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Nach dem Christopher Street Day

12. Juni 2006 um 10:29

Gegen Homos und Lesben habe ich wirklich nichts. Was mich ein wenig stört an den Auftritten dieser Minderheit ist der schrille, sexbetonte Ton. Auch finde ich es merkwürdig, wenn die EU die polnische Regierung zwingt, diesen Anlass in Warschau durchzuführen und die “NZZ” diesen Anlass als Aufmacher auf ihrer Seite “International” auf einer halben Seite bringt. Kürzlich las ich in der “SZ” eine literarische Beschreibung des damit verbundenen Kopulationsvorgangs bei Männern. Früher hätte man gesagt: “Disgusting.” Ich finde das Thema ohnehin absolut überbewertet, denn es handelt sich bei Homos und Lesben um “Bare Branches”, also tote Äste, die den Niedergang Europas eher beschleunigen als verhindern. Wenn die EU eine liberale Sexualmoral fördert, dann tut sie dies angesichts einer vorhersehbaren materiellen Verschlechterung grosser Teile ihrer Völker. Das Ergebnis wird sein: Mehr Sex bei sinkender Kinderzahl und immer leererem (Geld-)Beutel.

37 Kommentare zu “Nach dem Christopher Street Day”

  1. Susanne

    Stimmt immer nachdenklich, wenn jemand beginnt mit “Ich habe wirklich nichts gegen (Homos, Schwarze, Juden, Jugos, was auch immer…)”
    Gut, sie haben also nicht gegen Schwule und Lesben, solange die möglichst diskret und asexuell demonstrieren, bringen sie aber dann in Zusammenhang mit dem Niedergang Europas… aha.
    Ob die Beschreibung eines heterosexuellen Kopulationsvorgangs weniger “disgusting” gewesen wäre bleibt dahingestellt – und auch bei heterosexuellen gibt es “tote Äste”. Eine repressivere Sexualmoral bringt auch nicht mehr Kinder und vollere Geldbeutel – wären nicht seit 30 Jahren alte Herren wie Sie am Ruder, hätte man vielleicht über bessere Bedingungen für Familien und ausserhäusliche Kinderbetreuung nachgedacht – dann hätten wir vielleicht heute den Fünfer und s’Weggli – nämlich mehr Sex und steigende Kinderzahl…

  2. bytezh

    So ein Bullshit hab ich schon lange nicht mehr gelesen!

  3. plauderi

    Da frage ich mich auch jedesmal – man wolle als Persönlichkeit gesehen werden und nicht auf die sexuelle Präferenz reduziert werden. Wenn ich die Demos ansehe, reduzieren sich die Beteiligten selber auf die sexuelle Präferenz.

  4. twenty9

    “Gegen Homos und Lesben habe ich wirklich nichts.” Joke of the Year!
    Das ist wohl der schlechteste Blogbeitrag, den ich hier je gelesen habe :( Schade …

  5. Sandro

    Selten einen derartigen Qutasch gelesen…

  6. Peter

    interessante Familienpolitik… Mal im Ernst, ist dieser Blogeintrag ernst gemeint?

  7. swe

    es sind die typen wie der blogger, die den kulturellen niedergang europas beschleunigen: dummdreist provozierend und nur fürs eigene verkorkste ego unterwegs, kurz: null- und lachnummern.

  8. dorftrottel

    @bytezh

    ch verstehe ihr ungemach, herr bytezh.
    das “disgusting” hat auch mich ein wenig geschockt.
    weil, wir hetero-männer f***en unsere weiber, dann und wann, schliesslich auch ganz gerne von hinten, und lassen uns den dödel lutschen..

    doch ganz so bullshit?
    ich betreute 2001 einen fast achzigjährigen schwulen nahe san francisco, nach dem tod seines langjährigen partners, und seinem eigenen “schlägli”. es war eine gratis wohngelegenheit für einen schlechtverdienenden koch, für ein bisschen companionship (er fühlte sich verlassen) und eine gekochte mahlzeit pro tag. die wir dann zusammen assen, und dazu amerikanisches fernseh (das war tortur) schauten.
    er sagte so ziemlich dasselbe wie herr stöhlker (ausser dem “disgusting”).

