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Weblog "Early Bird"

Ist Simonetta Sommaruga ein Vorbild für ältere Frauen?

24. August 2016 um 9:25

Innerhalb weniger Monate erlebe ich es nun zum dritten Mal, wie ältere Frauen um die sechzig Jahre ihre langjährigen Ehemänner vor die Tür setzen. Simonetta Sommaruga ist das prominenteste Beispiel.

In den beiden anderen Fällen, ganz typisch, war die Frau immer der stärkere Partner. Die Ehemänner waren nach der Pensionierung eher apathisch und entwickelten keinerlei gemeinsame Zukunftsperspektive. Der Rückzug vor den Fernsehapparat wurde vom Ehemann angetreten, nicht von der Ehefrau.

Im Falle unserer SP-Bundesrätin zeichnet sich das gleiche Bild ab. Sie ist politisch sehr erfolgreich und enorm vital. Er, ein eher mässig erfolgreicher Schweizer Schriftsteller, dazu noch ein Jahrzehnt älter, dämmert in seinen intellektuellen Scheinwelten dahin. Kein Wunder, dass Frau Bundesrätin, die laufend einige der erfolgreichsten Menschen der Welt trifft, am Abend nicht weiss, was sie mit ihrem einst angetrauten Ehepartner anfangen soll.

Ist Simonetta Sommaruga ein Vorbild für ältere Frauen? Nein, sie liegt einfach im Trend.

Yves Rossier gestürzt, Burkhalter gefordert

22. August 2016 um 11:43

Der Abgang von Staatssekretär Yves Rossier aus dem Aussendepartement, das er hätte leiten müssen, kam eigentlich zu spät. Diese Art politischer Rosstäuscherei, wie sie von Bundesrat Didier Burkhalter zu lange geduldet wurde, wirft auch ein Licht auf den FDP-Magistraten, dem Überforderung vorzuwerfen, wahrscheinlich nicht ganz falsch ist.

Wie Didier Burkhalter Rossiers Abgang kommentierte, lässt wenig hoffen. Er hat in dem welschen Traumtänzer „den Virus des Internationalen“ entdeckt. Während ich den Zika-Virus für real halte, kann ich Burkhalters medizinische Entdeckung in Rossiers Inneren nur bestaunen. Er meinte damit sicher, Rossier tauge nicht für einen Inland-Job und man sende ihn am besten in die Wüste. „Menschliche Qualitäten“ solle der schwer Getroffene auch haben, was mich nicht überrascht. Burkhalter verzichtete allerdings darauf, diese genauer zu bezeichnen. Offensichtlich wollte er ihm keine diplomatischen Qualitäten attestieren, weshalb Buenos Aires wieder an die Spitze rückt, wo Carla del Ponte schon einmal ihre Erholung betreiben durfte.

Was aus Didier Burkhalter wird, ist damit nicht beantwortet. Wer will Staatssekretär unter einem derartigen Chef werden? Oder plant Didier Burkhalter, dem man einen Job in der UNO verweigerte, schon wieder, zum zweiten Mal, eine Rochade im Bundesrat auslösen?

Die Personenfreizügigkeit werden wir auf die lange Bank schieben müssen bis Brüssel entschieden hat, wie es Kleinbritannien behandeln will. Das Thema der Unterstellung der Schweiz unter den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ist mit Rossiers Abgang wohl beendet. Wie wir mit dem Brexit-England zurechtkommen, verlangt einige grosse Geister in Bern.

Die FDP muss sich Sorgen machen, ob Didier Burkhalter, olympisch gesprochen, seinen Imagevorsprung vor Johannes Schneider-Ammann halten kann oder beide demnächst einmal in den Orkus fallen. Einige prominente FDP-Politiker/-innen hätten sicher nichts dagegen, die bestehenden Qualitätslücken zu füllen.

Neue Götter

19. August 2016 um 11:58

Usain Bolt, der in der neuen „Weltwoche“ zurecht als Halbgott beschrieben wird, will alles tun, um 200 Meter unter 19 Sekunden zu laufen. Die Welt fiebert mit ihm, der mindestens 300 000 USD für einen Auftritt im Stadion verlangt. Diese fehlenden 0,20 Sekunden können für den 30jährigen die Altersrente bedeuten.

