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Tagesarchiv für 10. November 2006

Manchmal lohnt es sich, den “Beobachter” zu lesen

Freitag, den 10. November 2006 um 17:11

Die Historikerin Regina Wecker lernte ich erst durch den “Beobachter” kennen, der bekanntlich Tito Tettamanti und Gerry Isler gehört. Sie sagt, erst seit 50 Jahren hätten die Pärchen bei uns früher geheiratet. Junge Paare hätten sich dies dann leisten können. Heute seien wir eher wieder in einem Zustand, wie er vor 1950 geherrscht habe. Ärmer, das sage ich. Tito Tettamanti und Isler jun. hören dies nicht gerne, weil es die Schweizer Realität ist.

Geliebter FL-Staatssender

Freitag, den 10. November 2006 um 16:51

Unser benachbartes Fürstentum Liechtenstein verfügt über einen Staatssender, der wenig News produziert, aber selber seit Jahren für News sorgt. Das ist ein Unikat wie keines sonst in der Welt. Einst von Dr. Peter Ritter finanziert, der dem Fürstenhaus nahe steht, gab er diese Defizitschleuder bei Gelegenheit ab. Es folgten Personalwirren auf Personalwirren bis zur Gegenwart; die Gerichte sind eingeschaltet. Merke: Die Liechtensteiner wollen wirklich nicht kommunizieren, der Fürst nicht, die Treuhänder nicht und Regierung und Parteien nur unter Zwang. Wozu dann ein Staatssender? Abschaffen. Radio DRS hören oder Radio Vorarlberg, letzteres ist lustiger.

Andreas Reinhart geht bei Suhrkamp

Freitag, den 10. November 2006 um 16:05

Der 62jährige Winterthurer Unternehmer Andreas Reinhart, ein Mann mit künstlerisch-esoterischen Neigungen, löst seine Beziehungen zum deutschen Suhrkamp-Verlag auf. Was sein Vater auf Bitte von Hermann Hesse gründete, ist nun zu Ende. In diesem Fall kann ich den wenig durchsichtigen Winterthurer Unternehmer verstehen. Verleger-Witwe Ulla Unseld-Berkewicz fiel vor der Hochzeit in der Verlegerfamilie mehr durch ihre blutroten Lippen als durch tolle Literatur auf. Seit sie die Chefin ist, geht es dem Verlag immer schlechter; die Stars gehen. Andreas Reinhart hatte davon sicher die Nase voll. Natürlich sagte er in der Schweiz bisher keinen Ton, denn eine Aera Schweizer Unternehmertums auf hohem Niveau, verbunden mit intellektuellem Anspruch, geht nun definitiv zuende. Die Reinharts sind aus dem Geschäft als Unternehmer und grosse Kunstförderer.

Wenn Hillary den Mund aufreisst

Freitag, den 10. November 2006 um 16:00

Unsere Schweizer Freunde der Familie Bush und der Republikaner werden schwer enttäuscht sein, dass die wenig zuverlässigen Amerikaner die Demokraten derart unterstützt haben. Georgieboy ist wirklich ein hölzerner Kasper, den ein kluger Europäer und Schweizer nicht ernst nehmen kann. Aber Hillary? Ist Ihnen schon aufgefallen, wie sie den Mund aufreisst, wenn sie ihren Mitgliedern zujubelt? Scheusslich. Merke: Schon ihr Mann, der jetzt wieder zu hoch gehandelt wird, taugte wenig. Hillary wird ein nicht geringeres politisches Scheusal wie alle ihre Vorgänger. Wer den Mund derart aufreisst, täuscht immer.

Ein zweiter Anschluss für die Schweiz

Freitag, den 10. November 2006 um 15:06

Natürlich wird die Schweiz n i e Mitglied der Europäischen Union. Diese wird scheitern wie das Römische Reich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das 1806 einstürzte, aber die Schweiz wird bleiben. Vielleicht nicht ganz, denn von allen Seiten dringen die EU und die NATO – in aller Stille – in die Schweiz ein. So fielen mir kürzlich einige Armeefahrzeuge auf, ein Puch, Duro, 6DM und 10DM, wo neben dem Schweizer Stecker ein zweiter montiert war zum Ankoppeln der NATO-Anhänger. Vielleicht drückt nichts mehr die gegenwärtige Schweizer Politik aus: Wir behalten unseren eigenen Stecker, aber ein zweiter kann nicht schaden.

Späte Einsicht bei Radio DRS

Freitag, den 10. November 2006 um 13:28

Das “Rendez-vous am Mittag” auf Radio DRS streicht den Dialekt. Die Idee ist gut, doch der strategische Schwenk kommt zu spät. Denn: Die Bequemlichkeit des sich als Leitmediums verstehenden Staatsradios ist mitunter verantwortlich dafür, dass Herr und Frau Schweizer ein Problem haben, sich in der Standardsprache auszudrücken – Pisa lässt grüssen. Tatsache ist: Die Deutschen, für die die Schweiz heute das Auswanderungsland Nummer eins ist, werden bezüglich Sprachkompetenz gegenüber den Schweizern noch Jahrelang im Vorteil sein.

Philippe Welti

 
     
     
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