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Monatsarchiv für März 2006

Zwei Männer strahlen, einer nicht

Freitag, den 31. März 2006 um 16:15

Sehr grelle Scheinwerfer lagen auf den Gesichtern von drei Männern, von denen zwei lachten, einer nicht. Der vierte fehlte ganz. Es handelte sich um Gerhard Schröder, der seinen neuen Job als Aufsichtsratschef der neuen Nordeuropäischen Gas-Pipeline-Gesellschaft antrat. Er strahlte über alle Backen, wie man so schön sagt.

Er presste die Hand von Eon-Ruhrgas-Chef Burckhardt Bergmann (24,5%), dessen Gesicht höchste Vorsicht, fast Widerwille, ausdrückte, auf die von Gazprom-Chef Alexei Miller, der kräftig grinste. Seine Rechte bildete die Unterlage (51%) unter den beiden anderen. Ganz fehlte der Vertreter der BASF (24,5%), der sich dieses Kanzler-Schauspiel ersparte.

Willkommen Argus der Presse

Freitag, den 31. März 2006 um 16:05

Der Argus der Presse hat unseren weblog auf seine Beobachtungsliste gesetzt. Das ist vernünftig, denn der Meinungsvielfalt in unserem Land tun wir einen grossen Dienst, indem wir nicht einfach zur Kenntnis nehmen, was parteilich kommuniziert wird, sondern aufgrund unserer Erfahrung dies in einen grösseren Zusammenhang stellen. Willkommen, Argus der Presse. Sie tun der Meinungsfreiheit im Land einen Dienst.

Held der FDP

Freitag, den 31. März 2006 um 15:57

Guido Schommer, der Generalsekretär der FDP Schweiz ist kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden. Herzliche Gratulation, dieses Vorbild zählt. Als Held der FDP Schweiz bräuchte er ohnehin mehr Blumensträusse, denn er überlebte den Zusammenbruch der FDP Schweiz seit Franz Steinegger. Dieser Held des Urserentals hat die FDP wirklich vernichtet, konzentrierte er mit Hilfe von Ringier doch alle Beachtung auf sich und versäumte den Aufbau des politischen Nachwuchses. Schommer überlebte eine Reihe von Parteipräsidenten, deren Leistung absolut ungenügend war. Jetzt steht er Pelli zur Seite und weiss wahrscheinlich jetzt schon, dass nur ein Wunder eine Änderung herbeiführen kann. Ein Held ist jemand, der handelt, auch wenn er weiss, dass die Niederlage droht.

Wann wird die Wahrheit zur Lüge?

Freitag, den 31. März 2006 um 15:13

Nirgendwo wird mehr gelogen als vor den Wahlen, im Krieg und nach der Jagd; wahrscheinlich kennen Sie diese Aussage. Was aber tut ein Pressesprecher, sei er von UBS, CS, Novartis oder ABB? Er muss seine Story den Journalisten so erzählen, dass sie nicht gelogen ist, aber auch zur eigenen Strategie passt und dem Gegner keine wichtigen Details verrät. Das gilt natürlich auch für Politiker und Verbandsgeschäftsführer.

Wieder kein Schweizer Spitzenmann

Donnerstag, den 30. März 2006 um 15:42

Entweder werden sie einfach vergessen oder sie sind weniger gut als wir alle annehmen. Kein Schweizer Topmanager hat es in die Liste der besten „leaders“ von Barron’s gebracht. Offensichtlich sind die Saläre besser als die Anerkennung der „global opinion makers“.

Neue Trends bei der UBS

Donnerstag, den 30. März 2006 um 11:16

Der Jahresbericht und das Handbuch der UBS haben mich gleichzeitig erreicht. Zwei Dinge fallen sofort auch:
– Das UBS-Personal wird hypnotisiert mit lauter guten Sprüchen, weshalb man „the world’s most powerful team“ sei.
– Auf den Titelseiten lächeln uns eine skeptisch wirkende Amerikanerin an und ein energisch wirkender Asiate. Schweizer an der Front sind nicht mehr gefragt. Erst auf Seite drei lächeln die Superstars Ospel/Wuffli.

Schock: USA an der Spitze

Donnerstag, den 30. März 2006 um 9:50

Die OECD in ihrem „Fact Book“ und das WEF haben soeben bestätigt: Die USA sind wirtschaftlich wesentlich besser aufgestellt, als dies rundherum seit zwei Jahren behauptet wird. Wenn dies zutrifft, was ich annehme, stehen wir schlechter als angenommen da. Für die Schweiz gilt dies mindestens im Rahmen der IT-Technologien. Wir sind auf Platz neun und stehen dort still.

Der „anchorman“ als Intellektueller

Donnerstag, den 30. März 2006 um 7:09

Weil wir keine Intellektuellen mehr haben, werden jetzt die „anchormen“ dazu ernannt. Geschwätz erhält die Goldmedaille.

AHV in neuem Licht

Dienstag, den 28. März 2006 um 15:40

Wenn ich die neue Studie aus dem Institut von Prof. Dr. Felix Gutzwiller richtig interpretiere, heisst dies: Die schlecht ausgebildeten Arbeiter und Angestellten sterben vor oder nach der Pensionierung früher als die Akademiker. Deren Rente wird finanziert von Menschen, die weniger Chancen im Leben hatten, sei es aus fremder oder eigener Schuld. Eine Ausnahme scheint mir die jetzt alternde Bergbevölkerung zu sein. Viele werden sehr alt, weil die Lebensumstände besser geworden sind. Die Ausbildung hat damit praktisch nichts zu tun.

Das Aussehen des perfekten Managers

Dienstag, den 28. März 2006 um 15:25

Manchmal fällt es mir in der Menge schwer, alle die vielen perfekten jüngeren und älteren Manager auseinander zu halten. Sie sehen aus, wie über den gleichen Leisten gebügelt; erst bei näherer und wiederholter Betrachtung prägen sich die individuellen Unterschiede ein.

Wie sieht ein perfekter Manager aus?
Schlank, mager und mit aufgerichteter Haltung, kein Kahlkopf, sondern elegant in den Nacken fallendes, leicht gelockter Haar. Eine hohe Stirn, nach Möglichkeit blaue Augen (dem kann mit einer Linse nachgeholfen werden) und eine zarte Gesichtshaut. Auf jeden Fall sollte er immer zehn Jahre jünger aussehen als er es in Wirklichkeit ist. Als Kleidung gelten nur Massanzüge. Es darf auch sportlich sein, dann aber im englischen Stil.

Dieser Aufwand bezweckt, körperliche Attraktivität mit einem stilgerechten Auftritt zu verbinden. Glück hat natürlich, wer eine elegante Kopfform und ein schmales Gesicht aufweisen kann. Man muss gut stehen können. Auch das genügt noch nicht: Eine attraktive, etwas tiefe Stimme ist das nonplusultra. Verzweifeln Sie nicht, fangen Sie einfach an.

 
     
     
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