Derweil sinken die Aktien der australischen InvoCare, die weltweit jährlich 40 000 Beerdigungen abwickeln. Das Wetter war milder als sonst und die Erkältungskrankheiten wurden besser bekämpft, sodass in den 250 Bestattungshäusern zu wenig Tote anfielen. Die christlichen Kirchen sind, wie InvoCare berichtet, bei Begräbnissen immer weniger involviert. Vielmehr wird das Leben der Toten vor deren Verbrennung in Bild und Ton gefeiert.

Neue Götter steigen am Horizont auf.

Wer liebt Dölf Ogi nicht?

17. August 2016 um 17:00

Es ist unmöglich, dem Charme von Dölf Ogi nicht zu erliegen. Sein authentischer Bergler-Charme ist ein wohltuender Gegensatz zu den Bemühungen amtierender Bundesrätinnen und –räte.

Der Kandertaler, dem die Schweiz massblich den neuen Lötschberg-Tunnel in das Wallis verdankt, weshalb er dort zum de facto Ehrenbürger ernannt wurde, hat sich mit der Formel „Freude herrscht“ selbst zu einer Marke gemacht. Wie er dann zum 1. August mit einer Tanne vor dem Tunnelportal stand, verdankte er dem Rat von Kurt Felix. Unbeholfenheit in Sprache und Ausdruck bringt in der Deutschen Schweiz fast immer eine Goldmedaille; die grosse Ausnahme ist Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Doch Dölf Ogi hat eine Seite, die weniger attraktiv ist:

  • Auf Empfehlung des Ringier-Publizistin Frank A. Meyer gab er im Bundesrat den Ausschlag für das Beitrittsgesuch der Schweiz an die EU; dieses Gesuch wurde kürzlich zurückgezogen.
  • Als VBS-Bundesrat brachte er die Schweiz mit den Beitritt zur Partnerschaft für den Frieden in den Bannkreis der NATO. Seither lässt sich von Schweizer Neutralität nicht mehr sprechen.

Dölf Ogi, obwohl er dies immer bestritten hat, blieb letztlich als SVP-Politiker ein Mann Dr. Christoph Blochers. Blocher wusste diesen bodenständigen Berner immer gut zu nutzen.

Dölf Ogi, der eigentlich Adolf heisst und seinen Familiennamen von zugewanderten Hugenotten („Oschi“) ableitet, verkörpert, gerade mit seinen Leistungen für den Schweizer Sport, jene ideale Schweiz, die wir heute nur noch in Resten finden. Wer diese Schweiz liebt, muss Ogi lieben.

Preis für Mediendummheit Nr. 1

12. August 2016 um 14:35

Wie viele andere Medienkonsumenten auch, ärgere ich mich täglich mehrfach über Artikel und Kommentare, die einfach nicht stimmen.

Erster Träger des Preises für Mediendummheit ist Richard C. Schneider, Leiter des ARD-Studios für Südeuropa in Rom. Im jüdischen Wochenmagazin „tachles“ Nr. 32/16 nennt er „die grossen Vereinfacher“ unter Europas Parteien AfD, SVP und FPÖ. Das ist insofern bemerkenswert, als sonst kaum ein europäischer Journalist die Schweizerische Volkspartei auf die Ebene von AfD und FPÖ gesetzt hat. Dann deutet er an, die SVP könne, wie andere auch, einen nationalen „Trump“ hervorbringen.

Trump ist ein Immobilienspekulant, der sehr erfolgreich das US-Prekariat aktiviert hat. Er hat die einfache Intelligenz von Menschen, die als Dealer geboren sind. Wer wäre dies bei der SVP? Christoph Blocher ist jetzt zu alt, um die Schweiz à la Trump zu revolutionieren; vielleicht wäre er politisch weiter gekommen, wäre er weniger intelligent. Walter Frey, sein Parteifinanzchef, Multimilliardär wie Blocher, hatte vor 30 Jahren als SVP-Nationalrat Ansätze zu politischem Missionarstum, trat dann aber mangels Erfolg ins Glied zurück. Albert Rösti, der amtierende Parteipräsident, ist zu lieb, um zu ehrgeizig zu sein. Er ist ebenso wenig „Trump“ wie „Weltwoche“-Verleger Roger Köppel, dessen Intelligenz von niemand bestritten wird. Am nächsten kommt dem „Trump“-Profil der Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter, der aber auf dem Niveau des Kleinbankers stehen geblieben ist.

