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Subprime crisis: Wir stellen sie auf den Kopf

17. Januar 2008 um 14:46

Betrachten wir die “subprime crisis” aus der Sicht unserer Schweizer Banken und unserer leicht oder schwer beschädigten Budgets, ist der Jammer an den Leistungen von Marcel Ospel und seinen 300 “subprime legionären” in den USA angebracht. Stellen wir dies aber auf den Kopf, sieht die Lage wie folgt aus:
2-3 Millionen Amerikaner sind Begriff, ihre Häuser zu verlieren, weil die Banken mit ihren Brokern sie zum Kauf von Gütern überredet haben, die sie sich nicht leisten konnten. Jetzt gehen grosse Teile des amerikanischen unteren Mittelstandes pleite. Verdient daran haben zuerst einmal die Broker, die von jeder Hypothek bei Abschluss eine Provision von 1,5 % erhielten. Die Broker reichten den Fall an die “lenders” weiter, die das Risiko an die Investmentbanken abtraten (jedermann verdiente dabei mächtige Honorare). Die Investmentbanken machten daraus die berühmten “Bratwürste fraglichen Inhalts”, wie sie vom St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler bezeichnet wurden, natürlich nicht gratis. Angereichert durch andere Finanzprodukte, wurden diese “Würste” als “securities” weltweit verkauft, wobei auch die Ratingagenturen nochmals kräftig verdienten.
Ergebnis: Unter dieser Last, alle bedienen zu müssen, brachen Millionen US-Hauseigentümer zusammen. Sie können sich nun von Hillary täuschen lassen oder von Barack Obama oder sich aussuchen, bei wem (Romney, Huckabee) sie ganz einfach beten wollen.

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