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Monatsarchiv für Januar 2006

Das WEF lohnt keine Proteste mehr

Dienstag, den 31. Januar 2006 um 15:27

Die diesjährigen Anti-WEF-Proteste waren jämmerlich; die Beteiligung am WEF in Davos auch, wie die Davoser Hoteliers meinen. Viele sehen schon ein Schrumpf-WEF kommen, das mit Hollywoodstars aufgefüllt wird. Klaus Schwab, in diesem Jahr im schmucken Turban, will die Erfolgskurve in China wieder finden. Proteste bei uns lohnen sich nicht mehr.

UBS und CS verzichten auf Iran-Gelder. Warum?

Dienstag, den 31. Januar 2006 um 15:02

Während die deutschen Banken den Iran noch munter mit Geld versorgen, haben die Schweizer Grossbanken darauf verzichtet. Freiwillig? Mitnichten. Sie beugten sich dem Druck des US-Schatzamtes. Das passt ins Bild.

Neue Schweizer Fremdenlegion

Dienstag, den 31. Januar 2006 um 14:17

Ital. Fremdenlegionäre haben in Chiasso eine Firma gegründet, die ihre Dienste global anbieten; im Irak sind die Abenteurer schon tätig. Sie versprechen sich von der Schweizer Neutralität eine höhere Glaubwürdigkeit. Bei uns haben viele den Glauben an die Neutralität längst verloren. Ich bin der Meinung, man sollte solche Einrichtungen sofort verbieten.

Koschere Geschäfte

Montag, den 30. Januar 2006 um 16:07

Der seit Wochen in jüdischen Kreisen in der Schweiz tobende Koscherfleisch-Streit bringt überraschende Einsichten: Die Einfuhr koscheren Fleisches aus Frankreich wird als Service Public betrachtet und erfolgt im Rahmen eines niedrigeren Kontingentzolls. Aha, koscher isst man billiger bei uns als mit argentinischen Steaks; der Schutz der Schweizer Landwirtschaft ist punktuell – Service Public – aufgehoben.

Gentechnik ist im Vormarsch

Montag, den 30. Januar 2006 um 15:47

Mit Gen-Saatgut werden in die USA 85% der Soja- und Raps, 76% der Baumwoll- und 45% der Maisanbaufläche bestellt. Die Kanadier haben unfreiwillig bereits Super-Unkraut entwickelt.

Schweiz im toten Winkel

Montag, den 30. Januar 2006 um 15:25

Die EU plant eine Schienen-Schnellverbindung zwischen Lissabon und Kiew. Die Linie führt als Südvariante über Lyon-Mailand-Ljubljana, in der Nordvariante über Lyon-Karlsruhe-Wien. Die Schweiz ruht still im toten Winkel.

Indische Zukunftsspiele für Europa

Montag, den 30. Januar 2006 um 14:13

„Europa muss für die Welt werden, was die Schweiz für Europa ist“, sagt Nandan Nilekani, Chef des indischen Softwarekonzerns Infosys. Aus der Entfernung sieht alles leichter aus. „Indien soll ein anständig strukturiertes Land wie Europa werden“, sage ich. Nandan wird dies nicht freuen, denn nicht einmal die nationale indische Autobahn steht.

Israelische Gegensätze

Montag, den 30. Januar 2006 um 12:58

Jeder vierte Israeli (1.6 Mio. Menschen) ist arm; das sind Singles, die weniger als CHF 500.- im Monat verdienen oder Familien mit zwei Kindern und weniger als CHF 1280.- im Monat. Die israelische Wirtschaft hat seit Jahren die weitaus höheren Wachstumsraten als die Schweiz, die heute gemäss Caritas eine Mio. Arme zählt.

Von französischen Familien lernen

Montag, den 30. Januar 2006 um 10:56

„Le Temps“ freut sich, dass die französische Familie mit vielen Kindern floriert. „Le Monde“ stellt fest, dass jedes zweite Kind in Frankreich unehelich geboren wird.

Sollen wir Swisscom-Aktien kaufen?

Montag, den 30. Januar 2006 um 10:43

Als die deutsche Telecom mit Hilfe des ehemals kommunistischen Volksschauspielers Manfred Krug ihre Aktien dem deutschen Volk verkaufte, verloren in der Folge Zehntausende ihr Vermögen oder Teile davon. Schon damals fragte ich mich, wieso muss das Volk sein Eigentum kaufen, das ihm via Staat ohnehin gehört?
Wenn nun die Swisscom privatisiert wird, dürfte den kleinen Privataktionären gleiches geschehen. Nur die grossen Finanzgesellschaften haben die Kraft, die Unternehmen derart zu strukturieren, dass sie damit auf Dauer Geld verdienen können. Der Schweizer Kleinanleger erhält, wenn er Glück hat, etwas Kleingeld, verliert aber die Kontrolle über ein Unternehmen, das ihm gehört, das seinem Staat Milliarden abgeliefert hat. Die Schweizer verlieren aber ihr Eigentum und sie verlieren die Kontrolle darüber. In der Folge steigen die Preise, denn die neuen Eigentümer wollen ihr Geld mit Zins und Zinseszinsen und mit Gewinn wieder zurück.

Merke: Diese Art von Raubzügen sind nicht neu. Ist ein Staat, wie der unsrige mit CHF 320 Mia Schulden (ohne Pensionsverpflichtungen), finanziell in der Klemme, macht er es wie die alten Römer im Falle Siziliens und anderer Ländereien. Der Staat vergibt seine Rechte gegen ein Taschengeld; anschliessend wird das Land geplündert.

 
     
     
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