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Weblog "Early Bird"

Vorbilder brauchen wir

8. März 2017 um 14:21

Der 67jährige David M. Rubenstein, Mitgründer der Private Equity-Firma Carlyle sagt: „Wahrscheinlich werde ich zwischen 85 und 90 Jahren kürzer treten.“ Er ergänzt: „Ich will meine Mutter glücklich machen. Sie freut sich, wenn sie etwas über mich in der Presse liest.“

Er hält europäische Firmen für unterbewertet.

Ist die Linke ratlos?

6. März 2017 um 11:34

Wenn das Schweizerische Institut für Auslandforschung (SIAF) einlädt, wird Besonderes erwartet. Die Hallen der Universität Zürich waren deshalb bis an ihre Grenzen ausgebucht, als Dr. Sahra Wagenknecht als Referentin angesagt war zum Thema „Europa – wie weiter?“ Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag ist durch Bücher aufgefallen, die auch Schweizer Wirtschaftsführern und Ordo-Liberalen Respekt einflössen. Dazu die charismatische Ausstrahlung einer attraktiven Frau.

Sahra Wagenknecht, mit einer schweren Grippe kämpfend, sagte erst im letzten Augenblick ab, sodass ihr nicht minder bekannter Ehemann, der einstige SP-Starpolitiker Oskar Lafontaine, ex Saarbrücken in den Wagen stieg zur dreistündigen Fahrt nach Zürich. Er löste, ganz im Unterschied zu Wladimir Iljitsch Lenin, der gerade im Landesmuseum eher verschämt gefeiert wird, mit seiner Fahrt keine Revolution aus, liess aber erkennen, wie ratlos die europäische Linke den jüngeren politischen Entwicklungen in Europa gegenüber steht.

Wenig überraschend war, dass er die USA als „von der Wall Street finanziertes korruptes System“ bezeichnete. Sein Hinweis darauf, dass „nicht Griechenland, sondern die Banken gerettet werden mussten“, was die hohe Staatsverschuldung von heute zur Folge hatte, überraschte die zahlreich anwesenden Bankiers und Finanzmanager ebenfalls nicht.

Sein Lob Michail Gorbatschows, der soeben von einem zweitklassigen Schweizer Politiker aus der Organisation „Green Cross“ vertrieben wurde, dieser habe, wie Wladimir Putin auch, „Das europäische Haus“ gewollt, erhielt aus dem jugendlichen Publikum zweimal starken Applaus.

Worin sieht Lafontaine eine Zukunft für Europa? Als er Subsidiarität und Dezentralität nannte, wurde er aus dem Publikum sofort belehrt, dies seien „Schweizer Erfindungen“.

„Mehr Flexibilität im Währungssystem und freier Personenverkehr unter Anrechnung des Imperativs der sozialen Gerechtigkeit für Flüchtlinge“ war als Forderung dann auch nicht sehr überraschend.

Sein Ruf nach „Mehr Selbstvertrauen der Europäer“ löste wiederum Beifall aus. Man sieht, was die jungen Studenten sich wünschen. Gute Beziehungen der Europäer zu Russland gehören dazu.

Später, beim Weg aus der Uni, sagte der Saarländer: „Die deutsche Kriegsgeneration brachte in der Nachkriegspolitik viele starke Persönlichkeiten hervor.“ Er selber sieht sich als deutlich schwächere zweite Generation, der nun eine nochmals schwächere dritte Generation folge.

Den mit hohen Erwartungen begonnen und dann immer schwächer werdenden Vortragsabend rettete, nicht unerwartet, Dr. Martin Meyer, der Präsident des Vorstands des SIAF. Mit grosser und von Beifall angereicherter Eloquenz überbrückte er die sich auftuenden Sprünge im Ablauf des Abends, wo von Beginn an die Lautsprecheranalage, dies vielleicht ahnend, schon früh ihren Geist aufgegeben hatte. Die Ratlosigkeit der Linken, ihr Anlehnungsversuch an die deutschen Ordo-Liberalen, wurde ersichtlich angesichts des amerikanischen militärisch-politischen Finanzmarktkomplexes, auf dessen Forderungen die Europäer heute keine Antwort haben.