    auch ihm war die schrillheit, und das ich-ich-ich- und ich erst- gehabe der heutigen “jugend” ein dorn im auge.
    und vor einem guten jahr sah ich einen dokumentarfilm über zwei alten homos in zürich & berlin auf dem tv-sender arte.. der sagte ähnliches..

    es ist wohl ein generationen-problem. und klar, findet die heutige ober-hippe blog generation herrn stöhlkers aussagen bullshit..
    zuweilen ist er auch wirklich eine verwöhnte reaktionäre s**, oder ein allter bullensack, der stöhlki

    man kann aber auch zwischen den zeilen lesen..

    weil.. weder eine noch so schrille und sexbetonte st.christophers parade wird die welt retten, noch eine peace-streetparade.

    über-konsumieren tun wir ja nämlich alle (und halten’s uns gegenseitig vor..)

    herzlich
    dorftrottel

  9. Thomas Läubli

    Wer am Umzug war, der hat miterlebt, dass es nicht besonders «schrill» zu und her ging – von einer Reduktion auf die sexuelle Präferenz keine Spur: Homosexuelle wurden zur Zusammenkunft gerufen, und es kamen Menschen.

    Passen Sie zudem auf, Herr Stoehlker, dass Sie sich nicht strafbar machen: Die Reduktion von Homosexuellen auf den Kopulationsvorgang und das Verantwortlich-Machen für den Untergang der Menschheit sind heterosexistische Stereotype. Ihr Beitrag ist «disgusting» und sollte am besten so schnell wie möglich gelöscht werden…

  10. Thommen

    Wenn Geld = Kinderproduktion bedeutet, dann muss es sich zwangsläufig um zukünftige billige Arbeitskräfte handeln. Die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen ist wohl eher in Ländern mit hoher Kinderproduktion zu finden! Unsere Wirtschaft profitierte in den letzten Jahrzehnten vor allem von den Einwanderern, deren Aufzucht und Schulbildung sie nicht “auch noch” bezahlen musste…

    Herrn Stöhlker geht wohl die Kenntnis ab, dass Menschen, die sich eine homosexuelle Orientierung erlauben, noch immer von Heterosexuellen gezeugt und aufgezogen werden… Andererseits ist ein grosser Teil von Schwulen und Lesben an der Kinderproduktion “mitbeteiligt”. Homosexualität wird übrigens zum überwiegenden Teil von Menschen praktiziert, die heterosexuell leben, oder dies zumindestens vorgeben! Ein Drittel der User von Homepages mit schwulen Inthalten oder Kontaktsuche, definiert sich selber als hetero- oder bisexuell…

    Schwule sind ein interessanter ökonomischer Faktor geworden, Herr Stöhlker! Nicht nur in den Medien, sondern auch in der Kranken- und Altenpflege, sowie in allen Berufen, in denen eine heterosexuelle Familie als Anhang in der heterosexuellen Wirtschaftsorganisation bei “erweiterten Öffnungszeiten” und Schichtarbeit nur “stören” würde!!

    Ich denke, dass vor allem die Wirtschaft und die Globalisierung mit ihren Folgen, das “heterosexuelle Leben” wie in der Vergangenheit völlig umkrempeln werden…

    Übrigens: Wer verschärft endlich die Gesetze gegen Kinder- und Familienmorde und schliesst solche heterophilen TäterInnen weg bis ans Lebensende? Statt nur 15 Jahre bei 8 Babymorden…

  11. Reto

    Wenn ich so was höre platzt mir beinahe der Kragen….Schwule und Lesben beschleunigen also den Niedergang Europas…..Solche dummen Aussagen helfen gar nichts….zeigen jedoch auf, wie dumm und engstirnig einige Menschein in unserem schönen Land leben. Solche Leute sind es, die den Untergang beschleunigen….hat der Verfasser schon mal was gehört von: Vor dem Gesetzt ist jedermann/frau gleich….
    Ich wünsche dem Verfasser des Artikels wirklich nichts böses, aber was ich mir wünsche ist, dass er (resp. seine Frau) Kinder bekommt und diese sich dann als Lesbe oder als Schwuler bekennt……
    DANN SIND ES AUF EINMAL SEINE EIGENEN KINDER DIE “ZUM UNTERGANG BEITRAGEN”…..!!!!

