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Tagesarchiv für 8. Dezember 2005

Der Hund ist ein Tier

Donnerstag, den 8. Dezember 2005 um 13:43

Weshalb man – der Einfachheit halber – potenziell gefährliche Kampfhunde verbieten sollte? Lässt sich ein Tiger zu 100% domestizieren? Eben.

Philippe Welti

Linker Klüngel

Donnerstag, den 8. Dezember 2005 um 13:43

Man hilft sich gegenseitig. Der SP-nahe TV-Bundeshauskorrespondent Hans Bärenbold, den Nationalrat Christoph Mörgeli in der heutigen „Weltwoche“ als Hofberichterstatter von Bundesrat Moritz Leuenberger bezeichnet, ist Lebenspartner von Katja Früh. Diese wirkt als Autorin der TV-Soap „Lüthi und Blanc“. Jetzt dürfen Sie fragen: In welcher Sendung hatte der Bundesrat seinen Starauftritt als Schauspieler?

Philippe Welti

Luxus Swissinfo

Donnerstag, den 8. Dezember 2005 um 13:24

30 Millionen Franken lässt sich der Bund das Informationsportal Swissinfo jedes Jahr kosten. Mit diesem Geld reist die international zusammengewürfelte Journalistentruppe – nur wenige davon kennen sich in der Schweizer Politik aus – um den Globus, um vor Ort für die Auslandschweizer zu berichten. Die Schweizer in der Diaspora verfügen über eine einflussreiche Lobby im Parlament, die sich allen Einsparungen bei der teuren Swissinfo widersetzen. In Zeiten des Internets und des freien Zugangs zu Informationen ein absoluter Luxus. Käme es nicht billiger, den einzelnen Auslandschweizern einen Internet-Zugang zu finanzieren?

Philippe Welti

Das Aha-Erlebnis kommt spätestens mit dem Tod

Donnerstag, den 8. Dezember 2005 um 11:00

Bravo, Herr Regierungsrat Jeker. Da wurde der Druck von der Öffentlichkeit wohl etwas zu gross in der Hunde-Diskussion. Endlich wird etwas gegen diese gefährlichen Tiere getan. Wie oft musste ich mir schon anhören: „Mein Hund ist der Liebste und er ist perfekt erzogen.“ Ein Kampfhund ist unberechenbar und deshalb sind das für mich alles billige Ausreden der teilweise äusserst verantwortungslosen Halter. Ich will es nicht pauschalisieren aber schaue man sich die Halter einmal genau an. Es sind fast ausschliesslich Menschen mit einem deutlichen Persönlichkeits-Manko. Sie wollen zeigen, dass sie Respekt verdienen – mit der Hilfe des Hundes. Es sind vielfach Menschen aus dem Milieu, sei es zum Schutz oder der Einschüchterung.

Warum braucht Zürich immer erst seine Opfer bis etwas getan wird. Denken wir an den ZKB-Fall beim Bhf. Enge in Zürich. Nachdem drei Menschen sterben mussten, hat sich die ZKB endlich das Thema „Sozialkompetenz“ bei den Mitarbeitern auf die Fahne geschrieben. Leider viel zu spät, früheres Zuhören hätte das verhindert.

Das Problem Kampfhunde kennen wir alle schon lange genug. Jetzt starb der kleine Süleyman in Oberglatt und erst jetzt kommt die Regierung in Fahrt. Schon wieder zu spät. Was braucht es denn meine Herren, dass Sie endlich einmal aufmerksam zuhören und zwar vor der Krise?

Verschiedene Lösungen sind möglich:

– Leinen- und Maulkorbzwang
– Verbot für die gefährlichsten Rassen
– Klare Ausschilderung, wo Hunde frei gelassen werden können
– Markierung von Hundezonen
– Hundehalter-Prüfung (wiederkehrende Kontrollen)

Und jetzt noch das Beste was wir tun können. Hohe Steuern auf Kampfhunde erheben. Die Deutschen tun es schon länger und es fliesst einiges an Geld in die Kasse. Damit löst sich ein Teil des Problems von selbst.

Ein Tipp für all diejenigen, die in Unternehmen und Ämtern Verantwortung tragen: Vorbeugen ist der beste Schutz für jede Krise.
Die Ignoranz dieser längst bewiesenen Tatsache ist leider allgegenwärtig.

Das Aha-Erlebnis kommt spätestens mit dem Tod.

Fidel S. Stöhlker

 
     
     
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