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Tagesarchiv für 25. Oktober 2005

Ärzte und Professoren der Medizingeschichte

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 15:07

Ärzte waren in der Vergangenheit immer die verrücktesten Politiker, aber jetzt werden sie von den Professoren der Medizingeschichte überholt. In Zürich ist es der SVP-Nationalrat Prof. Dr. Christoph Mörgeli, der mit seinen kraftvollen Kommentaren nicht nur die eigene Partei verwirrt. In Genf ist es der Walliser Vincent Barras, auch Professor der Medizingeschichte, der sich als bekennender Linker jedoch der Poesie widmet. Fehlt nur noch der Halbtiroler Walliser Oskar Freysinger. Er dichtet, schreibt Kurzgeschichten, singt und macht rechte Politik frei nach Christoph Blocher. Freysinger ist kein Mediziner, sondern Gymnasiallehrer in Sion.

Ältere Damen mit knackigen Jungs

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 15:04

Schon Prinz Charles, 56, hat mit Camilla eine 58-jährige der jüngereN Diana vorgezogen. Jetzt hat Fiona Swarowski, 40, in der dritten Ehe den österreichischen Finanzminister und Beau, Karl-Heinz Grasser, 36, geheiratet. Der schönen Fiona sieht man die Jahre an.

Was tut die “Generation 55+” ?

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 15:02

Weil das Vorsorgegeschäft aufgrund der Vorsorge-Angst blüht, wird überall über die Generation 55+ berichtet. Da ich zu dieser Generation gehöre, geht es mir auf den Wecker, wenn wir dargestellt werden als
- Karten- und Mensch-ärgere-Dich-nicht-spielend
- Golfspieler
- Acquafit-Schwimmer oder –turner
- Noch schlimmer: Kuchenesser.

Das sind wir nicht. Wir lesen Sloterdijk, den “Economist” und sehen lieber BBC World als Schweizer Fernsehen. Ein rauchiger Whiskey ist mir immer noch lieber als ein Stück Sahnetorte.

SRG: Nein, nicht auch das noch

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 15:00

An das intellektuell stark absinkende Niveau der Sendungen des Schweizer Fernsehens gewöhnen wir uns allmählich: Einschläfernde Abend- und Nachtsendungen, nackte Hintern und offene Schatullen für fragwürdige Darsteller; Unsicherheiten im Comedy-Bereich. Jetzt kriselt es auch beim Schweizer Radio DRS: Kein Chefredaktor, fehlende Führungsleute überall. Nur der Chef, Radiodirektor Walter Rüegg, findet alles normal. Vielleicht ist dies die neue Normalität in unserem Land? Was einst die stolze, auch intellektuell eigenständige Schweiz war, wirkt zunehmend balkanisch.

Deutsche Kanzler mit Russland-Tick

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 14:59

Verbündete sich Gerhard Schröder mit Vladimir Putin, stellt sich Angela Merkel ein Portrait von der Zarin Katharina der Grossen auf den Tisch. Was soll das heissen? Will “Angie” die expansionslüsterne Zarin zum Vorbild nehmen, welche die Krim besetzte oder die männertolle Herrscherin, deren bester Freund Fürst Potemkin war? Die Bauern unterjochte sie und Bildung gab’s nur für den Adel. Gute Aussichten für den deutschen Mittelstand.

PR der Meisterklasse vom Architekten

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 12:21

Der österreichische, in München lehrende Architekt Georg Franck hat nun sein zweites Buch zum Thema der professionellen Kommunikation vorgelegt. Nachdem Francks erstes Buch grossen Anklang gefunden hat, schreibt er im zweiten: “Aufmerksamkeit ist eine Währung. Wenn Aufmerksamkeit die Funktion einer Währung annimmt, kann sich der mentale Kapitalismus herausbilden.” Und schliesst daraus: “Verelendung in der Aufmerksamkeits-Ökonomie heisst, immer nur zu beachten, ohne selbst beachtet zu werden.”

PR der Meisterklasse vom Architekten

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 12:16

Der österreichische, in München lehrende Architekt Georg Franck hat nun sein zweites Buch zum Thema der professionellen Kommunikation vorgelegt. Nachdem Francks erstes Buch grossen Anklang gefunden hat, schreibt er im zweiten: “Aufmerksamkeit ist eine Währung. Wenn Aufmerksamkeit die Funktion einer Währung annimmt, kann sich der mentale Kapitalismus herausbilden.” Und schliesst daraus: “Verelendung in der Aufmerksamkeits-Ökonomie heisst, immer nur zu beachten, ohne selbst beachtet zu werden.”

Gratiszeitungen in der Romandie: Tempo Teufel

Dienstag, den 25. Oktober 2005 um 12:12

“Le Matin bleu” erscheint am kommenden Montag. Tamedia greift mit “20 minutes” an und lanciert das Konkurrenzprodukt und den Ableger für die Romandie. Nur, mit Verlaub: Wer heute gewinnen will, muss sein Tempo erhöhen. Im März 2006 auf den Markt zu kommen, heisst zu spät zu sein.

Das Land ist voller guter unterbeschäftigter Journalisten. Auch Romands und Billingues. Inserateseitig dürfte das “20 Minuten”-Prinzip einfach auf die Romandie zu übertragen sein.

Was wartet Tamedia dann noch?

Stephan Oehen

 
     
     
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