  12. Steph

    “Mehr Sex bei sinkender Kinderzahl und immer leererem (Geld-)Beutel.”

    Genau aus diesem Grund entdeckt die Werbung ja immer wie mehr die Homosexuellen, weil Sie ohne Kinder einen leeren Geldbeutel haben…

    Sollten wir in Europa irgendwann zuwenig Menschen für den kleinen Platz und die, dank Industrialisierung immer weniger benötigten Arbeitsplätze sein, was hält Sie, Herr Stöehlker, oder jemand anderen, dem es wirtschaftlich gut geht, dann davor ab Kinder aus benachteiligten Ländern zu adoptieren?
    Oder haben Sie etwa auch wirklich nichts gegen Afrikaner und Südamerikaner, was Sie aber ein wenig stört sind die schrillen Auftritte dieser Minderheit wenn es um Fussbalfeste und ähnliches geht?

    Zugegeben, der letzte Satz war etwas unfair und vielleicht sogar verletztend, doch wenn Sie mich, als homosexuell empfindenden Menschen der mit seiner Arbeitskraft der Wirtschaft hilft als “homo”, “schrill” und “sexbetont” hinstellen, dann ist dies auch unfair und verletzend!

  13. mariechen

    Dieser Beitrag macht mir Angst insofern, dass offensichtlich Toleranz nach wie vor nur zum eigenen Vorteil vorgegaukelt wird. Und die Floskel “ich hab ja nichts gegen… AAABER…” ist doch langsam überholt und man sollte doch wenigstens ganz zu seiner Meinung stehen, mag sie noch so verurteilend und verletzend sein. Dieser Text strotzt von Aggression aber enthält auch eine gesunde Portion Feigheit und Furcht.

    Sowas spricht nicht für eine Weiterentwicklung einer Gesellschafft und schon gar nicht für die ach so weltoffene Schweiz.

  14. Frank

    Ich gehe mal davon aus, dass es einer der grössten Gesellschaftlichen Minderheiten der EU ziemlich egal ist, was ein schweizer Unternehmensberater so über sie denkt.

    Aber in der EU sind wir uns einig, dass Europa eine demokratische, pluralistische Gesellschaft sein soll. Darum wohne auch ich als Schweizer in der EU. Mit den Polen haben wir uns jetzt eine Gesellschaft an Bord geholt, die noch nicht so weit zu sein scheint, dass sie allen die gleichen Rechte auf persönliche Entfaltung einräumen will. Dagegen geht jetzt die Politik und viele Bürger vor.

    Der sogenannte “schrille, sexbetonte Ton” von Schwulen und Lesben. Hier frage ich mich, was daran falsch sein soll. Jeder darf nach seiner facon glücklich werden – so eine preussische Weisheit. Zumal dieser Ton weniger der ist, wie sich Schwule und Lesben selber darstellen, sondern es ist das Bild, das den berichtenden Fernsehsendern Quote bringt.

    Ich frage mich ja, ob schwulen- und lesbenfeindliche Äusserungen auf einer Seite eines Kommunikationsberaters für Unternehmen hinpasst. Zeugt dies von einer grossen Kompetenz, jegliche Gruppen ungeachtet ihrer Identität erreichen zu können.

    Man kann in jeder heute in Europa akzeptierten Denkschule begründen, warum jeder freie, europäische Bürger ein Anrecht auf seine freie Entfaltung hat. In liberalen Wirtschaftsmodellen würde das wohl heissen: Homosexualität interferriert nicht negativ mit den Marktmechanismen.

    Ich glaube nicht, dass es sich ein Unternehmen leisten kann, einseitig gegen eine Bevölkerungsgruppe zu hetzen, und so all jene Unternehmen als Kunden zu verlieren, die sich einem pluralistischen HR- und/oder Kundenmanagement verschrieben haben.

    Freiheit ist nicht immer einfach, aber wer sich nicht aushält hat sie nicht verdient.

  15. Gion

    Der gute Herr Stöhlker scheint nicht begriffen zu haben, dass es beim CSD in Warschau (und auch bei jenem in Zürich) nicht um “mehr Sex”, sondern um die Verteidigung von Grundrechten geht. Die NZZ hat das schon richtig begriffen, Sie scheinen das wohl falsch verstanden zu haben oder nicht begriffen haben zu wollen. Oder wahrscheinlich wollten Sie einfach wieder mal im Scheinwerferlicht stehen und mussten etwas Provokatives loswerden.

