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Monatsarchiv für November 2005

Aufatmen, kein Limbo mehr

Mittwoch, den 30. November 2005 um 14:57

Papst Benedikt XVI, will den Limbo, die Vorhölle, abschaffen. Ich erinnere mich an die Ängste meiner Grosseltern-Generation, die immer befürchten musste, die ungetauft gestorbenen Kleinkinder der Familie würden dorthin verdammt, wie es noch Pius X. unmissverständlich behauptete. Jetzt muss ich alle katholischen Organigramme wegwerfen, die in komplexen Zeichnungen den Limbo zwischen Himmel und Hölle orteten.

Rufschädigend für Führungskräfte

Mittwoch, den 30. November 2005 um 14:55

Ausgerechnet PricewaterhouseCoopers veröffentlicht die Ergebnisse einer Umfrage, wonach jeder dritte Manager seine Firma oder andere betrügen soll. Diese PR-Aktion der Abteilung Forensic Practice von PwC ist enorm rufschädigend und dürfte inhaltlich so auch nicht zutreffen. Ich habe sicher schon mit einigen tausend Führungskräften zusammen gearbeitet; wirkliche Betrüger habe ich nur höchst selten dort angetroffen. Merke: Jede Umfrage lässt sich manipulieren, wenn sie den eigenen Zielen dienen soll.

Cornelia folgt Tochter Adriana und Partner Marcel

Mittwoch, den 30. November 2005 um 14:52

Schon Adriana Bodmer und Partner Marcel Ospel haben sich im steuergünstigen Ausserschwyz niedergelassen. Jetzt folgt der Tochter die Mutter: Auch Cornelia Bodmer verlässt das verarmende Zollikon und zieht nach Freienbach an den See – natürlich nicht aus Steuergründen.

Die weiter amtierende Vorsteherin des Zolliker Bauressorts ist wahrscheinlich sauer, dass sie nicht Gemeindepräsidentin werden soll. Adieu, Madame.

Gratiswerbung für Zürich

Mittwoch, den 30. November 2005 um 10:37

In fünfzig Ländern der Erde werden die „Zurich Financial Services“ künftig unter dem Namen „Zurich“ auftreten. Mit Millionenaufwand wird dieser neue Firmenname publiziert werden. Das ist toll für die Limmatstadt, deren Werbebudget dies nie erlaubt hätte.

Die CSFB wird gleichzeitig auf „Crédit Suisse“ umgeschaltet und wird dies ebenfalls global inserieren. Ich erwarte also weltweit einen „Suisse- und Zurich-Boom“. Thank you, folks.

Der neue „NZZ“-Chefredaktor

Mittwoch, den 30. November 2005 um 10:30

Nun ist es also Markus Spillmann, der in die Fussstapfen von Dr. Hugo Bütler treten wird. Unter uns: Welche Fussstapfen eigentlich?

Bemerkenswert ist die Berichterstattung über die Ernennung von Spillmann: Die „NZZ“ verschweigt, was der „Tagi“ schreibt. Spillmann war – auch wenn nur für kurze Zeit – PR-Berater. Offensichtlich gehört PR bei der alten Tante nicht zu den ehrenwerten Broterwerben.

Oder liegt ein Schatten über dem CV von Spillmann?

Stephan Oehen

Alle empfehlen Gold

Mittwoch, den 30. November 2005 um 8:15

Jetzt empfehlen alle Investitionen in Gold. Vor zwei Jahren rieten mir alle Banken unisono ab, Gold zu kaufen. Ich frage mich wirklich, was diese Empfehlungen unserer weltberühmten Schweizer Bankiers wert sind.

Calcio pazzo

Dienstag, den 29. November 2005 um 14:46

Bei Fussballspielen in Italien ist es an der Tagesordnung: Rechtsextremisten toben sich mit Schmährufen und rassistischen Parolen aus. Der Verband bestraft dafür die Vereine. Ihnen drohen Fussballspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Weshalb eigentlich bestraft man die Vereine und nicht die Übeltäter auf den Rängen?

Philippe Welti

Klaus Küenzi, Verteidiger

Dienstag, den 29. November 2005 um 14:45

Qualität entsteht durch Wettbewerb. Klaus Küenzi, Zentralpräsident von Gastrosuisse sieht das anders: Er gibt vor, die Konsumenten schützen zu müssen, und verlangt eine einheitliche Minimalausbildung für Beizer im Land. In Wirklichkeit geht es ihm um den Schutz seines in der Krise steckenden Branchenverbandes und um die Tausenden schlecht laufenden Restaurants, die sich vor noch mehr Konkurrenz fürchten.

Philippe Welti

Die Weinflut hat Gründe

Dienstag, den 29. November 2005 um 14:42

Gernot Langes-Swarovski, einer der reichsten Österreicher, Thomas Schmidheiny, einer der reichsten Ostschweizer, und Dieter Bührle, fast vergessener ehemaliger Waffenproduzent, haben eines gemeinsam: Sie produzieren Wein in Gütern rund um die Welt. Weil viele sonst weniger erfolgreiche Unternehmer, vor allem Werbeberater, dies auch tun, haben wir eine enorme Weinschwemme. Diese Flucht aus der industriellen Verantwortung macht nachdenklich.

Ideenreiches Marketing von Denner

Dienstag, den 29. November 2005 um 14:42

Bekanntlich sind reiche Menschen meist sehr geizig, denn sie haben immer noch Reichere vor sich, die sie einholen möchten; da gilt es zu sparen. Deshalb hat in der „Gold“-Bilanz der reichsten Schweizer die Firma Denner ein Spezialangebot für Weine eingeheftet. Dort gibt es einen Orvieto Classico schon für Fr. 4.45, ein richtiges Schnäppchen für die Milliardäre aller Schweizer Goldküsten.

 
     
     
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