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Tagesarchiv für 6. November 2007

Zwei gute Schweizer Adressen in Rom.

Dienstag, den 6. November 2007 um 14:49

An der Via Marcello Malpighi 14 in Rom steht seit gut 60 Jahren die Schweizerschule in Rom, gegründet vom Ehepaar Elly und Alberto H. Wirth, das beispielhaft die gute wie die erfolgreiche Schweiz des vergangenen Jahrhunderts vorgelebt hat. Ihr Hotel, das Victoria, an der Via Campania 41 nahe der Spanischen Treppe und an der römischen Stadtmauer gegenüber dem Park der Villa Borghese gelegen, ist heute noch ein Treffpunkt der guten Schweizer wie der römischen Gesellschaft. Auf Vater Albert ist Sohn Rolf gefolgt, der jetzt zum Jubiläum der Schweizerschule sagte: “Die amerikanische International School erzieht zu egoistischer Selbstdarstellung, die französische Schule hinkt mit ihrer nationalistischen Ausrichtung der Geschichte hinterher, die italienische spiegelt den Zustand des Landes, chaotisch. Die deutsche Schulde verweigert, religiös bedingt, einem Teil der zu Vermittelnden die Teilnahme.” Rolf H. Wirth fordert den Bundesrat auf, die Tradition der Schweizer Auslandschulen weiter zu unterstützen. Jedoch, während sich die “International Schools” in der Schweiz vermehren und sehr rasch wachsen, kommen zu unseren eigenen Schulen im Ausland vom Bundesrat keine starken Zeichen. Eine grosse Tradition der Schweiz, die unseren guten Ruf im Ausland wesentlich mit begründet hat, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden. Diese Schulen sind wichtiger als Event-Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen im Ausland, wie sie von Präsenz Schweiz seit einiger Zeit geboten und als Erfolg gemeldet werden.

Kommt die grosse Krise – oder nicht?

Dienstag, den 6. November 2007 um 11:33

Die Kurse unserer beiden Grossbanken fallen in einem Tempo, die Chuck Prince bei der Citigroup den Kopf gekostet haben. Während die Zürcher äusserlich noch ruhig bleiben, herrscht in NYC Alarm. Das durchschnittliche Bankergehalt an der Wall Street von rund USD 340 000. p.a. ist in Gefahr, ebenso die neun Prozent Steuereinnahmen in NYC, die von Banken abgeliefert werden (Bundesstaat NY 20%).
Wie “Barron’s” über die CS Group schreibt, gibt es dort keine Aussicht zu besserem; nur die KOF ist wieder einmal anderer Ansicht. Jedoch, wenn George W. Bush demnächst wirklich den Iran bombardieren lässt, um den Republikaner die Wahl zu sichern, dann ist bei uns die Hölle los. Der Iran ist noch weniger zu besiegen als der Irak. Sarko und Merkel (“Die Bundeswehr bleibt noch lange in Afghanistan”) erhalten in dieser Woche persönliche Abreibungen von “Georgieboy”, der Hilfe nicht nur im Irak braucht, sondern auch an der türkischen Südgrenze im Nordirak, in Afghanistan und Pakistan. Das Bush-Szenario von “World War III” wird immer deutlicher. Robert Redford sagt unverblümt: “Die Politiker sind heute eine Beleidigung für unsere Intelligenz.” Meinte er damit nur die USA? Wohl kaum. Schnallen wir uns an. Der Ölpreis wird sich wahrscheinlich verdreifachen; jedes Ansteigen des Ölpreises dürfte ein Hinweis auf die wachsende Kriegsgefahr im Mittleren Osten sein.

Merke: In der letzten Woche wurden noch sinkende Ölpreise versprochen.

Nervosität beruht auf mangelndem Ich.

Dienstag, den 6. November 2007 um 10:28

Die Schriften von Rudolf Steiner werden bei uns zu tief gehandelt. Wenn er 1912 schrieb, “die Nervosität beruht auf einer schwachen Konzentration”, sollte man dies allen vorlesen, die ihren Kindern oder sich selber Ritalin verschreiben. Die Unfähigkeit, einen Gedanken ordentlich zu Ende zu denken, hat viele unserer Mitmenschen befallen (sicher nicht die Leser dieses Blogs). Der von Rudolf Steiner beschriebene “politische Alkoholismus” ist ebenso die Folge wie eine Reihe psychosomatischer Erkrankungen. Wir leben in einer Ich-schwachen Gesellschaft, die von der Vermassung geprägt ist (Nestlé-Chef Helmut Maucher sprach einmal von der “Biomasse Mensch”). Die neue Krankheit heisst “Attention Deficit Disorder”, die Defizitstörung der Aufmerksamkeit. Die Folge ist hektischer Aktivismus: Alles muss sofort geschehen, alles sofort rentieren. Das ist geistlos.

Inflation schwächt die Milizpflicht

Dienstag, den 6. November 2007 um 8:36

Jetzt, wo die Inflation offiziell wieder 1,3% erreicht hat, und mehr davon liegt in der Luft, wird die Milizpflicht erheblich geschwächt. Wer kann es sich noch leisten, mehr oder weniger gratis zu arbeiten, wenn das Leben immer teurer wird? Die Gemeinden ziehen sich aus der Klemme, indem sie die Entschädigungen laufend erhöhen.

 
     
     
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