  16. Johannes

    Haftungsausschuss:
    Die Klaus J. Stöhlker AG stellt seinen Besuchern auf der Web-Site qualitativ hochstehende Informationen zur Verfügung. Wir bemühen uns, unsere Homepage stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Trotzdem ist es möglich, dass Fehler auftreten.

  17. Rodi

    Es ist eigentlich schade, dass es immer noch junge Menschen gibt, die solch einen Stuss verzapfen! So wie eine gute Kollegin von mir, die bei vorbei gehen vor einer Schwulendisco sagte: “Wääääähhhh, zwei Schuli!!! iiihhhh” und das in voller Lautstärke. Sie im Alter von ungefähr 20ig.
    Im Italienischen gibt es eine sehr gute Redewendung die zwar etwas vulgär ist, aber hier sehr gut hinpasst: “fatti i cazzi tuoi, che campi 100 anni!” was übersetzt heisst, “geh deinen eigenen Dingen nach, und du lebst 100 Jahre lang!”
    Wenn man öfters für sich selbst schauen würde, ohne sich ständig in das Leben anderer einmischen zu wollen, würde man wohl wirklich länger leben. Lasst doch die Schwulen und Lesben das tun, was sie wollen. Schliesslich sind all die verheirateten Schwulen und Lesben auch nicht glücklicher, auch ihre Kinder nicht!

  18. Hadi

    Die reaktionäre Position Herrn Stöhlkers zum Thema lässt uns wissen, warum wir auch in Zukunft einen CSD brauchen. Offensichtlich auch in Zürich. Die Anzahl derjenigen Personen, welche homosexuelle Gefühle in sich tragen hat sich seit jeher zwischen 5-10% bewegt. Weltweit, in jedem Kulturkreis, durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Das war bei den Griechen bereits so und das ist noch heute so. Nur gehört es zu den Errungenschaften Europas, dass diese Frauen und Männer sich nicht mehr (!) um Leib und Leben zu fürchten brauchen und ihre Gefühle als natürlich anerkennen dürfen!

    Übrigens: Dieselbe Person, die im letzten Jahr als Bürgermeister von Warschau die dortige Gay Pride verbot, hat nach ihrer Wahl zum Präsidenten Polens gesagt, sie würde das Palament bei einer allfälligen Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Was folgt denn, wenn die EU dem nicht Einhalt gebietet und die zur Verfügung stehenden dimplomatischen Mittel nicht nutzt? Meiner Ansicht nach folgte dann eine Katastrophe.
    Ich bin sehr froh, dass die EU solchen Tendenzen durchaus in der Wurzel entgegenwirken kann und das auch tut.

    Zudem finde ich es befremdend, dass die Freizügigkeit der Umzugsteilnehmerinnen und -teilnehmer an einem CSD derart kritisiert wird, während das bei der Street Parade gar niemanden stört, obwohl es sich um DIESELBEN Personen handelt. Irgendwie wird da mit verschiedenen Ellen gemessen, nicht?

  19. mathis

    gegen unterenehmensberater habe ich wirklich nichts.

    die frage ist nur, ob sie sich wirklich zu jedem thema äussern müssen und ihren persönlichen gout und degout der welt preisgeben sollen. in diesem fall – und das beruhigt – dürfte es sich allerdings um ein eignetor handeln. multinationale konzerne haben – offenslichtlich ohne stöhlkersche beratung – längst begriffen, dass sich die diskriminierung von minderheiten verheerend auf das image auswirkt.
    schwer vorstellbar, dass ein derart reaktonäres, beileidigendes und letzlich auch unlogisches geplauder dem image von herrn stöhlker förderlich ist. von einem minimum an bildung, geschweige denn weisheit zeugt es wahrlich nicht. so bleibt am schluss denn auch die frage, ob die “nzz”, resp. die “sz” nicht vielleicht doch etwas zu hochstehende lektüre für den herrn ist. und ob er – nicht zuletzt in seinem eigenen interesse – nicht vielleicht doch besser beraten wäre, die welt mit seinen unerheblichen morgengedanken zu verschonen.

    wer berät eigentlich einen unternehmensberater?

