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Tagesarchiv für 25. August 2005

Mäzen Vasella

Donnerstag, den 25. August 2005 um 17:16

Daniel Vasella gibt Milliarden aus, um die Stadt Basel zu modernisieren. Damit steht er in der Tradition der grossen Fürsten, der grossen Päpste und der wirklich grossen Unternehmer. Wir alle zweifelten zu Beginn an ihm; manche tun dies auch heute noch. Ich ziehe meinen Hut.

Hilfe von oben

Donnerstag, den 25. August 2005 um 17:15

Bundesrat Joseph Deiss tut es besonders gerne: Er hebt das Kinn und blickt sinnend nach oben. Sucht er den Heiligen Geist? Wahrscheinlicher ist, dass er und seine ähnlich gearteten Kollegen es nicht mehr wagen, dem Wähler und Stimmbürger ins Auge zu schauen.

Zermatt: Ein Satz oder 100 Seiten?

Donnerstag, den 25. August 2005 um 17:14

Das neue Marketingkonzept der Stadt Zermatt in den Walliser Alpen umfasst 100 Seiten. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts galt noch der Satz: „Das Horu genügt.“

Tatsache ist, die ganze Schweiz lebt heute optisch vom Matterhorn, auch der Zürcher CVP-Stadtratskandidat Gerold Lauber, der mit dem „Horu“ und Grossmünster wirbt. It’s a Walliser takeover, würden die Amerikaner sagen.

Wissenschaftlicher Trittbrettfahrer auf dem Hochwasser

Donnerstag, den 25. August 2005 um 13:29

Zu Hochwasser-Zeiten haben die Propheten der Klimakatastrophe Hochkonjunktur. Eine gute Gelegenheit für Wissenschaftler, die sonst ein weitgehend unbeachtetes Dasein fristen, endlich auch einmal in den Medien und der Öffentlichkeit glänzen zu können. Die Gefahr dabei: Manchmal erliegen die Wissenschaftler den medialen Versuchungen zur Skandalisierung und nehmen dabei den Mund ein bisschen zu voll. So auch Jürg Luterbacher, Klimatologe am Geographischen Institut der Universität Bern: In der heutigen Ausgabe der „NZZ“ behauptet er, dass die aktuellen Überschwemmungen unter anderem durch die „erhöhte Abflussgeschwindigkeit des Wassers durch Bodenversiegelung“ verursacht wurden. Eine kühne Behauptung des Klimatologen, die zwar bei sehr kleinen Einzugsgebieten plausibel ist, bezogen auf die Alpennordseite, auf die sich der Artikel von Luterbach bezieht, allerdings blanker Unsinn ist: Noch konnte nämlich nicht nachgewiesen werden, dass die Versiegelung der Landschaft einen signifikanten Einfluss auf Hochwasserereignisse hat. Wir sind gespannt, wie er sich rechtfertigt.

Übrigens: Als Hydrologe weiss ich, wovon ich spreche.

Philippe Welti

 
     
     
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