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Haaretz: vermasselt

22. August 2006 um 9:27

Immer wieder bekomme ich Mails anonymer Kreise, die bei mir Judenfeindlichkeit vermuten; keine Spur davon. Ich stelle nur fest, dass die zu 25% in deutscher Hand befindliche jüdische Zeitung “Haaretz” schreibt, Olmert und, dies vor allem, sein Generalstabschef, hätten den jüngsten Krieg “vermasselt”. Darüber bin ich traurig, denn wir können es uns auf Dauer nicht leisten, dumm und dann noch schwach zu sein. Das ist die ganze Geschichte.

Ein Kommentar zu “Haaretz: vermasselt”

  1. Hans U. Iselin

    Machen Sie bitte HAARETZ nicht schlecht. Diese Zeitung ist der lebendige Beweis dafür, dass eine liberale Geisteshaltung und Kritik an der politischen Führung in Israel nicht nur möglich ist, sondern auch mit aller Härte und Konsequenz gehandhabt wird. Ob der Libanon-Krieg richtig geführt wurde, werden erst die nächsten Monate und Jahre zeigen und die Kritik an Regierung und Armeeführung ist nicht zuletzt auch der legitime Ausdruck existenzieller Angst in der Bevölkerung.
    Was ist falsch daran, dass deutsche Investoren auf HAARETZ setzen? Bedeutet das, dass Israel fremdbestimmt wird? Wollen Sie damit sagen, die HAARETZ Herausgeber seien eine deutsche “Fünfte Kolonne” in Israel? Es würde einigen europäischen Ländern, die so stolz auf ihre demokratischen Institutionen sind, sehr viel besser gehen, wenn ihre jeweilige “Classe politique” gleich konsequent kritisiert würde wie diejenige in Israel. Ich jedenfalls wünsche mir mindestens eine HAARETZ in Deutschland, Frankreich, England etc., aber vielleicht halten die deutschen Investoren, die sich an HAARETZ beteiligen, die genannten Länder schon für (medien)politisch hoffnungslose Fälle… Ich habe Italien nicht erwähnt, dort gibt es wenigstens “La Repubblica”

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