Elisabeth Kopp – späte Hommage
26. January 2007 um 12:55Mit bebender Stimme gibt sie im Film “Elisabeth Kopp – eine Winterreise” zu: Das Unrecht, das ihr und ihrer Familie angetan wurde, schmerzt Elisabeth Kopp noch heute. 18 Jahre nach ihrem Rücktritt als Bundesrätin, kommt sie mit einigen anderen Protagonisten der damaligen Geschehnisse noch einmal ausführlich zu Wort. Wie man heute weiss: Die “Affäre Kopp” würde heute im schlimmsten Fall nur noch ein laues Affärchen darstellen und erinnert an den Fall Jeanmaire, der ebenfalls ein Opfer des damaligen Zeitgeistes geworden ist. Was man Elisabeth Kopp ankreiden muss: Sie hat die mediale Hexenstimmung, die gegen Sie und ihren Mann entfacht wurde, unterschätzt und in einzelnen Fällen sogar noch verstärkt. Es ist an der Zeit, dass sich die Historiker der Sache annehmen und sich dabei auch die Rolle des FDP-Vorstandes, der sie zum Rücktritt drängte, sowie des heutigen Bundesrates Moritz Leuenberger annehmen. Gemessen an der eigenen moralischen Richtschnur müsste auch er, der als Präsident der damaligen PUK die treibende Kraft hinter der illegalen Lauschangriff auf die Familie Kopp war, ein Mea Culpa ablegen. Die Geschichte wird Elisabeth Kopp Recht geben und ihr den Platz zuweisen, den sie verdient. Nachdem sie bereits juristisch ohne Fehl und Tadel blieb, ist der Film ein erster Schritt auch zu ihrer moralischen Rehabilitierung. Zu hoffen ist, dass sie dies noch voll und ganz erleben wird.


am 30. January 2007 um 18:26 Uhr.
Sehr geehrter Herr Stöhlker,
Ich habe Sie letzten Sonntag bei Telebasel im SalonBale gesehen. Eigentlich eine interessante Sendung, lediglich Ihre Aussage, dass Herr Eymann die geeignete Person für den Posten des Stadtpräsidenten ist hat mich etwas erstaunt. Vermutlich ist es noch nicht bis nach Zürich gekommen. Wenn die Anschuldigungen gegen Herrn Regierungsrat Dr. Christoph Eymann, welche immer wieder im Internet aufkommen sich bewahrheiten, dann wird sich Herr Eymann vermutlich nicht einmak mehr als Regierungsrat halten können, ganz zu schweigen davon dass er Stadtpräsident wird.
Leider sind die Basler Medien nicht stark genug um über die Anschuldigungen zu berichten und dies obwohl ALLE bescheid wissen. Dies möchte ich Ihnen mitgeben und würde mich über eine Antwort freuen.
http://infam.antville.org/stories/1535145/
Gruss Rolf Petersen
am 31. January 2007 um 8:21 Uhr.
Lieber Herr Petersen
Ich glaube nicht, dass ich mich für Herrn Eymann ausgesprochen habe, da ich seine Geschichte kenne. Ich habe mich höchstens ein wenig mokiert.
am 5. February 2007 um 6:52 Uhr.
Ich Glaube, wenn ein Mann solch ein Telefonat geführt hätte, währe vieleicht ein kleiner Artikel in einer Zeitung erschienen ( vieleicht aber auch nur) .Aber da es sich um eine Frau handelt so wird Sie wegen dieses Telefonats Mürbe gemacht ,aber kein Schwein intressiert sich nun mehr wie Sie als Bundesrätin Ihre Arbeit machte . Traurig für dieses Land!! Peter Hofmann