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Tagesarchiv für 9. November 2007

Neue europäische Sozialtrends.

Freitag, den 9. November 2007 um 14:46

Gemäss WSJE befindet sich der Sozialstaat in ganz Europa auf dem Rückzug. Für Deutschland liegen nun klare Zahlen vor: Waren es 1999 noch elf Prozent der Westdeutschen, die arm waren, stieg deren Zahl bis 2005 auf 16% an. Heute sind 17% aller Deutschen, 14 Mio. Einwohner, arm. Sie leben als Single von Euro 900 im Monat. Kein Wunder, dass viele von ihnen gerne in die Schweiz kommen.

Verband der Fachjournalisten will expandieren.

Freitag, den 9. November 2007 um 13:09

Der Verband Schweizer Fachjournalisten will expandieren, denn dies liegt im Geist der Zeit. Bereits führt man Gespräche mit dem Verband der Autojournalisten, der allerdings die höheren Mitgliederbeiträge scheut. Die Autojournalisten haben bekanntlich ein richtig schönes Leben auf Kosten der Autoindustrie, das man nicht gefährden will. Die Bahn-Journalisten sind natürlich nicht erfreut, dass die Vertreter des Individualverkehrs ihre Position verbessern wollen. Es liegt daher nahe, dass nun die etwas konservativen SBB-Journalisten auch eine Fachgruppe bilden sollten. Wenn Strasse und Schiene in Bewegung kommen, muss sich auch in der Luft etwas tun. Der Verband der Luftfahrt-Journalisten, früher schon einmal stärker als heute, denkt auch an die Möglichkeit eines Anschlusses.

Merke: Die Gesetze des Marktes sind unüberwindbar.

Wie ist das mit den einfachen Leuten, Ulrich Fischer?

Freitag, den 9. November 2007 um 11:53

Der soeben abgewählte Aargauer Nationalrat Ulrich Fischer lässt sich von der „NZZ“ ins Licht rücken mit einem Portrait, worin er stolz darauf hinweist, dass er jetzt in der Migros Clubschule Neugriechisch lerne. Worauf die NZZ fortfährt: „Die neue Erfahrung erlaube ihm, auf Kreta, einer seiner Lieblings-Destinationen, mit einfachen Leuten ein paar Worte zu wechseln.“ Wie bitte, wurde hier etwas verwechselt? Wendet sich der hohe Schweizer Ex-Politiker nun huldvoll in seinem aargauisch gefärbten Neugriechisch „einfachen Leuten“ zu oder ist nicht er es, der mit seinen sprachlich eng begrenzten Fähigkeiten intelligente Griechen anzusprechen sucht? Oder hat die NZZ das ganze nur halb verstanden?

Wiener Flughafen-Schmäh.

Freitag, den 9. November 2007 um 9:19

Unser Zürcher Flughafen kommuniziert im Allgemeinen nur, wenn es ihm an die Haut geht. Weil ich, gegen alles Recht, jeden morgen um 06.02 Uhr vom ersten Flugzeug, das Kloten anfliegt, geweckt werde, um schlaftrunken taumelnd das Fenster zu schliessen, ärgere ich mich wie weitere 300 000 Menschen rund um den Flughafen auch, dass man die Anlieger derart kaltschnäuzig behandelt. Der Flughafen Wien sucht rabiater auf sich aufmerksam zu machen. Er hat deshalb den Slogan entwickelt „The most tightly-knit network in the East since the KGB“. Das ist echter Wiener Schmäh.

 
     
     
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