  20. Beat

    Guten Tag Herr Klaus Stöhlker,

    Promis und solche, welche glaubten, es einmal gewesen zu sein, verpassen oft den Absprung in die “non-presse-relevanz”, wenn Sie verstehen, was ich meine. Sie waren vor einiger Zeit mal fähig zu pointierten Aussagen in verschiedenen Themenbereichen. Aber seit langem erfährt man von Ihnen nur noch Aussagen der Provokation willen, ohne Substanz und Scharfsinn, schade, denn wir würden Sie doch gerne wie andere Grössen, welche die Bühne rechtzeitig verlassen haben, in guter Erinnerung behalten und nicht als “”verkorkster” älterer Herr, welcher mit der Zeit und seiner neuen Rolle nicht mehr klar kommt, abspeichern müssen.

    Herzlichst, Beat

  21. Maximillian

    Ich gebe im Gegensatz zu Ihnen offen zu, dass ich mit Homosexualität nichts anfangen kann;
    Homosexualität ist für mich pubertär und sie verschmäht den lebenswichtigen Austausch mit dem anderen Geschlecht.

    Dennoch ist der Schutz der Homsexuellen Minderheit ein wichtiges humanistisches Anliegen, gerade wenn man ein bisschen weiter schaut: nach Moskau: Dort wurde zahlreiche Homosexuelle von Rechtsradikalen und Ordnungshütern zusammengeschlagen. Da gefällt mir die Politik der EU besser.

  22. tintin

    Herr Stöhlker,

    Ihre Aussagen sind beleidigend, menschenfeindlich, irrational, reaktionär, geradezu dumm und äusserst verantwortungslos. Denken Sie daran: mit ihrer Aussage diskriminieren Sie nicht “nur” Lesben und Schwule, die zweifellos mit dazu beitragen, dass eine Gesellschaft überhaupt die Möglichkeit hat zu funktionieren. Nein, sie beleidigen auch Mütter, Väter, Grossmütter, Grossväter, Tanten, Onkel, Schwestern, Brüder, Freundinnen und Freunde, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – schlicht all die Heteros, die im Gegensatz zu Ihnen Menschlichkeit, Verantwortung und Akzeptanz leben und so dafür sorgen, dass diese Welt funktionieren kann und sich auch unsere Nachkommenschaft entfalten und entwickeln kann – zum Wohl der Gesellschaft.

    Wenn es Gründe für einen Niedergang der Gesellschaft gibt, dann sind das tumbe Einfältigkeiten von solch unmenschlichen Wesen, als das Sie sich offensichtlich positionieren wollen. Die Gründe für einen solch blöden Erguss liegen wohl in derselben Dunkelheit, in der Sie sich tagaus und tagein zu bewegen scheinen.

    Dégoûtant!

  23. marco

    Beurteilungsausschuss:
    Die Klaus J. Stöhlker AG stellt seinen Besuchern auf der Web-Site qualitativ tiefstehende Dummheiten zur Verfügung. Wir bemühen uns nicht, unsere Homepage stets auf dem rechtmässigen Stand zu halten. Trotzdem ist es möglich, dass Herr Stöhlker mit Fehlansichten und Aufhetzen der Gemüter auf sich aufmerksam machen möchte. Dafür gibt es keine Entschuldigung.

  24. Daniel

    Vor 45 Jahren wäre dieser Blogg als Homosexuellenfreundlich bezeichet worden, heute bezeichne ich ihn als verletzend und fasistisch, wenn Europa wirklich vor die Hunde gehen sollte brauchen wir einfach einen Sündenbock!
    Jemandem der so einen SCHEISS schreibt glaube ich nie und nimmer das er gegen Homos “wirklich nichts habe”
    dass homos schrill seinen ist ein Klischee, meine Schwester ist lesbisch und Aussenstehende würden nie vermuten,dass sie oder ihre Freundin Lesben seien

  25. René Reinhard

    Stöhlker wer?

