Als die deutsche Telecom mit Hilfe des ehemals kommunistischen Volksschauspielers Manfred Krug ihre Aktien dem deutschen Volk verkaufte, verloren in der Folge Zehntausende ihr Vermögen oder Teile davon. Schon damals fragte ich mich, wieso muss das Volk sein Eigentum kaufen, das ihm via Staat ohnehin gehört?
Wenn nun die Swisscom privatisiert wird, dürfte den kleinen Privataktionären gleiches geschehen. Nur die grossen Finanzgesellschaften haben die Kraft, die Unternehmen derart zu strukturieren, dass sie damit auf Dauer Geld verdienen können. Der Schweizer Kleinanleger erhält, wenn er Glück hat, etwas Kleingeld, verliert aber die Kontrolle über ein Unternehmen, das ihm gehört, das seinem Staat Milliarden abgeliefert hat. Die Schweizer verlieren aber ihr Eigentum und sie verlieren die Kontrolle darüber. In der Folge steigen die Preise, denn die neuen Eigentümer wollen ihr Geld mit Zins und Zinseszinsen und mit Gewinn wieder zurück.
Merke: Diese Art von Raubzügen sind nicht neu. Ist ein Staat, wie der unsrige mit CHF 320 Mia Schulden (ohne Pensionsverpflichtungen), finanziell in der Klemme, macht er es wie die alten Römer im Falle Siziliens und anderer Ländereien. Der Staat vergibt seine Rechte gegen ein Taschengeld; anschliessend wird das Land geplündert.