Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  


Mehr Kinderkrippen, mehr Arbeit

31. Oktober 2006 um 14:13

Einrichtung und Betrieb einer Kinderkrippe sind derart teuer, dass man in Genf den Eltern jährlich Fr.15000.-auszahlen könnte, damit sie ihre Kinder andernorts betreuen lassen können. Aber private Lösungen werden mit unsäglichen Vorschriften verunmöglicht oder derart verteuert, dass nur die Einkommenselite sich dies leisten kann. Jetzt verlangt Adecco Chef Michael Agoras auch noch mehr Tagesschulen, damit die Mütter und Singles mehr Zeit für produktive Arbeit haben. Who pays?

Ein Kommentar zu “Mehr Kinderkrippen, mehr Arbeit”

  1. c'est juste.........

    Was die kinderliebende Gesellschaft von der letzten Dekade lernen muss: Der Feminismus, wie er gelebt wurde, ist zum Scheitern verurteilt. Weshalb? Wir haben beidseitig grosse Zielkonflikte!

    Zum einen lässt sich der Beruf „Mutter“ und der Beruf „Arbeitgeber oder Arbeitnehmer“ nicht migrieren. Wir haben Zielkonflikte, wo es schlichtweg keine Lösung gibt. Erst recht nicht, wenn man sich zum Arbeiter-Nommaden-Volk zählt. Man hat keine Bekannte, Freunde, Verwandte, Grossmamis am neuen Arbeitsort, wo man schnell den Nachwuchs abgeben kann. Eine gute Mutter sein, mit allem drum und dran, war und bleibt ein 150% Job. Punkt.

    Auf der anderen Seite stehen die Firmen, die ihre „High Potentials“ auch 150% in der Firma haben wollen. Die Idee mit dem Job-Sharing ist gut und recht. Aber gewisse Arbeit lässt sich nun einfach nicht auf zwei Köpfe verteilen. Erst recht nicht qualifizierte Arbeit.

    Was machen wir? Arbeiten gehen und das Kind in eine Krippe stecken, wo mehr als der halbe Tageslohn draufgeht. Das kann nicht die Lösung sein…! Und wenn man 5 Jahre vom Job aussetzt, ist man weg vom Fenster und findet keinen Job mehr. Dies ist im wahrsten Sinne ein Rattenschwanz, der sich selbst beisst. Und leider ein Teufelskreis.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Es muss eine Lösung gesucht werden, mit der Schulbehörde, Politik, Wirschaft inkl. KMU (bis jetzt sind es die internationalen Grossfirmen und Bundesinstitutionen, welche schon gute Lösungsansätze anbieten) und der Gesellschaft! Aber dies wird schwierig!

    Mir tun nur die Feminismus-Winkelriederinnen leid, die ihren Single-Wohlstand mit der Kinderlosigkeit bezahlt haben. Wir brauchen unbedingt einen neuen Feminismus! Aber wie soll der aussehen??

Einen Kommentar schreiben:

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog