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Nationalkonservativ und globalkonservativ

3. Oktober 2006 um 15:20

Eine bemerkenswerte Allianz von SVP (rechtsbraun) und politisch Linksgrün hat die von Samuel Schmid vorgetragenen Pläne von Kkdt. Christoph Keckeis gebodigt. Die Schweizer Armee soll, mehr oder weniger, die alten Bodentruppen und Waffen, modernisiert, erhalten und den Sprung in die europäische Moderne verweigern. Was sich an diesem neuen Graben, der tiefergehender ist als der Röstigraben, zeigt, ist die Front zwischen nationalkonservativ und gobalkonservativ.

- Nationalkonservativ kann man in jeder Partei sein, aber die Linksgrünen und die SVP sind dies mehr als FDP und CVP. Verteidigt werden die klassischen Schweizer Interessen gegen die Ansprüche der sich globalisierenden Institutionen und Firmen (Saläre, Expansion, Personalabbau im Inland).
- Globalkonservativ sind Unternehmer, die im Weltmassstab denken. Sie wollen die günstigsten Produktionsstätten, die besten und billigsten Mitarbeiter, tiefe Steuern, keine Soziallasten.

Während die Nationalkonservativen die Vergangenheit verteidigen und nur zögernd zu Zugeständnisse an die Moderne bereit sind, verlangen die Globalkonservativen (Neo-Liberal gemäss “Washington Protocoll” von 1989) die Freiheit des Kapitals. Dieser Konflikt wird künftig mehr zu reden geben als der zwischen den Landesteilen.

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