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Tagesarchiv für 1. November 2007

Was unterscheidet Dr. Christoph Blocher von der ZKB?

Donnerstag, den 1. November 2007 um 17:10

Während unser heiss geliebter Bundesrat Dr. Christoph Blocher sich dazu bekennt, keine Mitarbeiter, sondern nur „Untergebene“ zu kennen, die Anträge, aber keine Fragen stellen dürfen und sonst zu rennen haben, wohin der Meister sie schickt, verlangt die Zürcher Kantonalbank neuerdings von ihren Mitarbeitern, sie dürften nicht mehr einfach alles hinnehmen, was die Chefs sagen. Widerspruch sei jetzt obligatorisch. Nach der Blocher-Regel, müsste die ZKB daraus einen Nachteil ziehen, wenn in den Büros zuviel parliert wird. Hans Vögeli, der frühpensionierte Ex-CEO der ZKB, war eher ein Blocher’scher Führungstyp, konnte aber die Risiken schlechter als unser nationaler Übervater kontrollieren. Urs Oberholzer, Präsident des ZKB-Bankrats, hat das Risikoprofil zurückfahren lassen.

Irak: Weniger Demokratie, mehr Korruption

Donnerstag, den 1. November 2007 um 17:05

Die US-Regierung, noch ein gutes Jahr im Amt, lässt derzeit untersuchen, wo USD 6 Mia. geblieben sind, für die im Irak keine Leistungen nachzuweisen sind: Verschwendung und Korruption werden als Ursachen angenommen. Gesucht werden ausserdem USD 9 Mia., die in der kurzen Desaster-Zeit von George W. Bushs Freund Paul Bremer dort verschwunden sind. Gefunden worden sind bisher fast 4000 tote US-Soldaten und gegen eine Million tote Iraker. Das dürfte allerdings erst der Anfang des Schreckens sein.

Intel, GE und Mercedes-Benz finanzieren 68er-Report.

Donnerstag, den 1. November 2007 um 11:35

„Der Spiegel“ hat in seiner jüngsten Ausgabe einen grossen Report über die 68er und deren Folgen publiziert, übrigens inhaltlich wesentlich dürftiger als die Aussagen von Prof. Dr. Hans Küng im dritten Band seiner Erinnerungen. Wer diesen „Spiegel“-Report liest, entdeckt darin Inserate, das ist das Köstliche, von Cannon, Opel, Allianz, Intel, GE und Mercedes-Benz.

Merke: Wer einst Kaufhäuser stürmte und Polizisten zusammenschlug, findet sich in Gesellschaft hochkapitalistischer Firmen wieder; das ist die Macht der Geschichte.

Für derlei Klarheit ist auch Altbundeskanzler Helmut Schmidt, 88, bekannt, der auf die Frage antwortete, ob Joschka Fischer, Altdemonstrant und Alt-Aussenminister neuer EU-Aussenminister werden sollte: „Ich bin heute nicht zu Witzen aufgelegt!“

Die heiligen Kühe machen uns ärmer.

Donnerstag, den 1. November 2007 um 8:24

Steuerzahler und Konsumenten leisten an den Schweizer Agrarmarkt jährliche Abgaben von rund acht Milliarden Franken. Dieses Geld landet nicht bei armen Bauern, sondern bei den reichen Bauern (oft Beamte mit eigenem Hof), der Nahrungsmittelindustrie und dem Handel. Nestlé, Migros und Coop sind die heiligen Kühe unseres Landes – und sie machen das Volk ärmer. „Der Protektionismus frisst den Reichtum weg“, sagt der Fribourger Ökonom Reiner Eichenberger. Nach Wechselkursen gerechnet, sind wir zwar 35% reicher als die Österreicher, nach Kaufkraft berechnet höchstens gleich reich. Wenn die Welschen sich reich fühlen, sollen sie einmal nach Stuttgart, München und Barcelona fahren, um wirklichen Reichtum zu sehen.

 
     
     
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