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Die Berner Beamtenflucht – ein Skandal.

29. Juni 2007 um 7:22

Normale Beamte mögen mich wenig, denn ich halte sie seit langem für faul, eingebildet und zu gut bezahlt. Zu meiner Meinung, die unverrückbar ist, bin ich gekommen durch Beobachtungen im Bundeshaus und einer Reihe von Kantons- wie städtischen Verwaltungen. Der ehemalige SP-Personalchef der Bundesverwaltung sagte selbst einmal: “Wenn ein Drittel aller Beamten in Bern gehen, merkt man gar nichts.” Jetzt gehen 2 300 Berner Beamte vorzeitig, weil sie ihre (zu) hohen Pensionen kassieren möchten, und das ohne Einschränkung, wie das Gesetz es neuerdings verlangt. Dies ist ein Skandal, weil sie einerseits dem Staat gegenüber zu besonderer Treue verpflichtet sind, was diesen 2 300 egal ist, und anderseits geben sie dem Bürger ein Beispiel übergrossen Egoismus’. Natürlich sind einige darunter, die sich unserem Staat wirklich verpflichtet fühlen. Sie gründen mit Fr. 20 000 eine GmbH und stellen sich – mit voller Pension – dem Staat als Berater – gegen Rechnung – wieder zur Verfügung.

Merke: Moralisch nähern wir uns dem Nullpunkt.

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