Im Loch lernen
29. August 2006 um 15:26Die einst kleine, heute aber sehr erwachsene Natascha Kampusch hat “der Weltöffentlichkeit” eine Brief zukommen lassen, der stilistisch an Äusserungen des Papstes oder Osama bin Ladens anknüpft. Schon der erste Satz “Ich bin mir durchaus bewusst, welch starken Eindruck die letzten Tage auf Sie alle gemacht haben müssen.” Ja, liebe Natascha. Ich glaube, wir sollten mehr junge Menschen acht Jahre in enge Stuben einsperren; es steigert die Ausdrucksfähigkeit.


am 29. August 2006 um 21:13 Uhr.
Deinen Blog liest man ja gerne, weil er so erfrischend provokativ und manchmal auch von brillantem Gehalt ist. Nicht selten schiesst Du auch übers Ziel hinaus, was man einem burschikosen Haudegen wie Stöhlker nachsieht, wie man es bei anderen Blogs ja auch tut. Aber dieser Eintrag ist schlicht und einfach widerlich, dumm und menschenverachtend – zum kotzen.
am 30. August 2006 um 8:42 Uhr.
“Ich glaube, wir sollten mehr junge Menschen acht Jahre in enge Stuben einsperren; es steigert die Ausdrucksfähigkeit.”
Aber nein, wie geschmacklos! Haben Sie wirklich gedacht – geredet – gehandelt, Herr Stöhlker?
am 30. August 2006 um 11:53 Uhr.
lieber Klaus J.
man merkt an diesem eintrag, dass Sie Ihr ganzes leben nie aus dem loch herauskamen, und immer irgendwo eingesperrt und missbraucht wurden. wobei, bei Ihnen hatte es wohl negative auswirkungen, schämen Sie sich gehörig, bitte…
am 30. August 2006 um 13:38 Uhr.
Herzliche Gratulation. Der Preis für die Geschmacklosigkeit des Tages, ach was, des Monats, geht an Sie.
am 31. August 2006 um 1:29 Uhr.
nei chumm jetzt stöhlker.
ich lis di jo süscht gärn.
ächt !
gschmacklos !
ächt…
am 1. September 2006 um 9:12 Uhr.
“Ich las noch nie eine 18-Jährige, die so erhaben, gebildet und kritisch unsere sensationslüsterne Gesellschaft prüfte. Wenn man berücksichtigt, dass sie lediglich anhand eines Fernsehers (!) mit der Aussenwelt verbunden war, überrascht uns die Weisheit dieser jungen Frau kaum.”
http://blicksam.blueblog.ch/p239.html
am 2. September 2006 um 12:49 Uhr.
“Was darf die Satire? Alles.” Wenn, ja wenn, sie was anklagt, gegen das sich anzuklagen lohnt. Hat es Natascha Kampusch nicht schon schwer genug, ohne dass jeder dahergelaufene Idiot seinen süffisanten Senf dazugibt? Sie disqualifizieren sich selber.