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Tagesarchiv für 2. Februar 2006

Bomber Day in Sitten

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 16:30

Das Wallis ist das Zentrum der nostalgischen Fliegerei: Am kommenden Wochenende findet in Sion im Wallis der Bomber Day statt. Hier gibts den legendären Bomber B 25 Mitchell zu bewundern – alles im Stil der 40er-Jahre. Die Faszination des Zweiten Weltkrieges lebt im Wallis weiter. Und Tausende werden hinströmen – eine gelungene Werbeaktion für die Sonnestube der Schweiz.

Philippe Welti

Schweizer klassische Werbung im Tief

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 16:21

Die Printmedien leiden darunter: Immer weniger Firmen wollen dort Inserate schalten.
Die Werbeagenturen leiden darunter:
– Es gibt immer weniger Schweizer Konzerne, die global werben.
– Es gibt immer mehr Schweizer Konzerne, die ausländische Agenturen einschalten.

Vorbei sind die grossen Zeiten, wo die Schweizer Werbung mit der Swissair Spitzenleistungen erzielte; übrig geblieben sind Werbe-Altstars. Deshalb genügen einige nackte Mädchen auf dem Plakat, um die müden Geister zu entzücken. Sogar die Partys waren früher lustiger, meinen unsere Helden vom ADC.

Wie gut geht es uns wirklich?

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 16:00

Jüngste Zahlen aus Bern:
– Die Arbeitslosigkeit bleibt seit drei Jahren hoch.
– Die Zahl der Unterbeschäftigten steigt seit sechs Jahren an.
– Die Zahl der Arbeitssuchenden bleibt seit drei Jahren hoch.
– Die Zahl der Menschen ohne Arbeit steigt seit fünf Jahren ohne Stopp.
– Die Zahl der Jugendlichen ohne Arbeit hat sich seit sechs Jahren verdoppelt.
– Die Zahl der Dauerarbeitslosen hat sich seit fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Wir sind erfolgreich.

Ospels Wohnsitz in Wollerau

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 15:59

Kein reicher Engländer oder Amerikaner würde so wohnen, geschweige denn ein Brasilianer oder Inder. Ospels Villa in Wollerau ist eingeklemmt zwischen andere Luxusvillen. Alles ist wie die Schweiz: toll, aber sehr eng. Die Treppe aus dem Untergeschoss in das Erdgeschoss ist bünzlig, wie von IKEA; dieser Effekt wird durch die aufgesetzten Rundlampen noch verstärkt. Die Terrasse ist grosszügig, immerhin; vor dem Essen muss man ein wenig frische Luft holen. Die Balkons sind eher klein; das Risiko dort gesehen zu werden, ist viel zu gross.

Merke: Was die Leute alles wegen des Geldes tun, ist ohnehin merkwürdig. Und Wollerau als Gemeinde ist einfach hässlich.

Erstaunliche Deltenre

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 9:50

Die SRG-Programmdirektorin ist unterdessen derart bekannt, dass sie keinen Vornamen mehr braucht. Warum erstaunlich?

– Jetzt gibt sie bekannt, dass die SRG eine Gebührenerhöhung braucht. Früher war dies das Prärogativ von Armin Walpen, ihrem Chef. Was macht eigentlich Daniel Eckmann, dessen Stv.?

– Jetzt sagt sie, sie prüfe einen Spartensender für die Rätoromanen. Das sind 35 000 Menschen, die „Rumantsch“ sprechen. Was ist mit den 85 000 Oberwallisern, die „Wallisertitsch“ sprechen?

– Jetzt zollt sie Roger Schawinski Anerkennung; sie hat Kreide gefressen.

Wer die Medien, wie ich, liebt, hat ein tolles Jahr vor sich.

Die „NZZ“ schreibt über unzufriedene Bankangestellte

Donnerstag, den 2. Februar 2006 um 8:10

Unsere geliebte „Neue Zürcher Zeitung“, die sich gerne zu den Blättern von Weltklasse zählt, sah sich wegen dieser hohen Messlatte gezwungen, auch über „Die steigende Unzufriedenheit der Mitarbeitenden in der Bankenwelt“ zu berichten. Sie tat dies auf S. 64 in der gelegentlich publizierten Seite „Mensch und Arbeit“ im untersten Fünftel, wobei sie nicht vergass darauf hinzuweisen, dass „in kaum einer anderen Branche“ die Löhne derart hoch seien.

Tatsache ist, dass die in der Schweiz tätigen Bankmitarbeiter gewaltig unter Druck sind, weil die Leistungs-Erfassungssysteme enorm verbessert wurden. Sie leiden vor allem auch darunter, dass ihre angelsächsischen Kollegen nicht nur sehr viel besser bezahlt sind, sondern auch die höheren Boni erhalten. Dies ist ein emotional belastender Abstand, der kürzlich auch am Zürcher Schauspielhaus zu Unruhen führte.

Unsere geliebte „NZZ“ wird sich noch sehr viel Zeit lassen, solche Zusammenhänge zu würdigen. Es ist ganz einfach unter ihrem ausserordentlichen Nivau, sich mit solchen Details zu beschäftigen.

 
     
     
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