  26. Oliver Fritz

    Guten Abend

    Ja, jetzt wirds echt brutal: Nun fördert die EU in Polen also noch unproduktiven Sex zwischen reproduktions-renitenten Randständigen (“toten Ästen”, da fällt mir was ganz anderes zu ein…) statt ihnen ein scheinbürgerliches Leben unter der Obhut einer ganz auf Erhaltung der Altersvorsorge (haben Sie Angst um Ihre AHV, Herr Stöhlker?) getrimmten Sexualmoral zu verordnen…

    So wird das aber nix mit dem Wahlkamp der FDP (nicht wahr, Doris), da sollten Sie sich was gaaanz anderes Ausdenken (vielleicht die “neue Langeweile”?), um noch ein paar Restwähler an Land zu ziehen. Die Rechststaats-, Demokratie- (58%!!!), Liberalitäts-, Menschenrechts-, Liebenswürdigkeits-, EU- und — fast hätt ichs vergessen — Schwulen- und Lesben-Freundinnen und Freunde haben Sie schon mal von Bord gekippt. Kann ja nur besser werden…

    Herzlichst, Oliver,
    der gerade stellvertretend den Stonewall-Award für die gewonnene Abstimmung vor einem Jahr entgegennehmen durfte (und dieser sieht gar nicht sexbetont aus…).

  27. Viola

    Kurzdiagnose einer Sexualtherapeutin mit langjähriger Erfahrung:
    Der Schreiber des Blogs leidet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an Erektionsstörungen – die Einbettung des Themas in einen politischen Kontext ist lediglich (sehr unglücklich gewählte) Camouflage.

  28. Klaus J. Stoehlker AG

    Lieber Tintin

    Vielen Dank für Ihr Mail und die vielen Mails Ihrer Kollegen und Freunde.

    Ich will hier ein für allemal festhalten, dass ich in Sachen Homosexualität nur gegen die schrillen Figuren bin, welche die Szene massiv beeinflussen und deren Image verschlechtern. Ich bin ebenso gegen Brutalität im Sexualverkehr, gleich welcher Zugehörigkeit.

    Klaus J. Stöhlker

  29. marco

    Gefreiter Stölhker
    Das alles hier dient doch nur dazu um Sie, einen ungewollten und ungeliebten Menschen, wieder in die Oeffentlichkeit zu bringen. Sie sollten sich endlich zur Ruhe setzen, denn Ihre Meinung ist einfach nicht mehr aktuell und auch nicht mehr gefragt. Ich wünsche Ihnen, in Ihrem sehr hohen Alter, noch eine homosexuelle Erfahrung die Sie so schnell nicht mehr vergessen.
    Wo haben Sie eigentlich Ihren Dr-Titel her. Aus dem humanen Bereich ist der sicherlich nicht.

    Uebrigens gibt es am Berliner CSD noch eine freie Rednerstelle. Wenn Sie den Mumm haben hinter Ihrer Meinung zu stehen, würde ich an ihrer Stelle mir es erlauben meine Meinung am CSD-Berlin kund zu tun. Das wird sicher ein Fest.

  30. Micha Tobler

    Fürwahr: Das waren goldene Zeiten, als in Polen noch die Kommunisten regierten und im Namen des “Allgemeinwohles” mit harter Hand dafür sorgten, wie der Einzelne zu leben und lieben hatte. Da wussten die Schrillen und Schrägen, was ihnen blüht, wenn sie sich in der Oeffentlichkeit zeigten. Und statt schwul-lesbischer Umzüge gab es in Warschau Militärparaden mit sowjetischen Panzern und herzigen, fahnenschwingenden Kindern. Und alle waren sie so glücklich!

  31. Thommen

    Herr Stöhlker, ich erinnere Sie daran, wie exotisch und schrill heterosexuelle Frauen herumlaufen können! Beispiele: Opern, Vernissagen, Filmpreise, glanz&gloria, etc… Und mit solchen Figuren soll dann einer noch eine Familie führen?
    Ganz zu schweigen von den schrillen outfits diverser Sänger, Rapper und Models, die irgendwelche Kostüme unter dem Beifall von gestandenen heterophilen Einkäufern und heterosexuellen Kundinnen vorführen…
    Eines müssen Sie den Schwulen lassen, die sind darin aber führend! ;) )
    Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung sind eben schwierig auszuhalten.

