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SP Schweiz: Alte und neue Schaukämpfe

28. Februar 2008 um 11:13

Hans-Jürg Fehr, der scheidende SP-Präsident, wird bald vergessen werden. Er sagt von sich “Ich bin ja immer gleiche Fehr, ob wir bei Wahlkämpfen gewonnen oder verloren haben.” Vielleicht ist dies sein grosser Fehler: Er ist immer der gleiche geblieben, während die Welt sich verändert hat. Als Lehrer hat er nie das Kämpfen gelernt, weil er es nie nötig hatte; das ist all den Armen in unserem Land ein Unglück gewesen, denn er konnte ihnen nicht helfen. Wenn Christian Lévrat, Fehrs Nachfolger, auch der gleiche bleibt, der er war, haben wir wenig von ihm zu fürchten. Er war als Gewerkschafter mehr laut als erfolgreich. Das könnte ein schöner Slogan werden für die SP des 21. Jahrhunderts, die kaum noch engagiertes Personal hat und deren politischer Spielraum derart eng ist, dass sie in Nebenthemen flüchten muss (z. B. Internationale Solidarität), um überhaupt noch bemerkt zu werden. Merke: Die Bedeutung aller Schweizer Parteien wird in den kommenden zehn Jahren nur noch abnehmen, denn die marktbeherrschenden Schweizer Konzerne, seien dies in- oder ausländische, haben insofern kaum noch Bedarf an Schweizer Politik als sie sich darauf verlassen können, dass ihre wesentlichen Wünsche sofort oder etwas später ohnehin erfüllt werden. Unsere Politiker, von rechts nach links, dürfen jene Restschweiz verwalten, welche die Globalisierung ihnen übrig lässt.

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