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Tagesarchiv für 21. März 2007

Seldwyla im Bernbiet

Mittwoch, den 21. März 2007 um 17:08

Nirgendwo ist man so schnell mit Forderungen und Ausführung von Verkehrsberuhigungsmassnahmen wie im Kanton Bern. Der Kanton führt eilfertig aus, was ihm aufgetragen wird. Bloss: Das Nachsehen haben nun Feuerwehr und Ambulanz. In Thun werden nun auch diese durch sogenannte Poller bei ihrer Fahrt durch die Stadt behindert.

Philippe Welti

Kommunikativer Notstand im Fussballverband:

Mittwoch, den 21. März 2007 um 17:05

Offenbar hat man im Schweizer Fussballverband aus vergangenen Fehlern (Stichwort: Spuckaffäre während der EM 2004 in Portugal) wenig gelernt. Nur so ist es zu erklären, dass heute Ernst Lämmli, Delegierter der Nationalmannschaft, im Berner „Bund“ wörtlich sagt: „Kürzlich stand im ‚Facts‘, ich hätte in Portugal dauernd gejasst. Dabei kann ich gar nicht jassen.“ Der Fussballweblog Rundes Leder zeigt nun ein anderes Bild. Lerne: Unterschätze nie die Blogosphäre.

Philippe Welti

Was lesen die Leader wirklich?

Mittwoch, den 21. März 2007 um 8:50

Klar, sie lesen immer weniger die „NZZ“, denn der „Tagi“ gibt sich grosse Mühe, die seit Jahren andauernde Formschwäche der „NZZ“ zum eigenen Vorteil zu nutzen. Die jetzt vorliegenden Zahlen bestätigen den relativen Erfolg des „Tagi“, der heute keinen offiziellen Linkskurs mehr fährt, sondern einen gemässigten Linkskurs, der zur Erhaltung der Glaubwürdigkeit in Intellektuellen- und Beamtenkreisen offensichtlich notwendig ist. Wenn „NZZ Folio“ von den Leaders intensiv gelesen wird, ist dies nur ein Hinweis darauf, dass diese erholsame Lektüre wünschen, die sie nicht tagesaktuell strapaziert. Dies wird durch den guten Rang des „Geo“ bestätigt. Das „TagiMagi“ wird etwas heisser gestrickt und bietet oft echten aktuellen Lesewert.

Der Absturz von „Bilanz“, „Facts“ und „Weltwoche“ ist eigentlich nicht überraschend. Die „Bilanz“ bietet viel Überflüssiges und manches Fragwürdiges, das gilt auch für „Facts“, das erst in den letzten Wochen wieder stärker geworden ist. Die „Weltwoche“ läuft Gefahr, ein Sektiererblatt zu werden; es sollte nicht vergessen werden, dass unsere Leader überwiegend weltoffene Menschen sind und ein Schawinski-Interview mit Christoph Blocher für sie keine bedeutende Angelegenheit ist. Hier zeigen sich die Grenzen des neuen Verleger-Chefredaktors.

Die „HandelsZeitung“ hat die „F+W“ deutlich überholt. Dies ist die Leistung von Chefredaktor Martin Spieler, der dem Blatt wieder Tempo gegeben hat. Ralph Büchi und der deutsche Springer Verlag geben den notwendigen Rückhalt. Die „F+W“, eine durchaus lesenswerte Publikation, ist seit langem in bleierner Routine erstarrt.

Was liest die Elite wirklich: FTI, WSJE, NYT, Le Monde, FAZ, SZ, Handelsblatt, New Yorker, Guardian, um nur einige zu nennen. Die Schweizer Medien fallen immer stärker ab. Schade.

 
     
     
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