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Tagesarchiv für 13. Dezember 2005

Niemand zahlt gerne Steuern

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 16:49

81% aller Schweizer sind der Meinung, die Steuern seien zu hoch. Offensichtlich sind 19% nicht dieser Meinung, weil sie wenig, zu wenig oder keine Steuern bezahlen.

Merkwürdige Araber

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 16:45

Der kuwaitische Sheik Majed al-Sabah, bisher als Entwickler kreativer Kaftans bekannt, “was seduced by the sexy building”. Er meint die Battersea Power Station in London. Nun ja, über Geschmäcker lässt sich streiten. Dann kann er sich gleich in Siemensstadt in Berlin einrichten oder – moderner noch – in Zürich Nord. Vielleicht kommt auch zu uns einmal ein Sheik, der dies schön findet.

Ringier, kein Rätsel mehr

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 15:21

Wer Gehaltvolles über die Schweiz wissen will, darf nicht den “Blick” lesen, sondern findet solches oft in ausländischen Zeitungen, so der “FAZ” vom 12. Dezember. Dort erinnert Jürg Altwegg daran, dass der Vater von Michael Ringier “eine gesellschaftliche Randfigur” blieb. Ging es Sohn Michael besser? Ich zweifle daran, denn er tat sich mit einer weiteren – aber an Talenten reicheren – Randfigur zusammen, dem ehemaligen Bieler Schriftsetzer Frank A. Meyer. Beide, Multimillionär und Millionär, kultivieren das Sozialethos des 19. Jahrhunderts: Flugzeug und Zigarre für die da oben, guter Zuspruch für die da unten. Andere soziale Abenteurer gesellen sich dazu, z.B. Gerhard Schröder.

Die Augen von Moritz und Gret

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 15:18

Wenn Bundespräsident Moritz Leuenberger in der Linie steht, um sich fotografieren zu lassen, reisst er die oberen Augenlider hoch, dass sein Blick aussieht, als wolle er jemand hypnotisieren. Alte Schauspieler-Tricks. Seine Frau Gret sieht eher lässig aus: Augen konzentriert nach vorn, leichtes Grinsen um die beiden Mundwinkel.

Der Kontrollvergleich mit einem ähnlichen Foto bei der gleichen Veranstaltung zeigt: Moritz lässt Augen und Zähne leuchten wie eine Art urbaner Samichlaus ohne Bart, der die gute Botschaft bringt. Seine Frau beobachtet ihn höchst aufmerksam mit leichter Kopfdrehung aus den Augenwinkeln heraus; das leichte Grinsen ist ihr geblieben.

Arme Millionäre, reiche Milliardäre

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 15:17

Mit dem Segen des Bundesgerichts zahlen Milliardäre im Verhältnis zum Einkommen weniger Steuern als Millionäre. Haben Sie schon gesehen, dass Millionäre dagegen protestieren und auf die Strasse gehen? Auch die Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer bringt unsere steuerzahlenden Millionäre nicht auf die Palme. Dieses Proletariat der Luxusklasse arbeitet sich für unseren Staat auf. Weil es rund um Freienbach wegen der vielen Überbauungen ziemlich hässlich ist, kann man jetzt nach Obwalden ziehen. Die Freienbacher sind ohnehin nicht glücklich, denn die Flüchtlinge, wie jetzt auch Marcel Ospel einer ist, melden sich vor Jahresende (Steuertermin) in der Gemeinde an und dann bald wieder ab. Gesehen werden sie ohnehin nur selten, ausser an Gemeindeversammlungen, wo sie, wie Martin Ebner Steuersenkungen beantragen.

Die Crédit Suisse wettet um mein Leben

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 9:51

Ruhig bleiben, Freunde, Ihr werdet es kaum glauben: Unsere zweitgrösste Bank, die Crédit Suisse, schliesst jetzt Wetten darauf ab, wie lange wir leben werden. Das Produkt heisst “longevity index”, wird in den USA angeboten und bald auch in GB. Eine Seite wettet darauf, dass wir früher sterben, die andere rechnet mit unserem späteren Tod. Gut so, Ossi Grübel, ich wusste immer, dass Dir nur der “Big Deal” heilig ist.

Thomas Middelhoff ist guter Laune

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 9:47

Er hat sich von 25 000 Mitarbeitern getrennt und damit den schönsten Turnaround in Europa hingelegt. Jetzt erwartet er von den Deutschen mehr gute Laune, damit sie bei Karstadt-Quelle einkaufen. Die Rede ist von Thomas Middelhoff, zu dem mir nicht Gescheites einfallen will. Der einzige Fehler in seinem Name ist “Middel”; müsste er nicht Superhoff heissen?

Schweizer Gruselkabinett

Dienstag, den 13. Dezember 2005 um 9:45

Der linke Schweizer Intellektuelle Roger de Weck, Sohn eines Grossbankiers, bezeichnet in der “FASoZ” die Schweiz als Gruselkabinett, wobei er sich auf auf FDP-Präsident Fulvio Pelli bezieht. Dieser meint damit zwar nur den Bundesrat, aber Roger de Weck zieht den Kreis grösser. Die SVP bleibt für ihn dafür “Blochers Kampftruppe”. Arme Schweiz, wenn unser Image draussen derart vernichtet wird. Und dies von sogenannten Edelfedern des Landes.

 
     
     
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