Weltmacht Schweiz marschiert

2. März 2017 um 10:28

Wladimir Iljitsch Lenin setzte vor 100 Jahren die bolschewistische Weltrevolution von Zürich aus in Gang. Er tat dies an einem Schreibtisch in der Spiegelgasse, der dem Onkel von Bruno Kammerer gehörte, der als SP-Politiker die Limmatstadt prägte. Die Schweiz stand deshalb vor 100 Jahren lange im Ruf, das Geburtsland des Sozialismus zu sein. Kommunismus kam später.

Michail Gorbatschow wurde von Martin Bäumle aus Dübendorf gestürzt. Der Mann, der die Sowjetunion zu Fall brachte und dann das International Green Cross, eine Umweltschutz-Organisation gründete, fiel einem GLP-Nationalrat zum Opfer

Die Weltmacht Schweiz marschiert.

Die Zeit der Antennenkriege ist nicht vorbei

1. März 2017 um 13:51

Jahrelang haben die grossen Telecoms um jede Antenne in dicht besiedelten Gebieten kämpfen müssen. Wenn sie dennoch ihr Netz ausbauen konnten, lag dies an den strengen Abstrahlungsnormen, die vom Ständerat im letzten Dezember bestätigt wurden.

Salt-Chef Andreas Schönenberger sieht sich als Leidtragender. In einer Zeit, wo CEO’s wegen mangelnder Kommunikationsfähigkeit mit der Gesellschaft sogar von den Dachverbänden der Wirtschaft beschuldigt werden, falsch zu kommunizieren, sagt Schönenberger: „Unsere ganze Branche hofft darauf, dass die Politik die strengen Abstrahlungsnormen in der Schweiz überdenkt.“

Weitere Auskünfte will er über seine Firma Salt Schweiz, die früher Orange hiess und heute einem französischen Milliardär gehört, nicht geben. Man sei privat und nicht zur Rechenschaft verpflichtet.

Derlei macht das Volk verrückt und bestätigt es in seiner Meinung, viele CEO’s würden die Realität nicht mehr sehen. Weder in den modernen Sozialbauten auf engem Raum noch in den Villenzonen der Vorstädte wollen die Menschen mehr Abstrahlung, Digitalisierung hin oder her.

Niederlagen, Verwirrung, Chaos

22. Februar 2017 um 14:10

Wie schlecht es den Genfer Privatbanken geht, deren marmorne Empfangshallen meist leer sind, zeigt das Beispiel der Bank Pictet. Sie, die seit 20 Jahren den Genfer Wirtschaftsindex finanzierte, hat es abgelehnt, dies weiter zu tun. Die Bank der Reichen der Welt spart damit jährlich 6000 Franken.

Der reichste Brasilianer Jorge Leman, der in Rapperswil-Kempraten wohnt, hat zusammen mit Warren Buffett, dem zweitreichsten Menschen der Welt, den Angriff auf Unilever abgeblasen. Es standen mehr USD 150 Milliarden auf dem Spiel. Paul Polmann, Unilever-Chef, hat die Attacke abgewehrt. Der ehemalige Finanzchef von Nestlé hat Unilever zu einem Börsenstar gemacht. Peter Brabeck-Letmathé, langjähriger VR-Präsident von Nestlé, liess Polmann gehen und machte Paul Bulcke zum CEO des Nestlé-Konzern. Das war ein Fehlentscheid, der die Nestlé-Aktionäre viel Geld kostete. Polman setzte bei Unilever die frühere Nestlé-Strategie des auf Dauer angelegten Wachstums und der Nachhaltigkeit fort, während das Team Brabeck/Bulcke von Idee zu Idee und von Krise zu Krise taumelte.

