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Armes Basel – reiches Zürich

26. Februar 2008 um 15:34

Was in Basel jetzt missglückte, der Verkauf von Zwei-Mio-Franken-Wohnungen in der Innenstadt, wäre in Zürich kein Thema. Solche Wohnungen gibt es rund um den Zürisee zuhauf und sie gehen weiterhin weg wie arme Semmeli. In Basel musste dies missglücken, weil tatsächlich viel weniger Basler viel Geld haben als man sich dies vorstellt. Die wenigen wirklich reichen Basler haben ihre Häuser und Wohnungen in der Stadt und im Kanton, z.B. in Riehen oder in Binningen. Wohnungen gelten bei den reichen jungen Baslern ohnehin als wenig chic; ein Haus bleibt ein Haus. In Zürich ist der Wohlstand der Bestverdienenden viel ausgeprägter. Sofern man von einer Basler Politik sprechen darf, muss diese sich bald einmal ändern, soll die Stadt nicht weiter verarmen.

Ein Kommentar zu “Armes Basel – reiches Zürich”

  1. rené w.

    Ich schätze Ihre Kommentare meistens sehr – nur in Sachen ‚Basel und Geld‘ haben Sie halt – wie die meisten Analysten aus Zürich – nicht die grösste Ahnung: Als Basler bin auch ich besorgt über den Niedergang meiner Stadt, Beizen-Sterben, keine schicken Cafés, mieses Angebot im Fashion-Sektor, usw.
    Nur – in meinem sehr schönen Wohnviertel Neubad haben in den letzten Jahren viele jüngere und sehr gut situierte Familien alte Wohnhäuser durch Soft-Umbau in eigentlichen Bijous verwandelt und die entstandene Wohnkultur ist sehr ansprechend – für Zürcher vielleicht zu ‚understatement‘ – aber eben baslerisch, eher Klavier im Haus als Cayenne davor !
    Oder denken Sie, dass die Zürcher -St. Moritz – Label – Spritz-Lippen – Botox – Gesellschaft wirklich im ‚Wohlstand‘ lebt – oder doch eher nur im ‚Geldstand‘ ? Wie behangen von D&G/Hermes/etc die – mittlerweile vorwiegend hochdeurtsch redende – Zürcher Schicki-Micki -Damenwelt auch immer die Bahnhofstrasse bevölkern mag – Zürich bleibt dabei ein Schweizer Finanzplatz – eine Weltstadt wird es nicht – nicht mehr und nicht weniger als Basel !
    Mögliche Käufer für 2-3 Mio Wohnungen im Andlauerhof könnten diese Summen ja wohl nur aus Bank-Boni haben, und auf solche können wir zur Zeit in Basel bestens verzichten !
    Mit ‚Basler Politik‘ hat das wenig zu tun – eher mit neureichem Zürcher Protz und introvertierter Basler Zurückgezogenheit – beides international ‚bünzlig‘ und zweitklassig- wie unser beider Fussball-Clubs auf europäischem Parkett !

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