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Kloten: Flughafenausbau-Gegner im Tiefschlaf.

29. June 2007 um 14:34

Weil ich jeden Tag um 06.02 Uhr vom ersten Flugzeug aus dem Süden geweckt werde, habe ich viel Zeit gewonnen, um über den Flughafen Kloten nachzudenken, der jetzt fest in deutscher Hand ist, während wir Schweizer den Lärm und den Dreck, als dessen Abfallprodukte, ertragen müssen. Die Flughafenausbau-Gegner sind dagegen in den politischen Tiefschlaf gefallen, was auch gar nicht erstaunlich ist, denn der Grundentscheid ist längst klar: Kloten muss zum Vorteil der Exportwirtschaft und des Tourismus ausgebaut werden, denn die Globalisierung der Schweiz erfordert einen voll funktionsfähigen und uneingeschränkter als bisher nutzbaren Airport. Wer nun behauptet, mit Koordinationssitzungen zwischen den betroffenen Kantonen, Verhandlungen mit Josef Felder und dessen Oberen, mit Briefen und Leserbriefen an die Adressen von Regierungs- und Kantonsräten, liesse sich dies ändern, liegt falsch. Weil die Schweiz von der Globalisierung überproportional profitiert, braucht sie genau diesen Flughafen. Wer ihn abschnüren will, bringt unsere Wirtschaft in Atemnot. Die wachsende Zahl von Privatfliegern, die sich zum Wochenende hin diesem Chaos entzieht, trifft eine rationale Entscheidung: Wer Lärm und Dreck nicht erträgt, soll sich eine ruhige Zone suchen. Wenn jetzt die im Süden betroffenen 200 000 Menschen diesem Beispiel folgen, muss die nächste Ausbaustufe in Kloten sofort angegangen werden.

Ein Kommentar zu “Kloten: Flughafenausbau-Gegner im Tiefschlaf.”

  1. R.F.

    Es bleibt nur noch: www.steuerboykott.ch
    Schade eigentlich.

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