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Schwarzarbeit und Immigration – die Meistbegünstigten

15. August 2005 um 7:31

Wenn es um Schwarzarbeit und Immigration geht, fallen immer wieder die gleichen Branchen auf:
- Die Zeitarbeitsfirmen, darunter auch Adecco, sind die Haupteinschleuser ausländischer Billigarbeiter.
- Sie entziehen sich ihrer direkten Verantwortung, indem sie kritische Aufträge an Unterakkordanten abgeben, die dann für das “Fehlverhalten” verantwortlich sind.
- Das Reinigungsgewerbe geht mit Schwarzarbeitern am brutalsten um, indem es am schlechtesten zahlt und oft Halbsklaverei betreibt.
- In der Baubranche sind Schwarzarbeiter und Immigranten die sichersten Garanten dafür, dass die Personalkosten tief bleiben.
- In der Gastronomie, der Landwirtschaft und vielen Bauzulieferbetrieben sieht es keine Spur besser aus.

Merke: Wer am meisten jammert, ist oft der brutalste Arbeitgeber. Wer sich hinter einen Vorhang des Schweigens zurückzieht, hat oft viel zu verbergen. Das gilt auch für die einheimischen Arbeiter: Zuviele sind demotiviert und leisten nur das Nötigste, nicht das Beste.

Warum?
Ein Peugeot-Citroen-Arbeiter im chinesischen Wuhan (8 Mio. Einwohner), wo täglich 700 Peugeot 307 ausgeliefert werden, hat den “bac” (Matura plus) und verdient Euro 260 im Monat. Offensichtlich sind dort alle 3 200 Arbeiter glücklich. Es ist eine Frage der Perspektive – ein “hedge” auf die Zukunft.

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