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Tagesarchiv für 31. August 2006

Alfred Grosser lesen

Donnerstag, den 31. August 2006 um 15:49

Der 1925 geborene Sohn eines jüdischen Arztes hat meine Generation mit geformt. Der Pariser Emeritus der politischen Wissenschaft liegt in einer Dauerfehde mit den jüdischen Organisationen. Im jüngsten Berliner Vortrag empfahl Alfred Grosser den Deutschen: “Wer Hitler abschütteln will, muss die Palästinenser verteidigen.” Sie können sich die Aufregung vorstellen. Die jüdische Kampforganisation DAVID muss auf Frank Lübke verzichten, der dort die Angriffe vortrug; nach sieben Jahren nahm er den Abschied, den Nachfolger hat er noch eingearbeitet.

US-Hitzewaffen schiessen bereits

Donnerstag, den 31. August 2006 um 14:35

Der amerikanische Probekrieg im Irak bringt auch Vorteile. So sind dort bereits drei “Zeus” im Einsatz, die Laserlicht mit 10 000 Watt auf Menschen abschiessen. Busse mit Menschen sollen bereits verbrannt worden sein; die schwarz verbrannten Toten im Libanon deuten in die gleiche Richtung. Noch in diesem Jahr soll die “Sheriff”-Patrouille mit Mikrowellenstrahlern bis zu 500 Meter Reichweite gegen “Unruhe-Herde” eingesetzt werden. Die Menschen werden von Vernichtungsschmerzen geplagt, die Kontaktlinsen schmelzen. Die keine Spuren hinterlassende Waffe bricht den Willen. Diese neuen Sado-Maso-Waffen sind menschenunwürdig, aber zu verhindern werden sie nicht mehr sein. Raytheon liefert den “Zeus” zu 10,5 Mio USD pro Stück.

Carlo Schmid bleibt der echte ASTAG-Boss

Donnerstag, den 31. August 2006 um 13:30

Kandid Hofstetter hat es nicht geschafft. Fünf Jahre gelang es ihm, dem Druck seines Verbandspräsidenten Carlo Schmid standzuhalten. Viele, die ihn mochten, zitterten mit ihm; jetzt ist er – in allem Anstand und mit allen noch zur Verfügung stehenden Ehren – gefallen. Er geht. Was lässt sich daraus lernen? Der politische Druck ist gerade beim Nutzfahrzeugverband enorm; Carlo Schmid hat mit seinen engen persönlichen Verbindungen in den Bundesrat hinein und speziell zu Moritz Leuenberger meist in aller Stille den Fahrzeughaltern Gutes getan. Jetzt geht es aber um mehr; ein stärkerer Mann muss die Geschäftsführung dieses Verbandes übernehmen.

Das Energiewunder Harry Holzheu

Donnerstag, den 31. August 2006 um 12:43

Heute früh sass er mir wieder – zusammen mit seiner Frau, die ihn sorgfältig beobachtete – gegenüber. Seine Augen strahlten, der Teint war frisch wie bei einem Vierzigjährigen, die Hände fuhren in die Höhe und erklärten, wie aus einem Schwachstrom-Verkäufer ein Verkäufer-Star wird. Harry Holzheu lebt seit über 30 Jahren vor, was er seiner treuen Gemeinde vermittelt: Energie. Noch immer, einiges über 70, macht er bessere Umsätze als die meisten Unternehmensberater sich im Traum vorstellen können. Was ist seine Zauberformel? Er vermittelt den Menschen, dass sie ganze Persönlichkeiten sind, die viel mehr können als nur den Anforderungen der Personalabteilung und der Führungsstruktur zu entsprechen. Harry Holzheu bringt den Menschen bei, dass man auch seine Kunden lieben kann und Verkäufer, die solchermassen auf ihre Kunden zugehen, dann die erfolgreicheren sind. Noch immer sind seine exklusiven Seminare die bestbelegten in der Schweiz. Dort entwickelt er die rhetorischen Fähigkeiten seiner Mitmacher; es sind mehr als Zuhörer. Dort zündet er in ihnen jenes “feu sacré” an, das viele Unternehmen bei ihren Mitarbeitern so vermissen.

Harry Holzheu ist ein Energiewunder. Er kann den ehrgeizigen Managern, die mehr als eine Generation jünger sind als er, heute noch vermitteln, was sie mehr denn je brauchen, den Mut zum Erfolg.

 
     
     
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