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Tagesarchiv für 16. November 2007

Braucht die Schweiz einen eigenen Slogan?

Freitag, den 16. November 2007 um 16:31

Während der Zürcher Slogan „Downtown Switzerland“ Pfeffer hatte, ist dessen Nachfolger „Wir leben Zurich“ einigermassen hilflos; er löst so wenig aus wie die alte Beleuchtung der Bahnhofstrasse, die nun nach überflüssigen Kämpfen endlich abgelöst wird. Die Franzosen haben „Liberté, Egalité, Fraternité“, wenn auch immer weniger davon zu spüren ist, die USA „In God we trust“ und Luxemburg ist sehr ehrlich mit dem Slogan „Mer welle bleiwe wat mir sinn“. Die Isle of Man hat sich nun ein Stehaufmännchen zugelegt mit der Botschaft „Wie immer Du es wirfst, es wird stehen“. Jetzt sucht die Regierung in London auch ein Motto; bisher vernünftigster Vorschlag „Wir sind Briten – wir machen keine Mottos“. Und wir? Vor Jahren liess mich die SRG an einer TV-Sendung im Abendprogramm mitwirken, die ich unter das Thema stellte „Switzerland – the golden nugget of the world“. Dieser Slogan stimmt, je länger desto mehr.

Espace Mittelland gescheitert – wie weiter?

Freitag, den 16. November 2007 um 14:56

Eines der anspruchsvollsten Projekte des Kantons Bern, die Gründung des Espace Mittelland, ist gescheitert. Jetzt wollen nicht einmal die Bieler sich einer touristischen Nachfolge-Organisation, „Bern+“, anschliessen. Sie ziehen es vor, sich dem westlichen Drei-Seen-Land anzuschliessen. Das Berner Oberland schläft vor sich hin, weil es seine eigene touristische Koordinations-Organisation zerstört hat; Wunder werden vom Lötschberg-Basistunnel erwartet, der am 9. Dezember für den allgemeinen Zugsverkehr geöffnet wird. Die Walliser haben die Chancen bisher energischer genutzt; Bern ruht.

Kirchen gegen Sonntagsverkauf: Mehr Zeit zum Beten.

Freitag, den 16. November 2007 um 10:56

In Deutschland klagen die Kirchen vor dem Verfassungsgericht gegen die Freigabe des Sonntagsverkaufs, vor allem in Berlin, wo alles ein wenig offener als sonst ist. Sollten sich derlei Tendenzen auch bei uns durchsetzen, möchte ich die Kirchen bitten, ihre Dienstleistungen zu verbessern: Ich will bessere Prediger vor Ort, die uns die Bibel und die inneren religiösen Zusammenhänge intelligenter erklären. Ich will nicht Sermone, dass es uns Gläubigen („Chillebank-Christe“) schlecht geht, sondern mutigen Zuspruch. Erst dann haben die Kirchen ein Recht, uns sonntags vom Einkaufen oder vom Sport oder – ganz einfach – vom Lesen abzuhalten.

Die neuen Puritaner

Freitag, den 16. November 2007 um 9:07

Das Bundesamt für Gesundheit hat natürlich recht: Rauchen ist schlecht, Drogen sind noch schlechter, Trinken ist ganz schlecht. Die Polizei rät uns: Schnell fahren ist schlecht, zu nahe auffahren ist schlecht, Telefonieren beim Fahren ist zu vermeiden, Zeitungslesen beim Fahren ist auch schlecht, sogar im Kriechverkehr. Übertroffen werden wir Schweizer, die wir gut daran tun, es diesem Land an Fleiss gleichzutun, von den Behörden Singapurs: No eating or drinking, andernfalls SD 500.–, no smoking, andernfalls SD 1000.–. Unsere Freunde in Asien haben recht: Essen und Trinken wird immer teurer; wir sollten es abschaffen oder nur in staatlich überwachten Reservaten pflegen. Was wollen die Regierungen damit eigentlich erreichen? Wir sollen fit bleiben, puritanisch werden, damit wir mehr arbeiten können. Merke: Wir werden gebraucht.

 
     
     
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