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Tagesarchiv für 20. Februar 2008

Schwieriger Umgang mit Ausländern

Mittwoch, den 20. Februar 2008 um 11:28

Was machen wir nun mit unseren 1,6 Mio. Ausländern, die, seien es Kosovaren oder Deutsche, sich als schwer integrierbar zeigen? Dazu kommen noch eine Million Schweizer, die den Schweizer Pass erst seit einigen Jahrzehnten tragen, also kaum als Vollbürger gelten können. Wir können mit mehr Strenge und gesteigerten Anforderungen an sie herantreten, aber da wir ein Vollzugsproblem haben, sehe ich in dieser Hinsicht schwarz. Wir können mit mehr Verständnis und Hilfe reagieren, aber auch dies überzeugt mich nicht, denn Ausländer sind hoch entwickelte Raubtiere, wie wir auch; nur haben wir mehr zu verteidigen. die Sache scheint mir so nich lösbar zu sein. Gut ist, wer ein gutes Auskommen hat und in einer “guten” Nachbarschaft lebt. Schlecht ist, wer von 3’300 und weniger Franken im Monat leben muss; dies würde mich auch aggressiv machen. Kommen dazu noch üble Nachbarn, eine Abwertung des Wohngebiets, Bandenzüge Jugendlicher, dann nützt alles Helfen nicht, denn der Wesenskern eines Menschen ist leichter zu verletzen als ein Schienbein. Es wird sich also entwickeln, was wir schon erleben: Die Ghettoisierung unserer Gesellschaft. Wer es sich leisten kann, zieht in eine bessere Lage.

80 Jahr sind ein gefährliches Alter

Mittwoch, den 20. Februar 2008 um 11:13

Es gibt dissident Reiche; sie haben meist nur eine kurze Lebenszeit. Das Reich des Spartakus hielt sich 25 Jahre, der Kommunismus 80 Jahre, Lotharingia 72 Jahre und das Reich der nubischen Pharaonen 70 Jahre. Die Schweizer Volksdemokratie lebt nun schon gut 700 Jahre. Des Volkes Wille ist ungebrochen, was die Regierungsfähigkeit für die Eliten nicht erleichtert. Ist die Schweiz der einige Ausnahmefall der Geschichte, dass Guerilleros gegen die Habsburger und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, gegen Napoleon wie Hitler, sich durchsetzen konnten? Es sieht so aus, denn die USA, auch ein Reich aufständischer Siedler, ist unvermittelt in die Dekadenz übergegangen und hat heute ein Regime, wo das volk sich nur noch wundern kann. So gesehen, sind nicht unsere Klein-Caesaren wie Blocher oder Couchepin wirklich entscheidend, sondern die Buchhalter wie Merz und Schmid oder die politischen Balletteusen à la Widmer, Leuthard oder Calmy-Rey.

Katholische Kirche: Gegenwart unbekannt

Mittwoch, den 20. Februar 2008 um 11:05

Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, ein gebürtiger Jugoslawe, übernimmt den Vorsitz der deutschen Bischofskonferenz. Seine Lieblingsschauspielerin ist Anneliese Rothenberger, sein Lieblingsschauspieler Gustaf Gründgens, seine Lieblingsfigur in der Geschichte Konrad Adenauer. Merke: Es macht den Eindruck, als seien bedeutende Repräsentanten der katholischen Kirche noch nicht in der Gegenwart angekommen. Wie will man die heutigen Menschen überzeugen (oder überhaupt erreichen), wenn die eigene Wahrnehmungsebene eine gut fünfzigjährige Verspätung hat? Umgekehrt, wenn Bischöfe wie Kurt Koch in die Zukunft blicken, sehen sie keine Gemeinden mehr, sondern nur noch “Pastoralräume”, den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden. Dahinter verbirgt sich ein Jahrzehnte langes Versagen in der Kirchen- wie in der Nachwuchspolitik. De facto wird dies ein weiteres Ausdünnen der katholischen Christenheit bedeuten hin zu orthodoxen Kernregionen, wie dies auch der Churer Bischof Vital Huonder sieht. Von lebendigem Christentum kann dann wohl nicht mehr die Rede sein.

 
     
     
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