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Monatsarchiv für Dezember 2006

Freitag, den 22. Dezember 2006 um 16:19

Das Stöhlker-Team wünscht Ihnen allen schöne Weihnachten!

Was das SAWI alles tut – und was nicht.

Donnerstag, den 21. Dezember 2006 um 15:54

Eigentlich wurden am SAWI bis vor dreissig Jahren nur Werber ausgebildet: Dann kam der PR-Boom, was die damals schon cleveren Biennois veranlasst, die ersten PR-Kurse der Schweiz anzubieten. Da ich ganz zu Beginn auch zum Lehrkörper gehörte, verbietet mir der kollegiale Anstand, die Leistungen des SAWI zu bewerten; jedenfalls wurde sein Marktanteil an der Ausbildung von PR-Beratern immer geringer. Der Boom frass seine Kinder. Nun sehe ich mit Schmunzeln, das SAWI bietet jetzt die Ausbildung zum Kulturmanager an. Genau das haben wir nötig: Immer weniger eigene Kultur, immer mehr Kulturmanager. Hätte das SAWI nur bessere PR-Berater ausgebildet, von Werbern nicht zu sprechen, deren Branche heute am Boden liegt, dann wäre die „line extension“ nicht nötig gewesen. Pauvres types.

Junge Grüne mit wichtigen Botschaften

Donnerstag, den 21. Dezember 2006 um 8:56

Achtung, die jungen wilden Grünen kommen. Bastien Girod, Gemeinderat, will in der Schweiz SUVs verbieten, wie er gestern bei Markus Gilli im TalkTäglich verkündete. Man verbietet den Menschen zu rauchen, SUVs zu fahren und irgendwann dürfen wir auch nicht mehr im Wald spazieren gehen, weil wir junge Gräser zertrampeln könnten. Die Alten in der Politik sorgen schon für genug Gesprächsstoff auf den wir teilweise verzichten könnten, jetzt kommen auch noch die Jungen ohne Programme aber mit wahnwitzigen oder doch eher witzigen Ideen!?

Das sind also die wichtigen Programme unserer jungen grünen Politiker. Das Programm wird in der Schweiz niemals, da braucht sich keiner Sorgen machen. SUV-Fahrer sind in 99% der Fälle die vernünftigeren Fahrer, weil sie keine PW-Rennmaschinen brauchen wie die Jungen, sondern auf Platz zum Transport und entsprechende Sicherheit Wert legen. Ich fahre selbst einen SUV und seit ich den Wagen habe, fahre ich viel gemütlicher und bedachter. Mein Benzinverbrauch ist deutlich gesunken. Maseratis, Ferraris, Porsches, Aston Martins oder Lamborghinis sind hochgetunte Rennmaschinen, die richtig viel Benzig schlucken. Man vergesse bitte nicht die neuen japanischen Boxermotoren, die heute so durstig wie jeder V8 sind. Darüber spricht niemand. Ich höre auch nie von Raserunfällen in die Hummer, Range Rover oder VW-Touaregs involviert sind. Das Programm von Girod geht definitiv nicht auf aber vermutlich geht es sowieso nur darum, den jungen Herrn bekannt zu machen und das ist ja gelungen. Das Programm ist es nicht wert, auch nur eine Minute darüber nachzudenken (ich bin jetzt mal die Ausnahme).

Fidel Stöhlker

Ausverkauf der Schweizer Wirtschaft

Mittwoch, den 20. Dezember 2006 um 10:51

Ralph Büchi, dem früheren Inhaber der Handelszeitung, darf man heute nur gratulieren. Als stiller, bedachter und trotzdem unglaublich kämpferischer Verlagsmann, hat er nun den Sprung über die nördliche Grenze geschafft. Bravo! Springer übernimmt den Jean-Frey Verlag. Tettamanti verkauft unser Land aber gegen frische Konkurrenz habe ich auch nichts auszusetzen.

Der Verlierer heisst Filippo Leutenegger. Er wird jetzt vermutlich Werbefigur, PR-Berater oder besser, er hilft jungen Startups bei der Etablierung im Medienbereich.

Fidel Stöhlker

Medien bestrafen

Mittwoch, den 20. Dezember 2006 um 9:36

Der „Blick“ forderte härtere Strafen für den angeklagten Pitbull-Halter aber durch die Namensnennung im Blatt, soll die Strafe nun milder ausfallen. Da frag ich mich doch wirklich, ob ich mich da sicherer fühlen soll, wenn selbst unsere Staatsanwälte an der Härte der Strafe zweifeln. Auch im Seebach-Fall wurden einzelne Namen öffentlich. Meiner Meinung nach, handelte der „Blick“ richtig.

Ich finde es korrekt, dass die Medien manchmal etwas zu hart mit gewissen Leuten ins Gericht gehen, damit die Strafen nicht zu mild ausfallen. Die Menschen sollen vor Haltern gefährlicher Hunde gewarnt werden obwohl ich meine, alle Kampfhunde sollten Maulkörbe tragen müssen. Dieselbe Situation gilt für Seebach. Die Gesichter der Jungs soll man kennen, damit man um diese Menschen einen Bogen machen kann. Sie sind keine integrierten Personen unserer Gesellschaft.

Fidel Stöhlker

Reich sein macht Spass.

