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Monatsarchiv für Juli 2006

Schlechte Aussichten für Fluglärm-Gegner

Montag, den 31. Juli 2006 um 15:45

Deutschland wurde verurteilt, für die Fehler von Skyguide die russische Fluggesellschaft ebenso wie die Opfer zu entschädigen. Der Grund ist der fehlende Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz; man arbeitete ohne Vertrag „als Gentlemen“, zusammen. Jetzt muss Deutschland wahrscheinlich sehr grosse Beträge als Entschädigung an die Russen bezahlen. Umso geringer wird die Chance, dass sie uns in der Anflugfrage irgendwelche Zugeständnisse machen. Ist nicht Moritz Leuenberger für dieses Thema zuständig? Ich sage: Eine Riesen-Schlamperei.

Bei „Red Bull“ sehe ich rot.

Montag, den 31. Juli 2006 um 14:56

Dieses merkwürdige Getränk „Red Bull“, wovon ich einmal im Leben einen Schluck genommen habe, um ihn wegen der Übersüsse sofort wieder auszuspucken, gibt Fr. 1 Mia. im Jahr für Werbung aus. Mateschitz, der Eigentümer, ist ein genialer Marketingmann, der für seine thailändischen Hauptaktionäre ein Vermögen verdient hat. Ich halte es jedoch für Unfug, solches herzustellen. Einen besseren Beweis für unsere Überfluss-Gesellschaft könnte es nicht geben.

SOS SRG

Montag, den 31. Juli 2006 um 14:18

Wollen wir nicht einen Verein gründen „SOS SRG“, der sich dafür einsetzt, dass bei uns in Radio und Fernsehen, die ohnehin von uns finanziert werden, wieder richtig informiert und richtig diskutiert wird? In Österreich gibt es schon „SOS ORF“; dort hat man die gleichen Anliegen. Es ist für einen richtigen Schweizer Demokraten einfach unerträglich, wie bei uns wichtige Themen ausgeblendet oder nur scheinbar behandelt werden. Situative Kritik hilft da wenig.

Die Welt der Glücklichen

Montag, den 31. Juli 2006 um 13:44

Dänen, wir Schweizer und die Österreicher sind die glücklichsten Menschen der Welt. Ich bin einverstanden. Jedoch gingen die Liechtensteiner vergessen.

Ärgerliche UBS

Montag, den 31. Juli 2006 um 10:06

Als ich im Frühjahr einen Teil meiner Aktien verkaufen wollte, rieten mir die UBS-Berater dringend davon ab. Sie seien optimistisch für Aktien. Als ich vor drei Wochen wiederholte, dies sei schlechter Rat gewesen, wurde ich beschworen, nein, die UBS glaubt an die Aktie. Am Samstagfrüh erhalte ich ein UBS-Rundschreiben: „Vor zehn Tagen haben wir beschlossen, unser leichtes Übergewicht an Aktien auf eine neutrale Gewichtung zurückzufahren.“ Sogar UBS-Volkswirt Andreas Höfert gibt zu: „Manch einer mag sich über diesen Entscheid wundern.“ Merke: Die UBS lag mehrere Monate falsch und korrigierte zu spät. Das ist ärgerlich.

NZZ-Kurswechsel – im Literaturteil

Montag, den 31. Juli 2006 um 9:04

Vielerorts zeichnet sich ab, dass die Literaturteile der grossen Tageszeitungen auch wirtschaftlich progressiver sind als die eigentlichen Wirtschaftsteile. Dies lässt auch die „Neue Zürcher Zeitung“ erkennen, die im Wirtschaftsteil die, hohen Saläre der Manager verteidigt. Jedoch im Literaturteil zitiert deren Chef Martin Meyer, der fast Chefredaktor des Weltblatts geworden wäre, Friedrich Schiller wie folgt: „Denn Raub begeht am allgemeinen Gut, wer selbst sich hilft in seiner eignen Sache.“ Mit derlei Zitaten kann man tatsächlich nicht „NZZ“-Chefredaktor werden.

„Bilanz“: Pech mit Rankings

Freitag, den 28. Juli 2006 um 16:26

Das neue Städte-Ranking der Zeitschrift „Bilanz“ wird nicht einmal von den gelobten Städten akzeptiert. Es ist ein Sammelsurium von Eigenschaften, die als Paket nicht überzeugen. Noch schlimmer ist das Kommunikationsranking im gleichen Heft. Würde man nach diesen Prinzipien eine Miss Schweiz auswählen, dürfte sie keine Hände, keine Nase und keine Haare haben, um Siegerin zu werden. Das ist Nonsense-Publizistik.

Kriegsspiele richtig verstanden

Freitag, den 28. Juli 2006 um 16:24

Im Irak sind die Schiiten die Freunde der USA. Im Libanon sind die Hizbollah-Schiiten die Feinde Israels und damit auch die Feinde der USA. Während Saddam Husseins Miliz wie nichts zusammenbrach, ist die Hizbollah gegen die beste Armee des Vorderen Orients in hervorragender Verfassung. Am heutigen Freitag standen 42 toten Israeli 418 tote Bewohner des Libanon gegenüber, darunter vier UNO-Beobachter. To follow.

Warum schweigt Dölf Ogi

Freitag, den 28. Juli 2006 um 14:35

Der UNO-Sportbeauftragte, der auf Steuerzahlers Kosten seit Jahren um die Welt fliegt, schweigt immer dann, wenn es im Sport hart auf hart geht:

– Zu Zidanes Foul habe ich nichts von Ogi gehört
– Zu den Bestechnungsskandalen im italienischen Fussball habe ich nichts von Ogi gehört.
– Zum Dopingfall Landis / Phonak / Tour de France habe ich nichts von Ogi gehört.

Wenn es Auftrag eines UNO-Sportbeauftragten ist, bei jeder Party mit dabei zu sein, erfüllt Dölf Ogi seinen Auftrag perfekt.

CS oder UBS kaufen?

Freitag, den 28. Juli 2006 um 13:38

Die UBS ist der klare Frontrunner; die Aktie der grössten Schweizer Bank performt deutlich besser als die der stets ambitionierten, aber deutlich kleineren Zweitbank. Man kann davon ausgehen, dass Marcel Ospel und Peter Wuffli den Ehrgeiz haben, daran nichts zu ändern. Jedoch: Wenn Walter Kielholz seinen CEO Oswald Grübel tatsächlich nicht zum VR-Präsidenten machen will, sondern ihm nur einen VR-Sitz anbietet, wird dieser sofort wieder den Bettel hinwerfen, wie er es richtigerweise schon einmal getan hat. Grübel ist ein sehr wohlhabender Mann. Ist dies entschieden, wird er die CS-Gruppe auf Höchstperformance treiben, um seine Optionen perfekt einlösen zu können. Mit Grübel wird wohl sein Ziehsohn Berchtold gehen, dem er den CEO mit Sicherheit zutraute. Walter Kielholz hat keine einfache Zeit vor sich.

 
     
     
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