  32. Stefan

    Einerseits wars am CSD 30 Grad. Hätten wir den im Rollkragenpulli hingehen sollen und zum anderen sieht man in jeder furznormalen Hetibadi mehr Haut als an unserem CSD. Des weiteren wurden wir über soviele Jahre unterdrückt und nicht wahr genommen. Jetzt werden wir wahr genommen. Was das Kinder kriegen anbelangt gibt es meiner Meinung nach eine Verschiebung. Die Frauen (und das kann ich sehr gut verstehen) wollen heute auch zuerst mal Karriere machen und Ihr Leben leben (Frauen sind schliesslich nicht nur zum Kinder kriegen da). Man hat somit halt erst zwischen 30 und 40 Kinder im Gegensatz zu früher wo man Kinder zwischen 20 und 30 Jahren hatte oder man entscheidet sich halt generell gegen Kinder. Zudem haben wir schon genug Kinder welche von nicht fähigen Heteros grossgezogen respektive eben nicht wirklich grossgezogen werden und somit in Ihrem Leben scheitern bevor sie es überhaupt richtig angefangen haben. Masse alleine kann nicht die Lösung sein.

  33. patriotisch schuler schweizer

    Nach durchsicht Ihrer HP, vermisste ich Ihre genauere Firmen Philosphie. Gemäss Ihrem Hinweis betreffend CSD, muss ich wohl annehmen, dass sie eher ein persönliches Problem mit dem amtierenden Bürgermeister von Berlin haben und somit allgemein mit Homosexuellen.

    Solange uns Homosexuellen nicht die gleiche Lebensplattform wie den Heterosexuellen geboten wird, müssen wir uns auch abheben und es wird immer Schrille Leute geben. Im Ruhigen gab es leider nie ein Veränderung in der Gesellschaft.

    Im übrigen kenne ich durchaus sehr sympathische junge heterosexuelle Pärchen welche wunderbare Eltern sind. Im Gegesatz zu denen, die Ihre Kinder missbrauche, Frauen in der Ehe vergewaltigen, in Swinger-Clubs fröhnen, ja genau das offene Sexualleben leben, welches Sie bei den Homosexuellen stöhrt.

    Meine Ausbildung im Büro, welche 3 Jahre dauerte, habe ich vor 25 Jahren in einer Deutschen Unternehmensberatung mit Sitz in Zürich getätigt. Ich wusste gar nicht dass es Angelsächsische Beratungs Methoden gibt. Sprechen Sie da die Weimarer Republik an? Wenn ja, ist es historisch erwiesen, was daraus entstand. Aber evtl. möchten Sie ja wieder einen Führer und diesmal Global der genau vorschreibt, wie das RICHTIGE Leben zu leben ist und wer dazugehört. Der Rest wird ausgemerzt wie ein Krebsgeschwür. Somit ist die Individualiät der Menschheit weg und auch die Angst und Verantwortung davor.

    Ich empfehle Ihnen, dass Sie weiterhin Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Coachin usw. lesen. Ja sogar Bücher vom Dalai Lama ………….Freuen würde ich mich für Sie und Ihr Seelenheil, dass sich gewisse Kreise für Sie schliessen und sie gewisse Ansichten loslassen können.

    Denn am Schluss, wo wir nur das Leichenhemd tragen, werden wir gerichtet. So wie wir durchs Leben gegangen sind und mit unseren Menschen umgegangen sind.

    So wünsche Ich Ihnen als Schwuler viel Glück auf Ihrer Emanziptation als Hererosexueller Mensch.

  34. Torsten

    Ich amüsiere mich königlich!

    Alle haben Ahnung und sind sich sicher, dass Ihre Ahnung die Richtige ist. Woher nehmt Ihr das eigentlich? Ich bin erstaunt!

    Statt uns darauf zu besinnen, ständig in Problemen zu reiten und irgendwem was in die Schuhe zu schieben, was einem selbst nur nicht so in den Kram passt, den anderen aber wohl (sonst würden sie es doch schließlich nicht tun, oder???), sollten wir uns doch lieber wieder der übergeordneten Werte besinnen:

    RESPEKT! RESPEKT! RESPEKT (um nur einen zu nennen)

    Das ist wohl von allen Beteiligten hier nicht zuviel verlangt, denn mal ganz ehrlich. Kannst DU Sicher sein, dass Deine Meinung auch wirklich die Richtige ist? ich häng mich da lieber nicht so weit ausm Fenster. Und wenn das alle täten, dann hätten wir diese Diskussion hier nicht. Wer ist denn nun der Böse, Herr STöhkel, die Schwulen, oder doch nur ein paar davon? Gibt es darauf eine Antwort? Ich glaube nein!

