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Monatsarchiv für März 2007

Warum Merck nicht nach Zürich wollte.

Freitag, den 30. März 2007 um 16:01

Der US-Pharmakonzern Merck baut seine neue Europazentrale nicht in Zürich, sondern in München auf. „Die hohen Steuersätze haben unsere Entscheidung nicht beeinträchtigt“, heisst es. Nun müssen wir zuhören: München war besser wegen:

– guter Verkehrsanbindung
– moderater Löhne für Führungskräfte
– niedriger Wohnkosten.

Die Unsicherheit um die Zukunft des Flughafens Kloten wirkt sich ebenso negativ aus wie unsere „Super-Saläre“ und unsere „super Wohnkosten“. Wir brauchen noch bessere Argumente als bisher, wenn wir mithalten wollen. Steuern alleine können es nicht mehr sein.

Schotten über Ausländer in der Schweiz

Freitag, den 30. März 2007 um 15:19

„Der Rennfahrer Michael Schumacher versteuert weniger als 10% seines Einkommens. In seiner Wahlheimat Schweiz wird er offiziell als arbeitslos aufgeführt“, scheibt „The Scotsman“. Immerhin verlangt der „Tagesanzeiger“ wieder die Einführung der Erbschaftssteuer. FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli möchte die armen Enkel früher begünstigt wissen. In unserem Land ist der Kampf um die Vermögen voll ausgebrochen. Nur Ausländer können darüber lachen, aber bei weitem nicht alle.

Werner H. Spross – wer erinnert sich noch?

Freitag, den 30. März 2007 um 13:16

Schnell verschwinden die Menschen, auch wenn sie einmal sehr präsent waren und grosses geleistet haben. Dazu zählte auch der „Gärtnermeister der Nation“, Werner H. Spross. Er gerät jetzt in Vergessenheit, von seiner Firma hört man eigentlich nichts mehr. Was machte ihn so lebendig? Nicht das Geld, sein Engagement für die Schweizer Gesellschaft. Ab und zu fällt auf, dass solche Menschen fehlen.

Waffe im Schrank: Gute Ideen aus Mexiko

Freitag, den 30. März 2007 um 9:25

Bekanntlich ballern die Mexikaner noch lieber mit ihren Waffen herum als wir Schweizer. Jetzt hat sich der linke Bürgermeister von Mexiko-City die Unterstützung von Bill Gates geholt: Wer seine Waffe freiwillig abgibt, erhält dafür einen Computer. So einfach ist die Welt in Mexiko. Fragt sich, was wir unseren Scharfschützen bieten müssen, damit sie die Waffe freiwillig abgeben. Wer Ideen hat, möge sich melden. Es ist ohnehin in einer Zeit, wo die Schweizer Armee praktisch abgeschafft wird, höchst fragwürdig, was die Verteidigung vor der eigenen Haustür noch soll. Der Schweizer Mann, nur so kann ich es mir erklären, wäre dann noch schlimmer dran: Schwierigkeiten mit den eigenen Frauen, Probleme am Arbeitsplatz, Saläre meist unbefriedigend, am Arbeitsplatz im Wettbewerb mit Deutschen und anderen feindlichen Ausländern. Das ist kein Leben mehr, ohne Waffe schon gar nicht.

Andalusiens Bevölkerung ist ruiniert.

Freitag, den 30. März 2007 um 8:51

Wer von uns liebt nicht die vitalen Andalusier, ihre Musik, ihre Tänze, ihr maurisches Erbe. Jetzt stellt sich heraus, dass die grossen EU-Plantagen mit ihren Pflanzengiften die Geschlechtsorgane der Andalusier verkümmern lassen. Können Sie sich das vorstellen: Flamenco und verkümmerte Organe? In Almeria wird jetzt erforscht, wie die Pestizidbelastung sich auf die Bevölkerung auswirkt. Spanische Orangen, von jetzt an „no“.

Köbi Leuenberger alias Moritz Kuhn

Donnerstag, den 29. März 2007 um 15:52

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Moritz Leuenberger beginnt, Köbi Kuhn immer ähnlicher zu sehen? Beide haben eine hohe Stirn, ein angenehm ovales Gesicht und tiefe Falten um den Mund, die sich nach unten ziehen. Das hat wenig zu besagen, denn es ist mit grosser Sicherheit anzunehmen, dass Moritz noch länger dienen wird als Köbi; er ist der grössere Selbstdarsteller.

Das „soziale Kapital“ und die Altrocker

Donnerstag, den 29. März 2007 um 15:51

Die Migros, einst dem sozialen Kapital verpflichtet, hat Fr. 5 Mio. locker gemacht, um ihren Kunden ein Rockkonzert mit den „Stones“ zu bieten. Dieser Donnerschlag soll die Migros-Kunden davon überzeugen, dass man noch die Kraft zur Innovation hat. Merke: Kleine Nettigkeiten zahlen sich werbemässig nicht aus, es muss „der Hammer“ sein. Pierre Arnold, der letzte grosse alte Mann der Migros ist gerade gestorben; er hätte sich noch gewundert.

Bündner Klassenjustiz für wenige

Donnerstag, den 29. März 2007 um 15:50

Einer der reichsten Bündner Familien, derjenige des Immobilienunternehmers Arnold Mathis, wurden Steuern in der Höhe von Fr. zwei Mio. erlassen, einschl. Nach- und Strafsteuern. Der bekannte Spekulant hatte sich kurzfristig verspekuliert. Jetzt sagt sein Sohn Arthur, unserer Firma geht es ganz ausgezeichnet. Die Bündner sind sauer, sie verstehen ihre Regierung nicht mehr.

Argentinien im Ausverkauf

Donnerstag, den 29. März 2007 um 15:47

Zehn Prozent der argentinischen Landfläche gehören bereits global tätigen Milliardären, den Benetton, Swarovski, aber auch Richard Gere, der sich für die Unabhängigkeit Tibets einsetzt. Die Unabhängigkeit der Mapuche interessiert ihn weniger, denn diese verteidigen ihre Länder nicht nur in Argentinien, sondern auch in Chile gegen feindliche Eindringliche, darunter auch die von Stephan Schmidheiny aus der Schweiz. Ein Hektar Land in Patagonien kostet soviel wie ein Hamburger, die Bodenschätze sind gratis.

Warum Kathrin Hilber unverständlich bleibt

Donnerstag, den 29. März 2007 um 14:22

Die St. Galler Sozialdirektorin Kathrin Hilber, SP, will weniger Sozialdetektive und noch mehr Sozialarbeiter. Sie gibt zu, dass viele Sozialarbeiter in ihrer Tätigkeit überfordert sind, bietet sie aber gleichzeitig als Gesprächspartner für die Wirtschaft an, damit die Vermittlungsquote gesteigert werden kann. So läuft die Welt nicht mehr, Frau Hilber. Bei uns arbeiten tüchtige Secondas, die besser sind als viele – auch dies hatten wir schon – faule Schweizer. Wir leben in einer multipolaren, globalen Welt. Wer dort mithalten will muss lernen, arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen. Mir begegnen jetzt viele Menschen, die mit 50 von der Schweizer Wirtschaft, ihren eigenen alten Freunden, aussortiert werden. Das ist hart, aber viele von den Betroffenen waren zu träge, um sich rechtzeitig ein- und umzustellen. Das sollten Sie, als Präsidentin der Sozialdirektorenkonferenz, ihren Mitarbeitern und Schützlingen sagen.

 
     
     
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