Ob Sonny Boy Heinz Karrer je der richtige war als Teilzeit-Präsident des Wirtschaftsdachverbandes économiesuisse ist heute entschieden: Er war es nicht. Jedoch ist mit diesem Amt noch einiges an Prestige verbunden, das die grossen Wirtschaftsfachverbände zögern lässt, einen raschen Wechsel zu betreiben. Die grössten Schweizer Konzerne, meist unter ausländischer Kontrolle, haben nicht mehr ihre A-Klasse in die économiesuisse abgestellt. Diese macht auch immer weniger Sinn, denn Swissholdings ist die wirkliche Finanzmacht und der Rest ein Mix von KMU und Gewerbe.

Unsere „Schwester“-Republik USA steckt noch tiefer in Schwierigkeiten. Die USA sind pleite, wir sind es nicht. Die Infrastruktur der USA, Strassen und Eisenbahnen, ist in einem katastrophalen Zustand; unsere funktioniert noch einigermassen, wenn auch meist überlastet.

Amerika ist nicht mehr „die leuchtende Stadt auf dem Hügel“, wie Ronald Reagan es einmal formulierte, eine Art kapitalistisches Jerusalem. Trump will nun doch etwas NATO, aber eine billigere Variante für ihn. Die EU hält er für einen „kleinen Club für Europa“, um den er sich nicht kümmern wolle. Er sei mit Mexiko und Kanada beschäftigt. Wobei kein Mensch glaubt, dass die NATO von den Europäern rasch aufgerüstet werden kann. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula van der Leyen rechnet mit 5-8 Jahren.

In Deutschland tobt derweil die Wut gegen die Eliten. Wie Donald Trump die Professoren verachtet, sind die Gauland-Deutschen gegen jede Form höherer Bildung, Wissenschaft und Kunst. Mir fällt dazu nur die Kulturrevolution unter Mao Tsetung ein, als er durch seine „Jungen Garden“ Millionen Städter aufs Land verschicken und dort verhungern liess.

Selbstverschuldete Niederlagen, Verwirrung und Chaos beherrschen zunehmend die einst stabilen Staaten Europas und die USA. Ist dies Spenglers „Untergang des Abendlandes“, den er vor 100 Jahren ankündigte? Zweifellos baut China sein eigenes Land und sein Welthandelsreich sehr zügig aus. Modis Indien hat angekündigt, die demnächst altersschwachen Chinesen noch vor 2030 zu überholen.

Und wir „old Europeans“? Wir zahlen Milliarden, damit die Nordafrikaner und Türken ihre Grenzen befestigen, damit nicht 800 Millionen „black Africans“ uns überschwemmen. In Genf werden 12 000 Papierlose, darunter viele Afrikaner, jetzt von der Regierung legitimiert. Es waren die steuerbefreiten Genfer Diplomatenfamilien, die ihre Billigarbeitskräfte im Haushalt endlich angstfrei beschäftigen wollten, welche dies durchsetzten. Simonetta Sommaruga war einverstanden, wen wundert’s?

In Zürich müssen die ihre Steuern zahlenden Hausfrauen in gleicher Situation noch Angst haben, entdeckt zu werden. Nicht mehr lange, nehme ich an. Simonetta wird dies regeln.

Warum ich Umweltschützern kein Wort glaube

16. Februar 2017 um 15:19

Jeder nennt sich heute Umweltschützer, wenn er mit dem Velo aggressiv durch die Innenstadt fährt und anständige Autofahrer mit seinem Wackelkurs behindert.

Jeder nennt sich heute Energiesparer, wenn er tagsüber im Flur das Licht ausmacht, damit weniger in die Schweiz ausgeführte „schmutzige Importenergie“ aus Braunkohle Teile Deutschlands vergiftet.

Aber unsere konsumwütigen Umweltschützer und Energiesparer senden jedes Jahr 4,5 Millionen Pakete mit Kleidern und Schuhen von Zalando nach Deutschland zurück, weil ihnen darin etwas nicht gefällt. Das ist das Geschäftsprinzip von Zalando.

