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Tagesarchiv für 1. Februar 2006

Hilft Sigg Deiss nicht?

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 17:04

Ich schätze, dass Oswald Sigg’s Tage im Bundeshaus bald gezählt sein werden. Er ist nirgendwo spürbar und die Kommunikationskrisen unserer höchsten Magristraten nehmen laufend zu. Jüngster Fall: Joseph Deiss, sogenannter Schweizer Wirtschaftsminister, beschuldigt die Wirtschaft, sie habe ihn nicht unterstützt bei den Verhandlungen mit den USA. So ein dummer Satz. Mit doppeltem Rotstift hätte man ihn löschen sollen. Jetzt sagen die Spitzenvertreter der Wirtschaft: „Dummer Deiss.“ Schon des Finanzministers Ruf ist angeschlagen trotz der guten Zahlen. Jetzt Deiss, dann Couchepin, dann Blocher. Moritz Leuenbergers Ruf bewegt sich auf der Stufe allgemeinen Mitleids; nur Micheline Calmy-Rey tänzelt wie ein Markklösschen in der Kraftbrühe unserer Landesregierung.

Die Meyers im Unglück

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 15:57

Ciba-Konzernchef Armin Meyer muss Fr. 583 Mio. abschreiben. Konzerngewinn und Aktienkurs sinken massiv. Sein Bruder Conrad Meyer, VR-Präsident der „NZZ“-Gruppe, steckt dort auch in Restrukrutierungsschwierigkeiten. Die „NZZ“ muss früher oder später teilsaniert werden, aber niemand traut sich. Es gab doch noch einen dritten Meyer aus der gleichen Familie; wo ist er geblieben. Das Trio galt einmal als Wunderteam der Schweizer Wirtschaft.

Medienfreiheit à la Basel

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 15:54

Wenn zwei Basler Trams einen Auffahr-Unfall machen, entscheiden die Basler Verkehrsbetriebe, welches Bild der Zerstörungen auf der Titelseite der „Basler Zeitung“ erscheint. Nachdem es nicht gelang, den Vorfall geheim zu halten, wurden alle anderen Aufnahmen verboten. Da die Basler nur noch eine echte Tageszeitung haben, werden sie wohl kaum oder nur mit Verspätung erfahren, was dieser Unfall bedeutet.

Rentenalter vorverlegen

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 15:52

Kaum ist in Deutschland die Grosse Koalition am Ruder, soll das Rentenalter nicht erst 2035, sondern schon früher eingeführt werden. Das wird auch bei uns in der Schweiz so kommen. Ich frage mich stets, wer soll die alten Frauen und Männer beschäftigen?

Models in der Politik: Karzai und Plassnik

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 14:58

Hamid Karzai hat in der internationalen Welt mehr Karriere gemacht mit seinen bunten afghanischen Umhängen als mit realen politischen Erfolgen in dem von ihm „geführten“ Land. Der elegante und gut aussehende Präsident Afghanistans konkurriert optisch mit der österreichischen Aussenministerin und EU-Ratsvorsitzenden Ursula Plassnik. Diese, ganz in platinblond mit kräftigen roten Ohrringen, farblich abestimmt auf ihren Lippenstift, trägt dazu lachsfarbene Gewänder (ganz Hollywood) mit einer eleganten Gemme perfektioniert.

Hoffentlich sind unsere westlichen Politiker mehr als Models.

Staatsverwaltung löst Private ab

Mittwoch, den 1. Februar 2006 um 14:54

Das Zürcher Oberland wurde einmal mit Geld aus Basel entwickelt und zu einem führenden Industriezentrum der Schweiz. Dies ist jetzt vorbei; die Industriellen, in diesem Fall die Familie Bechtler, zieht sich nach nur zwei Generationen schon wieder aus ihren industriellen Engagements zurück. Sie beschränkt sich auf Immobilienmanagement. Es sind die Oberländer Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei, welche in die ehemaligen Prachtbauten in Uster (mit eigenem See) einziehen.

 
     
     
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