fragen… die waren ja dort ja schlussendlich auch in einen scheusslichen Krieg verwickelt…

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