Welcher Wahnsinn! 4,5 Millionen Pakete von total 7,5 Millionen Paketen, welche in die Schweiz gesandt werden, gehen wieder zurück. Ganze Züge, ganze Flugzeugladungen, sind gefüllt mit Paketen, die niemand will.

Kurzum, ich glaube den selbsternannten Umweltschützern kein Wort. Jeder Schweizer, der bei Zalando kauft und sich die Ware per Post zustellen lässt, verschmutzt die Umwelt. Er tut es doppelt, schickt er das Paket wieder zurück.

Vor zwei Wochen sass ich einem Schweizer Unternehmer gegenüber, der sagte: „Ich beschäftige in Indien 600 Mitarbeiter. Damit tue ich mehr für die Menschen dort als die meisten unserer Entwicklungshelfer.“ Wie Recht er hat.

SRF, das Minderheiten-TV

16. Februar 2017 um 15:18

Die USR III-Abstimmung ging aus vielen Gründen verloren; der wichtigste war der strategisch falsche Ansatz von économiesuisse, die Umsetzung mit der Rechtsaussen-Agentur GOAL war mittelalterlich.

Das Schweizer Fernsehen mit seinen meist recht verklemmten Informationssendungen hat auch wenig dazu beigetragen, das Vertrauen in die Ueli Maurer’sche Vorlage zu steigern. Warum? An einem normalen Arbeitstag sehen eine viertel Million Menschen um 19.56 Meteo. Bei der Tagesschau um 19.30 Uhr sind nur noch 200 000 Zuschauer dabei, „Kassensturz“ und „10 vor 10“ bringen weitere Abstürze der Zuschauerzahlen um 10-20%.

Unser Land hat jetzt 8,4 Mio. Einwohner, davon 5,5 Mio. in der Deutschen Schweiz. Minus 25% Ausländer bleiben noch 4,4 Mio. potentielle Zuschauer übrig. Was sind dann 200 000 Zuschauer für die „Tagesschau“? Ein extremes Minderheiten-TV.

Man sollte davon ausgehen, dass unsere Medien mit ihren politischen Info-Sendungen nur noch eine Minderheit erreichen. Es dürfte eine weitgehend gebildete, d.h. ältere Minderheit sein, die sich dann aufsplittert in Stimmbürger und Nicht-Stimmbürger.

Offensichtlich werden wir von einer Minderheit regiert, die zunehmend unter Kontrollverlust leidet.

„Am Ende bleibt die Liebe“

14. Februar 2017 um 10:32

So ein Blödsinn. Die Feierlichkeiten zum Tod des verdienten Berner Dichters und Pastors Kurt Marti, dessen Sohn als „Füdli Marti“ in die Werbegeschichte einging, wurden oft überschrieben mit seinem Wort „Am Ende bleibt die Liebe“.

Meine Erfahrung mit Sterbenden ist es, dass sie keineswegs von „Liebe“ sprechen, sondern erschöpft sind und das Ende herbei sehnen. Dabei spreche ich vom normalen Tod und nicht den vielen Extremfällen, wo Menschen vorzeitig Abschied nehmen müssen. Dort habe ich Widerstand erlebt und unsägliches Staunen darüber, dass es schon zu Ende geht.

Was ist das für eine Liebe, die von Geistlichen und anderen Schöngeistern gepredigt wird? Sie ist ein Schaumteppich, der alles überdecken soll, was ein Leben an Hässlichem geboten hat.

Ob Dalai Lama oder Papst, was die Religionen uns verkaufen, findet nur noch bei über Sechzigjährigen Anklang. Jüngere wissen, was Überlebenskampf bedeutet, alleine schon, wenn sie an die AHV denken. Auch Allah bringt nur Leben oder Tod. Die Liebe ist dort, wie im Hinduismus, nur ein seltener Reflex am Himmel, eine Art Lottogewinn für wenige.

