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Habemus Clown im Bundesrat

29. April 2005 um 7:40

In einer merkwürdig gespreizten Sprache hat Bundesrat Moritz Leuenberger den derzeit längsten Alpentunnel eröffnet. Gespreizt deshalb, weil er mit „Habemus Tunnel“ ein irdisches Bauwerk in religiöse Höhen versetzen wollte. Es fällt auch auf, dass der sprachbewusste Magistrat seine natürlich hohe Stimmlage in Stresssituationen dann wieder findet. Woran liegt das? Offensichtlich ist es dem Sozialdemokraten aus dem bürgerlichen Zürcher Seefeld noch immer nicht gelungen, sich in diesem, einst Arbeiterumfeld richtig einzumitten. Jedenfalls distanzieren sich die Sozialdemokraten Oerliker Herkunft, wo vormals die Zürcher Fabriken standen, immer noch vom bürgerlichen Aufsteiger, dem der Geruch der Toskana-Fraktion anhängt. Kein Wunder, dass Moritz Leuenbergers Auftritte clowneske Farben haben.

Klaus J. Stöhlker

2 Kommentare zu “Habemus Clown im Bundesrat”

  1. Thomas M. Stäubli

    Bundesrat Leuenberger lud an die Sprenung der letzten 4 Tunnelmeter 2 Buben ein, die in ihrer Wohngemeinde einen Antrag für einen Bahnanschluss direkt vor der Haustür stellten, der aber negativ beantwortet wurde. Sozusagen als Trost durften die beiden die Sprengladung fernzünden. Das hat mich spontan auf eine Idee gebracht: Da die vielen Einsprachen gegen die notrechtlichen Südanflüge von Leuenbergers Departement wiederholt negativ beantwortet worden sind,………. …..sprengen.

  2. sites

    very nice blog, congratulations…

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