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Tagesarchiv für 24. August 2005

11 tapfere Thuner – wirklich alles Thuner?

Mittwoch, den 24. August 2005 um 10:42

Im Schweizer Fussball ist die Personenfreizügigkeit längst Realität. So standen gestern in der Startformation des FC Thuns im Spiel für die Qualifikation zur Champions League nur gerade drei Spieler mit typisch schweizerisch klingenden Namen auf dem Platz: Andres Gerber, Silvan Aegerter und Mauro Lustrinelli. Die restlichen acht Spieler – selbst wenn sie längst im Besitz des Schweizer Bügerrechtes sind – hatten Familiennamen, die auf eine Herkunft aus Ex-Jugoslawien, Brasilien, Portugal oder Spanien schliessen lassen. Was sich im Fussball erkennen lässt, kann auch auf die Wirtschaft übertragen werden: Viele Schweizer sind bequem und träge geworden. Erfolgreich anstrengen tun sich nur noch die Secondos oder Einwanderer, die nichts zu verlieren haben. Der grandiose Sieg der tapfer kämpfenden „Thuner“ zeigt einmal mehr, wie wichtig der Einsatz der Ausländer in der Schweiz ist. Auch ein Blick auf die Zusammensetzung der Sportmannschaften spricht Bände.

Philippe Welti

Afrika-Post

Mittwoch, den 24. August 2005 um 10:39

Ich bin platt: Ein einfacher Brief heute um 11.05 Uhr in Zollikon aufgegeben, kommt morgen um 9 Uhr in Rapperswil an. 22 Stunden später. Für 30 Kilometer Strasse. Für 14.80 Franken für den „Express“-Dienst. A-Post ist nicht garantiert.

Wo sind wir in diesem Land angelangt, wenn wir nicht die nötige Flexibilität in unseren Systemen herstellen können, welche solchen Unsinn verhindern können?

Ich möchte wissen, wieviele Lastwagen der Post in diesem Zeitraum die Route nehmen. Es müssen viele sein.

Stephan Oehen

Frauen an die Front

Mittwoch, den 24. August 2005 um 9:41

Die Crédit Suisse setzt sich für die Frauen ein; wieder einmal. Sie hat ihre gesellschaftliche Verantwortung erkannt. Natürlich will sie letztlich, dass Frauen mehr arbeiten. Let’s face it. War da nicht einmal ein gewisser Roland Rasi, der dies schon vor 15 Jahren bei der gleichen Bank verlangte. Er sagte dann „Mein Chef ist der grösste Spinner.“ War gut gemeint, aber falsch, denn dieser Chef war Rainer E. Gut, der sich so etwas nicht sagen lässt. Frauenförderer Rasi musste gehen; auch er widmet sich am liebsten der Musik. Freude schöner Götterfunken ist wirklich etwas Schöneres als real funkende Götter.

Keiner arbeitet freiwillig bis 68

Mittwoch, den 24. August 2005 um 9:39

Die Appelle nehmen zu, jeder müsse bereit sein, mehr zu arbeiten, um den Wirtschaftsaufschwung auszulösen. Zwei aber gehen, Hans-Heinrich Coninx, Verleger der tamedia-Gruppe, und Peter Hasler, Direktor des Schweiz. Arbeitgeberverbandes. In beiden Fällen liesse sich sagen, sie haben die Nase voll. Peter Hasler wird angegriffen, er stehe zu „links“. Hans-„Heiri“ Coninx hat genügend Ärger (und Fehlinvestitionen) hinter sich. Er macht lieber Musik.

 
     
     
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