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Tagesarchiv für 23. August 2005

Wen die Götter lieben

Dienstag, den 23. August 2005 um 14:13

SBB-Chef Benedikt Weibel ist ein Liebling der Götter. Noch am vergangenen Sonntag wurde dem „SonntagsBlick“ die Information zugespielt, dass der kritische Bericht zum Stromausfall vor der Türe stehe. Am Tag seines Erscheinens, am gestrigen Montag, liessen es die Götter über der Schweiz regnen und stürmen, dass der kritische Bericht über die SBB und deren Führung auf die hinteren Inlandseiten verbannt wurde. Auch hatten die Journalisten angesichts der Unwetter keine Zeit mehr, sich mit den Problemen der SBB ernsthaft zu beschäftigen. Sie liessen Gnade walten.

Es geht das Gerücht um, dass Benedikt Weibel Gott auf den Knien gedankt hat.

Entfernung macht blind

Dienstag, den 23. August 2005 um 12:43

„Die Schweizer Hauptstadt Bern steht unter Wasser“, melden die deutschen Medien. Wir wissen mehr: Nur das Matte-Quartier, direkt neben der Aare steht unter Wasser, die Hauptstadt bleibt davon unberührt. Dennoch, in Berlin herrscht Alarm. Beistandstelegramme werden formuliert.

Liebe Ingrid, lass das sein.

Dienstag, den 23. August 2005 um 12:42

Allmählich nehme ich an, dass Sacha Wigdorovits doch der PR-Berater seiner Partnerin Ingrid Deltenre ist. Wenn sie dem „SonntagsZeitungs“-Redaktor Simon Bärtschi keine Auskünfte mehr geben will, klingt dies ganz nach Sacha. Er war immer ein totaler Hardliner.

Doch, liebe Ingrid, lass das sein. Als Programmdirektorin des Fernsehens DRS kannst Du nicht Journalisten mobben. Das ist ungefähr so, als ginge der Papst nicht mehr zur Beichte.

Unsere pro Cannabis-Mafia vor dem Hirnschlag

Dienstag, den 23. August 2005 um 12:40

Haschisch-Konsum verstopft die Hirngefässe, löst psychische Störungen aus und erhöht das Risiko der Schizophrenität. In der ersten Stunde nach einem Joint steigt das Myokard-Risiko um das 4,8fache, Apoplexe wurden beschrieben. Die Autoren des „J Neurol Neurosurgery Psychiatry“ folgern, Gefässpasmen, zerebrale Durchblutungsstörungen bzw. toxische oder entzündliche Vaskulopathie würden damit ausgelöst.

Kein Wunder, wenn unsere Cannabis-Mafia dies nicht verstehen will. Die Weltgesundheitsorganisation wundert sich schon lange über uns.

Extreme Bilanz

Dienstag, den 23. August 2005 um 12:30

Wer die jüngste Bestsellerliste des Schweizer Wirtschaftsmagazins „Bilanz“ liest, staunt. Auf Platz 1 steht „Winning“ von Jack Welch, auf Platz 2 „Die Kunst des stilvollen Verarmens“ von Alexander von Schönburg. Eine perfekte Abbildung der Gegenwart: Einer gewinnt, danach nur Verlierer.

Ein unkonventioneller Papst

Dienstag, den 23. August 2005 um 10:28

Als „B 16“ (das ist kein neuer US-Bomber, sondern ein Kürzel für Papst Benedikt XVI.) Deutschland verliess, wünschte er den Deutschen „Wohlstand in Frieden und Eintracht“. Das ist neu für mich. Normalerweise ist gemäss katholischer Praxis das irdische Leben ein Jammertal, das es mittels geistigem Beistand zu durchqueren gilt. Er wünscht den Deutschen Wohlstand? Wirklich? Die Deutschen, wie die Schweizer, sind reicher als es den Leistungen der heutigen Generation entspricht.

Auf dem Kölner Marienfeld liess seine Heiligkeit Unterkühlte, Erschöpfte und Ohnmächtige zurück. Er selber flog im Heli davon. Adieu, Be-ne-det-to.

Schweizer Schutz für „B 16“

Dienstag, den 23. August 2005 um 10:26

Gut, die Schweizer Fremdenlegionäre im Vatikan habe ich ein wenig vermisst. Wo waren sie in Köln? Dafür wird „B 16“ von Georg Ganswein betreut, seinem Privatsekretär, der allgegenwärtig ist. Prof. Ganswein ist in Waldshut geboren und könnte auch ein Schweizer sein.

Ja, das fällt mir auf. In seiner Rationalität könnte der neue Papst gut ein Protestant sein – rational, leicht unterkühlt – oder nur cool?

Der Unterschied

Dienstag, den 23. August 2005 um 10:15

Lese ich die Medienseite der „FAZ“, weiss ich, was uns in der Schweiz fehlt. Die „NZZ“ liefert ein hybrides Wischiwaschi mit gelegentlichen Goldstücken.

TV-Zuschauer: 2-Klassen-System

Dienstag, den 23. August 2005 um 10:09

Harald Schmidt hat Verständnis für seichte TV-Unterhaltung. „Die breite Masse braucht einen klaren Ablauf. Der Mensch will Anleitung.“ Sich selber nimmt er aus: „Ich selber bin natürlich schon für Freiheit.“ Das ist die TV-Unterhaltung, wie sie von Ingrid Deltenre serviert wird. Peter Schellenberg, wie unvollkommen auch immer, wollte die Freiheit seiner Zuschauer. Die liebe Frau Deltenre neigt zur Führung. Wir leben bereits im perfekten 2-Klassen-System.

Sorgen hat die Dame

Dienstag, den 23. August 2005 um 10:08

Arabella Kiesbauer beklagt sich: „Plötzlich stand ich im BH da.“ Sorgen hat die Dame; ich ging bisher davon aus, dass sie das gerne tut.

 
     
     
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