    Als hätten wir nicht schon genug Kindergarten in der Welt…Aber während Ihr noch lamentiert, amüsieren sich viel Schwule da draußen prächtig und nehmen nicht mal Notiz von dem, was hier passiert. Ist das nicht irgendwie ärgerlich und auch so ein klein bissel Zeitverschwendung?

    Meine Mam (und ich ehre sie sehr) hat immer gesagt:

    “Jeder nach seiner Facon”

    So soll es sein! “s gibt anderes, was wir ZUSAMMEN anpacken können! Auf!

    Get Yourself,
    Euer Torsten.

  35. Thomas Läubli

    Sehr geehrter Herr Stoehlker,

    erstens war es «Tele Zueri», welches den Umzug sensationslüstern mit «schrill» betitelt und einzig und allein den kabarettistischen Vortrag von Patrick Frey als medial geeigneten Ausschnitt ausgewählt hat – im Gegensatz zur sachlichen Berichterstattung von SFDRS und der NZZ und dem Tagi. Zweitens schaden weder die bunt kostümierten lebensfrohen Menschen noch die Lederkerle noch die Transvestiten dem Image der Schwulen-Szene – genauso wenig wie herrschaftlich und altmodisch gekleidete Männer am Sechseläuten-Umzug dem Image der Bürgerlichen schaden – es handelt sich schlicht und einfach um Maskerade, diese Leute laufen nicht 365 Tage im Jahr so herum…

    Zwischen Schein und Sein zu unterscheiden, überlassen wir immer noch dem aufgeklärten Bürger, es sei denn, die mediale Berichterstattung sei derart verzerrt, dass man von Manipulation sprechen müsste – nehmen Sie Tele Zueri nicht allzu bildlich und kommen Sie nächstes Jahr selber an den Helvetiaplatz, um sich Ihr eigenes Bild zu machen…

  36. mathis

    stoehlker, 12.6.: “…, denn es handelt sich bei Homos und Lesben um “Bare Branches”, also tote Äste, die den Niedergang Europas eher beschleunigen als verhindern. ”

    stoehlker 14.6.:”…nur gegen die schrillen Figuren bin, welche die Szene massiv beeinflussen und deren Image verschlechtern”.

    ja was denn jetzt, herr stoehlker? was ist denn jetzt ihre “botschaft”? Ich meine, irgendetwas haben sie mit dem weblog doch bezweckt? von einem professionellen (?) kommunikationsberater hätte ich hier doch ewas weniger widerspruch erwartet. abgesehen davon, dass ihre ‘einschränkung’, wie bereits treffend aufgezeigt wurde, ihr diskriminierendes weltbild nicht wirklich relativiert.
    ihre gedanken bleiben für eine sinnvolle auseinandersetzung mit dem thema nachwievor unerheblich. gut aber, dass sie die fdp-gut beraten. für meinen ‘heterosexuellen’ nachbarn war diese tatsache ausschlaggebend dafür, letztere nicht zu wählen.

    p.s. den zweiten satz höre ich in der regel nur von sehr konservativen schwulen (!), die möglichst heterosexuell angepasst durchs leben kommen wollen.

  37. Peter

    Dear Klaus Stohlker -

    Actuallaly I find your frustrations about gay emancipation allright.
    Our culture is in many ways different from what you yourself may enjoy in private.

    If Europe is in decline is of course a nice debateble question. Just asserting this is, I think, being superficial.
    And its not my impression, that you want to be seen as a superficial thinker.

    Understanding the reasons for en eventual decline of the West cannot be reduced to sexual liberation.
    A much more serious concern is posed by the current movement of “Compasionate Conservatism”.
    What this neoconservatist movement mainly does is a PR-branding of traditional values.
    Within a few years we shall see how neocerservatism has failed and turns into neonihilism.

    If you truely value Western tradition, understanding the dangers of neoconservatism is focal.
    This is of course no easy task, but mocking another minority instead is just dishonest populism.
    And dispite working in PR, you should perhaps avoid superficial, populist slogans.

    Yours sincerely,

    Peter

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