Nein, die SVP ist zu schweizerisch-bieder-anständig, um mit den US-Republicans verglichen zu werden. Sie ist kein Nährboden für einen „Trump“ und auf keinen Fall mit dem verlorenen Haufen der deutschen AfP und den verzweifelten Truppen der FPÖ zu vergleichen. Unter Christoph Blocher, heute noch Chefstratege, herrschte meist militärische Disziplin.

Deshalb erhält Richard C. Schneider, Autor von „tachles“ den ersten Preis für Mediendummheit. Tachles hat er nicht geschrieben.

Soziales Engagement ohne Grenzen

12. August 2016 um 10:43

Gestern wurde ich angefragt, ob ich mein soziales Engagement aktivieren wolle. Da ich derlei Anfragen zweimal wöchentlich erhalte und auch in einem Dutzend Fällen regelmässig aktiv bin, bat ich darum, mir weitere Unterlagen zukommen zu lassen.

Nun trifft mich fast der Schlag, ich soll als „Influencer“, also Beeinflusser, ein Bekenntnis zu einem Süssgetränk abgeben, das andere zu olympischen Leistungen veranlassen soll. Mir wird kein geringes Honorar angeboten, wenn ich regelmässig poste, wie gut mir dieses Getränk tut. In Kauf nehmen muss ich, dass die Häufigkeit und Präzision meiner Mails im Sinne des Herstellers kontrolliert werden.

Nein, so habe ich mir „soziales Engagement“ nicht vorgestellt. Damit komme ich zu den Social Media, wo ich in dieser Woche aufseufzte, als ich las, dass Procter & Gamble die Bannerwerbung auf Facebook einstellt. Grund: keine messbaren positiven Ergebnisse.

In Fachkreisen ist längst bekannt, dass Werbung in den „Social Media“, die nicht sozial sind, selten etwas bringt, aber mit der Dummheit anderer lässt sich meist mehr Geld verdienen als mit deren Intelligenz. Die „social media“ haben vielmehr einen Begriff gekapert, der einst als „Soziales Kapital der Schweiz“ (siehe auch Markus Freytag, Verlag NZZ) ein Begriff gewesen ist. Heute sind soziale Leistungen im alten Sinn oft nur ein Abfallprodukt reicher Spender, die im persönlichen oder weltwirtschaftlichen Umfeld damit ihr Gewissen beruhigen und gesellschaftlich stabilisierend wirken wollen. Zwei Beispiele:

  • Ich fördere die Vereine in meinem Dorf, damit meine soziale Akzeptanz stabil bleibt.
  • Ich fördere Massnahmen gegen die Armut der Menschen in Afrika, damit sie nicht nach Europa flüchten.

Ich habe mich entschieden, meine sozialen Aktivitäten nicht auf das Schweizer Süssgetränk auszuweiten. Abgesehen vom Cidre aus der Normandie, Rivella, das an heissen Tagen wirklich ein Genuss ist, und Walliser Weiss- wie Rotweinen beschränke ich meine moderne „social competence“, wie bisher, auf das Testen von Whiskies. Unseren Klienten habe ich noch nie empfohlen, auf Facebook und anderen „social media“ zu werben und war damit Procter & Gamble weit voraus.

Tschäppät, Rihs und Freunde: Lockender Griff in die Staatskasse

22. Juli 2016 um 11:23

Wenn der Hörgeräte-Milliardär Andy Rihs und Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät eine Sause anrichten, dann muss es krachen. Deshalb hat der Milliardär aus der staatlich geförderten Gesundheitsbranche die Tour de Suisse nach Bern gebracht und der Edel-Sozi erhält am Ende seiner Stapi-Karriere noch ein teures Abschiedsgeschenk.

