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Tagesarchiv für 8. November 2007

Macht Putin zum Schweizer Bundesrat.

Donnerstag, den 8. November 2007 um 17:33

Nachdem die Zahl der Gastarbeiter ohnehin laufend zunimmt, auch schon ein dunkelhäutiger Schweizer im Nationalrat sitzt und mehr folgen werden, wäre es doch eine gute Idee, Vladimir Putin zum Schweizer Bundesrat zu machen. Er weiss offensichtlich mit der Macht umzugehen und hätte sicher weder mit Christoph Blocher noch mit Pascal Couchepin irgendwelche Probleme. Wie könnten wir ihn in die Schweiz locken? Putins Salär liegt bei nur 80 000 USD, das sind gerade einmal CHF 90 000.—im Jahr. Als Schweizer Bundesrat würde er mit gut CHF 400 000 ein mehrfaches davon verdienen; das Schönste wäre: Niemand drängt ihn in der Schweiz zum Rücktritt. Merke: Über eine solche Radikalkur wird in hundert Jahren niemand lachen.

Ausländische Fussballer nicht unumstritten.

Donnerstag, den 8. November 2007 um 16:36

Was sich Schweizer Fussball nennt, ist meist aus aller Welt zusammen gekauft. Umso mehr erstaunt eine Abstimmung in Sitten („Mit der SBB eine Stunde näher“), wonach die Walliser zu über 58% einheimische Fussballer in ihrer Mannschaft vorziehen würden. Knapp 40% aller Walliser, die befragt wurden, sind auch mit ausländischen Spielern zufrieden. Das heisst doch im Klartext: Wir wollen unsere eigenen Jungs spielen sehen. Die anderen Clubs haben diese Abstimmung nicht kommentiert.

Banken hofieren eingewanderte Sportler.

Donnerstag, den 8. November 2007 um 15:40

Immer mehr ausländische Sportler, Tennisspieler und Auto-Rennfahrer, wohnen zu steuerlichen Sonderkonditionen in unserem Land. Darunter 14 Fahrer der Formel 1, die meisten davon in der Westschweiz. Die grosse Genfer Privatbank LODH hat eigens dazu Stéphane Oberer, den Ex-Coach von Marc Rosset, engagiert, um den Kontakt zu diesen Kurven- und Ballartisten zu pflegen. Daraus wird klar, warum unsere kantonalen Regierungen diesen Steuerflucht-Traffic nicht stoppen wollen: der Finanzplatz profitiert davon.

Der deutsche Berater der CVP meldet sich zu Wort.

Donnerstag, den 8. November 2007 um 14:17

Heiner Geissler hat „seinen Freunden von der CVP“ empfohlen, Bundesrat Dr. Christoph Blocher schärfer anzugreifen. Dessen Doppelrolle als Regierungsmitglied und Quasi-Parteichef sei nicht vertretbar. Interessant (im „Tagi“) seine Ausführungen über deutsche Rechtspolitiker. Otto Schily, SP, und Wolfgang Schäuble (CDU) würden nur so tun, als betrieben sie eine Politik der Rechten; sie wollten damit eigentlich nur die wirklich Rechtsradikalen in eine der grossen Parteien einbinden. Übertragen wir dies auf die Schweiz, lässt sich sagen: Christoph Blocher, Christoph Mörgeli und andere SVP-Vertreter tun nur so, als würden sie das Schweizer Volk vertreten. Sie wollen es damit einbinden in eine Politik, die letztlich dem Finanzplatz und den grossen Konzernen dienlich ist. Merke: Wenn es dem Fortschritt dient, warum nicht?

Hoch zu Ross oder gleich zu Fuss?

Donnerstag, den 8. November 2007 um 11:50

Vor gut hundert Jahren ritt man im Morgengrauen noch aus, damit man anschliessend seinen Geschäften nachgehen konnte. Heute joggen die Politiker und Manager im Morgengrauen durch die nebelgrauen Wälder. Früher stürzte man gelegentlich vom Pferd; heute beklagt man die Schmerzen im Knie, im Fuss oder in der Hüfte. Merke: Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt alles gleich.

So macht man keine Revolution.

Donnerstag, den 8. November 2007 um 10:50

Eine ganze Reihe meiner US-Freunde waren sehr stolz darauf, Micheil Saakaschwili mit Finanzmitteln amerikanischer Stiftungen bei seiner Wahl zum Präsidenten Georgiens unterstützt zu haben. Sein Vorgänger wurde mit Hilfe der Deutschen, an deren Wiedervereinigung er mitwirkte, sanft entsorgt. Jedoch, jetzt läuft das georgische Volk wieder Sturm, ausgelöst durch eine Arbeitslosigkeit von mehr als 60%. Einige ohnehin reiche Georgier sind in der Zwischenzeit sehr reich geworden; das Volk darbt. Derlei US-geförderte Rosenrevolutionen sind für das Volk eine gefährliche Sache.

 
     
     
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