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Tagesarchiv für 13. Februar 2006

Feine Unterschiede

Montag, den 13. Februar 2006 um 16:56

Wir müssen uns daran gewöhnen, feine Unterschiede zu respektieren:

– Schweiz: Steuerhinterziehung ist ein Kavaliersdelikt, Steuerbetrug nicht.
– Iran: Atomenergie für zivile Nutzung ist erlaubt, für militärische Nutzung nicht.
– Bolivien: Coca si, cocaine no.

Diese Liste lässt sich verlängern.

Tate-Lichkeiten

Montag, den 13. Februar 2006 um 16:21

Tate Modern ist die wohl berühmteste neue Galerie in Europa. Dort wird man ausgestellt, wenn man Plakate mit Slogans malen lässt, wie:
– Bitte nicht nachhause schicken.
– Lieber Maler, male mir.
– Jeder Künstler ist ein Mensch.

Einverstanden, aber dafür der Millionenaufwand. Es wird sich sicher ein Banker oder ein Werbeberater finden, der dies kauft.

Tony Blair als Spekulant

Montag, den 13. Februar 2006 um 16:13

Sein privates Haus in der Grafschaft Durham kaufte er 1983 für 30 000 Pfund. Heute ist es 400 000 Pfund wert. Sein neues Stadthaus in Westminster kostete ihn 3,6 Mio. Pfund. Ich wusste schon immer, dass Sozialdemokraten die besseren Bürgerlichen sind. Immerhin, Frau Leuenberger (Moritz) hat als Zürcher Architektin auch schon manchen guten Deal gemacht. Es mag daran liegen, dass die sogenannten Sozis als Aufsteiger den laschen Bürgerlichen an Intelligenz einfach überlegen sind.

Kleine Unterschiede: Harvard- und ETH-Geldsammler

Montag, den 13. Februar 2006 um 15:47

Zum 150-jährigen Jubiläum erhielt die ETH Zürich Spenden aus der Wirtschaft von Fr. 100 Mio. Ganz zufrieden war man damit nicht, aber dankbar. Dr. h.c. mult. Branco Weiss hat alleine Fr. 23 Mio. gespendet und rückte damit zum grössten Einzelspender in der Geschichte der ETH auf, wo er sein Studium absolviert hatte.

Die Harvard Business School hat auch gerade einen „fundraising blitz“ durchgeführt. Ergebnis: USD 600 Mio. Die Harvard University, ihre Muttergesellschaft, verfügt über Schenkungen in der Höhe von USD 26 Milliarden.

Der Aufstand der Mexikaner

Montag, den 13. Februar 2006 um 15:42

Die Mohammedaner machen, nicht ohne Grund, die ganze Welt verrückt. Jetzt planen in Zürich auch die Mexikaner den Aufstand. Sie fühlen sich durch Pictogramme in den Zürcher Trams verhöhnt. Wir gehen bunten Zeiten entgegen.

Pentagon distanziert sich von Guantanamo

Montag, den 13. Februar 2006 um 15:01

Das Pentagon lässt wissen:
– 55% der Gefangenen von total 500 haben „sich keiner feindlichen Handlungen“ gegen US-Truppen oder Verbündete schuldig gemacht.
– Nur acht Prozent der 500 sind Kaida-Angehörige
– Nur 5% sind von den Amerikanern gefangen genommen worden, die anderen von Pakistani und Afghanen.

Das Pentagon legt Wert darauf, dass man mit den Gefangenen „mitfühlend und menschlich“ umgeht. Ich frage mich nur, was soll das Ganze?

Merkwürdiger Papst

Montag, den 13. Februar 2006 um 13:32

Benedikt XVI. schien mir intelligent. Jetzt

– wird ihm langsam seine deutsche Vergangenheit zur Last
– empfängt er Laura Bush und Tochter in Privataudienz (ist das nötig?)
– ist er gegen den EU-Beitritt der Türkei.

Der Mann wird mir merkwürdig.

Der „Economist“ wird Partei (oder war er es schon immer?)

Montag, den 13. Februar 2006 um 12:46

Zur Zeit von Gerhard Schröder schrieb der weltberühmte „Economist“, den ich seit Jahren gerne lese, „Germany’s surprising economy“; jetzt, zur Zeit von Angie Merkel, schreibt er „Waiting for a Wunder“. Das ist Parteijournalismus und stellt infrage, was er jüngst über die Schweiz schrieb: „Stability“. Glauben wir dies?

Was hat Selbstmord mit Paulus zu tun?

Montag, den 13. Februar 2006 um 10:48

Der Apostel Paulus war der Meinung, die Rechte des Individuums hätten hinter den Notwendigkeiten der christlichen Gesellschaft zurückzustehen. Er hätte es nicht geduldet, die Mohammedaner zu verunglimpfen. Der bei uns erlaubte assistierte Selbstmord geht an das Grundprinzip des Lebens. Das Individuum steht nicht höher als die Gesellschaft – oder?

Bei uns ist dies anders geworden, die Gesellschaft geht zugrunde. Das bedeutet Chancen für Einwanderer.

Hurghada

Montag, den 13. Februar 2006 um 10:15

Ort der Tauchsportfans. Jetzt Ort des Massengrabs ägyptischer Wanderarbeiter, die mit ihrem Schiff untergingen.

 
     
     
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