Mittwoch, den 20. Dezember 2006 um 9:15

Kurz vor Genf liegt das kleine Edel de Luxe-Hotel „La Réserve“, in dem zu übernachten ich einmal das Vergnügen hatte. Atemberaubend. Michel Reybier, ein ehemaliger Grossmetzger, etwa Fr. 900 Mio. schwer, hat es bauen lassen. In Ramatuelle, wo ich als junger Mann einmal mein Zelt aufschlug, bietet er gleiches an; jetzt auch in Paris. Merke: Meine Überzeugung, das die Zeit der Superreichen jetzt erst beginnt (2% der Erdbevölkerung halten 50% der Vermögen), wird durch Michel Reybier bestätigt. Seine Kleinhotels machen erst ab Fr. 1500 pro Nacht Spass; frühzeitige Reservation ist angebracht.

Schweiz: Ein Altersheim für die Reichsten

Dienstag, den 19. Dezember 2006 um 9:08

Der „Tages-Anzeiger“ berichtet heute über die wachsende Angst der Mittelschicht vor der Arbeitslosigkeit. Die Angst ist zunehmend begründet, denn die Schweiz entwickelt sich zur Oase für internationale Superreiche. Kamprad, Onassis, Schumacher, Ecclestone, Tina Turner oder Müller von Müller Milch – sie geniessen die Schweiz, zahlen vermutlich wenig bis gar keine Steuern und tun nichts für unser Land. Da verstehe ich sehr wohl, dass der Mittelstand Angst kriegt, denn bei diesen „Massstäben“ mithalten zu können ist wahrlich nicht leicht. ….und die Steuern bezahlt der Mittelstand.

Zollikon, wo ich wohne, ist so eine kleine Oase. Das Durchschnittsalter liegt sehr hoch und für Junge gibt es in unserer Gemeinde kein Angebot. Man wohnt ruhig in seiner Villa und zeigt sich gelegentlich beim Einkaufen im Comestibles Laden in Küsnacht, wo man Tina Turner gelegentlich antrifft. Ruhe ist wichtig, sonst gibt’s Ärger mit dem „Alten-Reichen“ von nebenan.

Fidel Stöhlker

Die Uni Basel wird von Ausländern beherrscht.

Dienstag, den 19. Dezember 2006 um 8:34

Ich verehre die Uni Basel schon alleine wegen Bachofen und Nietzsche, habe auch Karl Jaspers noch gehört und Soirons Reformen mit Eifer verfolgt. Dort zeigt sich die Zukunft der Schweiz: Noch 97 Professoren sind Schweizer, dies mit abnehmender Kadenz; 110 Professoren stammen aus dem Ausland, davon 89 aus Deutschland. Sind Schweizer dümmer oder fauler? Nein, werden wir beruhigt, sie gehen lieber sofort in die Wirtschaft. Dies bedeutet, wir geben jährlich Milliarden aus für unsere Universitäten. Damit fördern wir in erster Linie die Bauwirtschaft und dann die ausländischen Professoren.

Wahnsinn der Schwyzer Pensionskasse Pro

Montag, den 18. Dezember 2006 um 9:16

Das Hotel Vitznauerhof muss ein Schnäppchen gewesen sein, sonst wäre niemand so verrückt, den alten Kasten, wo sich niemand hin verirrt, zu kaufen. Das Hotel hat noch nie richtig funktioniert und die Gäste blieben, ausser ein paar Busse verirrter Japaner, weg. Das Hotel dem damaligen Inhaber, der Münchner Schörghuber Gruppe (Arabella Sheraton), vollkommen egal – der letzte Direktor, Kurt Balmer, kämpfte gegen Windmühlen, Unterstützung wurde ihm permanent versagt. Auch die Millionen und das Fachwissen der Gruppe haben das Haus nicht in die schwarzen Zahlen führen können. Zudem war das Schweizer Management der Gruppe extrem passiv, uninteressiert und hat komplett versagt. Ideen kamen kaum auf und die Durchsetzungskraft war damals schon sehr schwach.

Diesen Kauf halte ich für sehr spekulativ. Man spielt jetzt mit den Geldern der Versicherten. Die Pensionskasse müsste eigentlich wissen, dass man im Hotelbusiness in der Schweiz schwer Geld verdienen kann. Die Marketingaufwendungen werden immens, wenn der Vitznauerhof wirklich funktionieren soll. Ich halte das für einen grossen Fehler, weil die Renovation viel kosten wird und sich auch in Zukunft wenig Gäste in diesen kleinen Ort verirren werden.

Fidel Stöhlker

Melanie Winiger für’s Kloster bereit

Freitag, den 15. Dezember 2006 um 12:28

Heftige Rhythmen und deftige Sprache, schnelle Autos, leicht bis gar nicht bekleidete Frauen und ein Modestil – das ist Hip-Hop. Vielleicht hat man vergessen Melanie darüber aufzuklären. Die Diskussion um die Obenohne-Szene im neuen Mike Eschmann-Film „Breakout“ ist wahrhaft amüsant. Mike Eschmann meint im „Blick“: „Melanie findet ihren Busen halt zu klein. Sie muss lernen, dazu zu stehen.“ Wenn sie das nicht kann, wäre die Bodenseeklinik, wo Star-Schönheitschirurg Prof. Dr. Dr. med. habil. Werner L. Mang erfolgreich arbeitet, vielleicht eine Lösung – oder ein Weihnachtsgeschenk? Vielleicht wäre sie ja in einem Kloster doch besser aufgehoben als auf der Leinwand, denn dort müsste sie nicht darüber nachdenken – zu klein oder doch nicht?

Fidel Stöhlker

 
     
     
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