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Monatsarchiv für März 2005

Pünktlich wie die Bahn – Made in Germany

Donnerstag, den 31. März 2005 um 12:42

Jetzt steuern schon fleissige Deutsche die SBB-Loks. Wo sind die Schweizer geblieben? In die Sozialhilfe oder Invalidität abgewandert. Oder im Staatskonzern SBB sonst wie gut untergekommen.

Stephan Oehen

Wollen wir eine Staatskultur?

Donnerstag, den 31. März 2005 um 11:28

Wenn die Schweiz die Buchpreisbindung aufhebt, müssen dies auch Deutschland und Österreich tun. Was dann entsteht, liegt auf der Hand: Eine Kultur von staatlich geförderten Autorinnen und Autoren. Dies widerspricht jeder ökonomischen Vernunft und auch dem Verständnis von Kultur an sich.

Wollen wir wirklich Staatsautoren?

Klar ist: Auch bei den Kulturschaffenden, die jetzt zum Teil sich für die Buchpreisbindung wieder stark machen, keimt die Hoffnung, mehr Unterstützung durch Kulturmillionen zu erhalten.

Stephan Oehen

Schweizer Buchhändler haben zweite und letzte Chance

Donnerstag, den 31. März 2005 um 8:18

Wenn die kleinen und mittleren Buchhändler sowie die Kulturbranche jetzt laut aufschreien, weil die Wettbewerbskommission erneut den Versuch gestartet hat, die Buchpreisbindung in der deutschen Schweiz aufzuheben, ist dies mehr als verständlich. Die Weko wird alles daran setzen, die Niederlage am Bundesgericht 2002 wettzumachen. Mit Erfolgsaussicht: Denn die Schweizer Buchbranche hat es verpasst, am ersten Sieg gegen die Aufhebung zu wachsen. Vielmehr hat sie sich wieder mit sich selbst beschäftigt. Der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband hat nur eine Wahl: Er muss noch erfolgreicher als 2000 gegen die Aufhebung lobbyieren. Diese Kraft muss er aufbringen, sonst fällt die Buchpreisbindung schneller als jeder im Land dies erwartet.

Stephan Oehen

Deutsche übernehmen Schweizer KMU-Management

Mittwoch, den 30. März 2005 um 13:01

Zürich hat mehr deutsche Neugeborene als Secondo-Kinder. Die Schweiz erhält auch die besten Jung-Manager aus Deutschland. Was bei den Versicherungskonzernen im Land und den Banken seinen Anfang genommen hat, wird jetzt bei grösseren KMU zur Regel: Deutsche Manager übernehmen die vakanten Positionen. Dies ist gut so. Denn sie locken manche träg gewordenen Schweizer aus der Reserve und erhöhen die Konkurrenz. So gesehen bräuchte die Schweiz noch mehr Deutsche. Nicht nur in der Wirtschaft.

Stephan Oehen

Lufthansa: Mehr wäre besser

Dienstag, den 29. März 2005 um 9:53

Das Schweigen der Lufthansa nach der Bekanntgabe der Übernahme der Swiss ist gefährlich. Oder will die Lufthansa die Minen der nationalen Politik damit umschiffen? Der deutsche Kranich wird nicht darum herumkommen, Farbe zu bekennen. Nicht nur die Gewerkschaften wetzen ihre Messer schon heute.

Stephan Oehen

Die Zürcher SVP gibt auf

Dienstag, den 29. März 2005 um 9:38

Der zweite Wahlkampf für den Zürcher Regierungsrat war heiss versprochen. Geblieben ist ein laues Lüftchen. Die einst erfolgsverwöhnte SVP hat mit ihrem Heinzel-Hampelmann-Kandidaten einen staubtrockenen Lokalpolitiker ins Rennen geschickt, der keine Chance hat gegen den Hollenstein-Bär. Das Volks interessiert es nicht. Die CVP betreibt locker Wahlkampf nach Courant normal. Die SVP hat eine Plakatrevolution versprochen. Herausgekommen ist ein Revolutiönchen. Und die FDP schämt sich hoffentlich über ihre blinde Empfehlung für den SVP-Mann. Sie schweigt mit rotem Kopf.

Stephan Oehen

Sorge oder Sterbehilfe

Donnerstag, den 17. März 2005 um 18:28

Im trüben Teich der sozialen Volkswohlfahrt tummeln sich die Organisationen der Sterbehilfe nahezu ungestört. Sie kommunizieren wenig und reagieren äusserst aggressiv, stellt man ihre Tätigkeit in Frage. EXIT will einen Prozess gegen mich gewinnen, um bei einem positiven Urteil beweisen zu können, dass es sozial akzeptiert und somit nützlich ist. Trotz der bevorstehenden Alters-Tsunami bin ich der Ansicht: Mehr Sorge ist besser als mehr Sterbehilfe.

Klaus J. Stöhlker

Die höchste Form der Kommunikation ist das Schweigen

Dienstag, den 15. März 2005 um 16:52

Die Deutsche Lufthansa, der Bundesrat, die Kantonsregierungen und die Banken schweigen, weil sie im Begriff sind, die Swiss am Volk vorbei ins Ausland zu verkaufen. Der Verwaltungsrat der Swiss schweigt, weil er die Zukunft der Gesellschaft verspielt hat, der CEO der Swiss schweigt, weil er als Trojanisches Pferd der Lufthansa in Kloten gilt. Das Ergebnis dieses Verhaltens wird sein, dass über Fr. 3 Mia. in der Swiss verspielt wurden, ohne dass gegnerische Stellungnahmen zur Kenntnis genommen wurden. Das ist auch der Inhalt meines Buches „Adieu la Suisse – Good Morning Switzerland“ bei Orell Füssli.

Klaus J. Stöhlker

Putsch gegen Steuerzahler

Montag, den 14. März 2005 um 9:08

Der bevorstehende Verkauf der Swiss an die deutsche Lufthansa wird von vielen Bürgerinnen und Büergern als Putsch wahrgenommen. Christoph Franz, der CEO der Swiss, ist das trojanische Pferd der Lufthansa im Nest der Swiss, Peter Bouw, der VR-Präsident zur Zeit des Niedergangs der Swiss, der machtlose Vollzugsgehilfe (Honorar Fr. 1 Mio p.a.) höherer globaler Mächte.

Die Kommunikationsleistung der Swiss (Verwaltungsrat Walter Bosch, PR-Star) war ebenso katastrophal wie die unternehmerische Leistung. Übernehmer Lufthansa hat nicht kommuniziert, weil die Macht schweigt.

Klaus J. Stöhlker

 
     
     
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