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Tagesarchiv für 21. November 2006

“Züri Zitig” und “chli Züri Zitig”

Dienstag, den 21. November 2006 um 13:10

Totemfiguren, wie die “NZZ”, haben die Eigenschaft, innen allmählich auszuhöhlen, während der äussere Glanz noch einigermassen bleibt. Über die Leistungen der “NZZ” haben wir uns mehrfach mit gebührendem Respekt geäussert, weshalb wir heute die Chance wahrnehmen, die “chli Züri Zitig” ganz besonders zu loben. Dort, von der Schule Belvoir Park, wird eine Mitarbeiter- und Kundenzeitschrift gestaltet, deren Lektüre jedes Mal Freude bereitet. Direktor Paul Nussbaumer kann auf sein Team Stolz sein. Sorry, Hugo Bütler.

Ärzte leben gefährlich

Dienstag, den 21. November 2006 um 11:20

Wenn das Verhütungsmittel Implanon in Deutschland nicht funktioniert, was häufig vorkommt, werden die Ärzte für das dennoch geborene Kind unterhaltspflichtig. Köstlich, wenn man sich vorstellt, welche Menge Kinder ein Arzt dann betreuen muss.

US-Amerikaner hausten wie die Türken

Dienstag, den 21. November 2006 um 10:35

Es ist Mode, auf die Türken einzuschlagen, weil deren Vorgänger, die Osmanen, die Armenier zu Hunderttausenden umgebracht haben. Man nimmt an, sogar 1,5 Mio Armenier seien der türkischen Soldateska zum Opfer gefallen. Natürlich hat die Türkei alle Gründe, dies zurückzuweisen (siehe frühere Blogs in dieser Sache). Wichtig ist die Tatsache, dass unsere Freunde, die US-Amerikaner, als sie ihren Kontinent eroberten, dort rund vierzig Millionen Indianer antrafen. Schon 1650 waren es nur noch zehn Millionen Indios. Es war ein Ausrottungsfeldzug der Sonderklasse. Natürlich können die Amerikaner immer sagen, dies seien eigentlich Europäer gewesen. Den Türken will man dies – die Osmanen – auch nicht abnehmen. Merke: Geschichte ist eine merkwürdige Angelegenheit.

Schluss mit Jugendkriminalität

Dienstag, den 21. November 2006 um 9:44

Jugendkriminalität – Thema Nr. 1. Die Politik hat keine Lösung. Aber gibt es überhaupt eine? Meine persönliche Meinung mag etwas radikal sein, aber sie scheint der einzige Weg in Richtung mögliche Lösung: Ich würde mit abschreckensten Beispielen/Cases in den Schulen massive Aufklärungsarbeit leisten. Das Gesehene muss schocken und zur intensiven Diskussion im Schulzimmer führen. Schonung, weil sie noch jung sind, ist total fehl am Platz. Natürlich würde das schon getan, bestätigen die Schulvorsteher um sich zu schützen. Was aber hat es bisher gebracht – wenig. Harte, schonungslose Aufklärungsfilme, Pflicht-Infostunden zum Thema soziale Integration und die Anwesenheit von Polizei, Strafverteidigern und Vertreter der Jugenderziehungsanstalten sollten im Schulzimmer informieren. Den Jungen ist oft einfach nicht klar, welche Langzeitfolgen solche Taten haben.

Die Medien haben auch eine Verantwortung. Den Jugendlichen keine Plattform für solche Untaten zu liefern. Sie sollen sich nicht wie Helden oder TV-Stars fühlen. Sie sollen bestraft werden und sich dabei schlecht fühlen, sonst war die Strafe zu mild.

Fidel S. Stöhlker

Ausverkauf in Old Europe

Dienstag, den 21. November 2006 um 9:07

1. Unglaublich, die Europäer von Madrid bis Athen, die Zürcher mit inbegriffen, verkaufen Aktien wie die Weltmeister. Wer kauft, das sind die optimistischen Asiaten, Araber, Amerikaner beider Kontinente. Es ist einfach zu erklären: Seit zwei Jahren rennt man mir die Türen ein und erklärt, der grosse Aktiensturz stehe bevor. Das klingt nicht einmal unwahrscheinlich, schon Prof. Dr. Fredmund Malik sagt dies seit über zehn Jahren, aber Weltuntergänge lassen sich im Allgemeinen Zeit. Mehr Sorgen macht mir der Ausverkauf unserer Schweizer und europäischen Unternehmen. Die Erben verkaufen wie die Weltmeister an ausländische Konzerne oder PE-Häuser.

2. Dazu passt die Aussage von Kuoni-Chef Armin Meier: “Kuoni setzt auf die Asiaten. Sie träumen von Europa als von einem Museum.” Unsere Politiker sind offensichtlich die Museumswärter, wir die Objekte. Strange, these Europeans.

3. Dazu passt: Philip Roth, US-Amerikaner, mit Joseph Roth nicht zu verwechseln, hat jetzt ein Buch “Jedermann” vorgelegt. In Europa würde dies niemand wagen, weil der Titel “Jedermann” Hugo von Hofmannsthal gehört. Die Amerikaner kümmern sich einen Dreck um unsere europäische Kultur, es sei denn, man könne sie kaufen oder in einen Walt Disney-Film verwandeln.

Südanflüge und Pillenkonsum

Dienstag, den 21. November 2006 um 8:51

Rund um den Flughafen Köln-Bonn hat man es untersucht: 800 000 Menschen nehmen dort mehr Pillen als andernorts im Land, um ihre innere Ruhe zu bewahren. Eine vergleichbare Untersuchung wäre auch für die Süd- und Ostanflüge angemessen. So stellte sich heraus, dass blutdrucksenkende Mittel von Männern um 24% mehr genutzt wurden, bei Frauen sogar um 60%. Herz-Kreislauf-Mittel wurden von Männern um 27% häufiger als Vergleichspersonen ausserhalb der Einflugschneisen genutzt. Bei Frauen stieg der Wert um 116%. Jetzt sollte der Flughafen Kloten doch einmal eine vergleichbare Studie finanzieren. Flughafen-Direktor Josef Felder, dessen Anschrift in Küsnacht nicht mehr publiziert werden soll, schlägt ruhig in Seenähe. Ich nehme an, dass ihm die Sorgen der Zumiker ziemlich gleichgültig sind.

Sozialistische Träume à la France

Dienstag, den 21. November 2006 um 8:08

Ségolène Royal mag als “Miss France” durchgehen, aber als Politikerin? In ihrem Wahlkampf sagte sie noch weniger als Moritz Leuenberger, der bekanntlich gar nichts sagt, sondern nur noch posiert. Sie verspricht ihren Landsleuten den “Wind des Wechsels”. Was dies bedeutet, machen die Zahlen klar: Mit dem generellen Wirtschaftswachstum wollen die französischen Sozialisten zwei Drittel ihres Programms finanzieren. Mit neuen Steuern soll der Rest bezahlt werden. Jedoch, auch ihre äusserst konservativen Programme rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von mindestens 2,5 Prozent p.a. In den letzten sechs Jahren hat dies die französische Wirtschaft nie geschafft.

Das erinnert mich fatal an die Programme unserer Schweizer Sozialdemokraten. Abgesehen davon, dass sie weder national noch im Kanton Zürich wirklich eines haben, rechnen sie mit Wirtschaftswachstum à gogo. Steuer- und Gebührenerhöhungen sind eine Selbstverständlichkeit. Wer Sozi wählt, stimmt für den Untergang. Alles andere ist unwahr.

 
     
     
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