Für die Meisten bleibt am Ende ihres Lebens nur die Aufgabe. War das alles? Ja, das war es. Finis terrae.

Das Comeback des Staatsbauern

9. Februar 2017 um 17:11

Es ist unmöglich, Toni Brunner, den Staatsbauern aus St. Gallen, nicht einen netten Menschen zu finden. Der Profi-Politiker, dessen Eltern die Kühe melken und dessen Frau eine PR-Agentur betreibt, die auch Roger Köppel betreut, setzt sich nun dafür ein, keine deutschen Professoren und Lehrer mehr an Schweizer Universitäten und Schulen zuzulassen.

Das passt.

Unsere Kantone fördern einen Lehrplan 21, welcher der Verdummung der Primar- und Sekundarschüler dient. Sie sollen nichts mehr lernen, ganz im Unterschied zu den fleissigen Asiaten, sondern nur noch „Kompetenzen“ erwerben, vor allem jene, einen Computer zu bedienen und sich in der IT-Landschaft des 21. Jahrhunderts zurecht zu finden.

Toni Brunner, das „Sünneli“ seiner Partei, der SVP, hat vergessen, dass ETH und Uni Zürich von Deutschen aufgebaut wurden. Er weiss auch nicht, dass der Ruf unserer Schweizer Hochschulen ganz entscheidend von ausländischen Professoren abhängig ist.

Welche Schweiz will er?

Eine SVP-Schweiz, wo mehr als 50% der Bevölkerung „Blocher TV“ sehen, wo die Milliardäre Christoph Blocher, Walter Frey und Peter Spuhler den Tarif für das Volk durchgeben und sich von diensteifrigen SVP-Intellektuellen wie Christoph Mörgeli die Reden schreiben lassen.

Ich denke, Toni Brunner hat eine ganz andere Sorge. Sein Nachfolger im Amt des Parteipräsidenten, Albert Rösti, hat bisher nicht jenen Zug entwickelt, den sich ein Alt-SVP’ler wünschen kann. Jetzt tritt der mit Staatsmitteln geförderte St. Galler Staatsbauer wieder an die Öffentlichkeit. Der Gottseibeiuns ist wieder zurück.

Wer darf einwandern?

8. Februar 2017 um 11:47

Da mir selten ein Ausländer erster Generation begegnet, es sei denn als Hilfskraft oder Manager, beschäftigt mich das Thema wenig. Wer etwas leistet, hat meinen Respekt; wer nur so tut als ob, wird meist rasch erkannt und aussortiert.

Doch ist es auffallend, dass die USA mit 330 Millionen Einwohnern jährlich selten mehr als 70 000 Menschen aufnehmen, das entspricht ziemlich genau den Aufnahmezahlen der Schweiz mit 8,2 Millionen Einwohnern.

Es trifft schon zu, dass man sich vielerorts bei uns von Ausländern überschwemmt fühlt. Nicht jedermann kann sich, wie Dr. Christoph Blocher und Familie, eine Burg über dem Zürichsee bauen und dann von oben gegen die Ausländer wettern, deren schlimmste Ausprägung Flüchtling genannt wird.

Unser politisch linksgesteuerter Bundesrat, dies mit tatkräftiger Unterstützung von FDP-Bundesrat Didier Burkhalter, der sich im Amt nur deshalb halten kann, weil weder seine eigene Partei, die längst an ihm verzweifelt, noch CVP und SP auf diesen Verbündeten verzichten wollen, betreibt eine Ausländer- und Flüchtlingspolitik, die so hilflos ist wie das meiste, was aus Bern kommt.

Wir haben im politischen Bern keine Balance der Stärke mehr, sondern eine Balance der Schwäche. Der Kampf um die Macht und die Suppentöpfe Berns hat in den Parteien zu einer Abwehrhaltung gegenüber echten politischen Talenten geführt, die nun üble Folgen hat.

Brauchen wir Einwanderer? Ja, aber klug und dosiert wie es die Amerikaner tun, die Kanadier und die Australier auch.

 
     
     
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