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Ein oberpeinliches Thema: Judentum

26. Februar 2008 um 15:48

„Dröhnendes Schweigen“ stellt Gisela Blau im „tachles“ fest, wenn „der deutsche Papst Benedikt XVI.“ es den „Ewiggestrigen“ in seiner Kirche erlaubt, den alten und lateinischen Ritus wieder zu benutzen. Darin gehe es wieder um die Missionierung von Juden, werde doch das Paradies auf Erden nach Auffassung der katholischen Kirche erst ausbrechen, wenn die Juden sich zum Christentum bekehrt haben. Ehrenwort, ich (katholisch) wusste dies nicht und muss mir nun ernsthaft Gedanken machen, ob ich jemals das Paradies erreichen werde, in welchem ich etliche Mitglieder meiner Familie, mich erwartend, schon vermute. Gisela Blau, wortgewaltig, fordert die Schweizerische Bischofskonferenz zur Stellungnahme auf. Was ich weiss und mich laufend verwirrt: Juden kommunizieren einfach besser und oft aggressiver als Nichtjuden. Es ist doch unglaublich, wie intensiv wir uns in der 7,6 Mio. Einwohner zählenden Schweiz mit den 18 000 Juden beschäftigen (müssen), die bei uns leben. Diese jüdische Präsenz lässt sehr viele Schweizer, denen es das Wort verschlagen hat, die Faust im Sack machen. Im Radio, und ich höre gerne DRS 2, wimmelt es von jüdischen Schriftstellern und Künstlern, die dort vorstellt werden, sodass ich mich manchmal frage, ob es auch nichtjüdische gibt. Nun stelle ich fest, dass wir demnächst auch eine jüdische Kommunikationsschule im Land haben werden, die ein „Jewish Leadership Program“ anbietet. Es steht auch Nichtjuden offen, ist mit 1800 Franken pro Semester sogar recht günstig, und wir könnten endlich lernen, was unsere jüdischen Freunde so gut und mit Lust beherrschen, die Kunst der Kommunikation und Führung.

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