Wie man am Rande erfährt, hätte der Bund, d.h. der Steuerzahler, dazu noch einen nennenswerten Beitrag zahlen sollen, was dieser glücklicherweise verweigerte. Wer Feste feiern will, soll diese selbst bezahlen.

Nicht anders unsere wunderbaren Sportler. 90% unserer Olympioniken leben von Staatsgeld, d.h. sie sind Staatssportler ganz wie einst in der DDR oder heute noch in Russland. Natürlich gilt dies auch für andere Länder, aber anders geht es nicht mehr, will man eine Medaille holen.

Wir leben in goldenen Zeiten.

Warum Hillary Clinton nicht wählbar ist

20. Juli 2016 um 8:42

Wie heisst die Mutter des Terrorismus in Libyen? Hillary Clinton. Sie setzte als Aussenministerin den Krieg gegen Ghaddafi durch, rief siegestrunken nach seinem Tod aus: „Wir kamen, wir sahen, er starb.“ Dann vergass sie, das Land auch zu sichern und überliess es den Terroristen und libyschen Stämmen. Seither herrscht dort das Chaos. Braucht die Welt solche „leaders of the free world“? Ich meine, nein.

Die USA haben seit John F. Kennedy, der ein brillanter Täuscher, aber vorsichtiger Aussenpolitiker war, weshalb er wohl vom eigenen Geheimdienst hingerichtet wurde, keinen hochwertigen Präsidenten mehr gehabt. Margaret Thatcher hat Englands Industrie und Gewerkschaften vernichtet, Gerhard Schröder als deutscher SP-Kanzler mit der Agenda 2010 die Massenarmut eingeführt und die Grundlagen für den Exportboom gelegt.

Sollen wir grossen Einzelnen oder Teams vertrauen? Mindestens für die Finanzmärkte ist dies klar: Gemäss dem „Financial Analysts Journal“ haben in den vergangenen Jahren grosse Einzelgänger in der Fonds-Industrie bessere Ergebnisse erzielt als Entscheider in Gruppen. Je grösser die Gruppe, desto schlechter die Ergebnisse.

Auf unseren Schweizer Bundesrat bezogen, heisst dies: Mit sieben gleichberechtigten Mitgliedern dürfen wir nur schlechte Entscheide erwarten. Dort entscheidet das untere Mittelmass. In der Krise braucht es die Führerfigur, die im Ernstfall ihr Können beweist. Darauf wartet Dr. Christoph Blocher schon lange, nur hat bisher in Bern niemand die Krise ausgerufen.

Der Untergang der Glasperlenspieler

18. Juli 2016 um 16:10

Mit Tony Blair ist ein englischer Glasperlenspieler untergegangen, gefolgt von David Cameron, der auf der Nagelspitze balancierte und verlor. François Hollande, der französische Präsident, wird beiden bald folgen. Nur Angela Merkel steht mit beiden Beinen fest auf der Berliner Bühne, die Wirren und Krisen zwischen Knien und Hüften sanft auswiegend.

Und in der Schweiz? Die beste Trapezkünstlerin ist Doris Leuthard, ihre politischen Karten bis zuletzt ausreizend. Didier Burkhalter ist längst „dead man walking“ und wird nur von seiner Partei, der FDP, gehalten. Johann Schneider-Ammann, der sich zum Bundespräsidenten wählen liess, lädt zu ungläubigem Staunen ein; solches hat die Schweiz nicht verdient.

Nun haben wir einen neuen Star auf der eidgenössischen Bühne: Jean-Michel Cina, abgehender Staatsrat aus dem Wallis, wo auch die besten Freunde nichts finden, das man als grossartige Leistung bezeichnen könnte. Den Walliser Tourismus hat er so wenig retten können wie die Walliser Wirtschaft. Wer sich erinnert: Schon als Jungstar der Schweizer CVP, wo er kurzzeitig als Präsident agierte, war von Niedergängen der Partei gekennzeichnet. Nun will er als Präsident der Konferenz der Kantonalregierungen den Bund um Anteile der Mehrwertsteuer erleichtern, die jährlich 20 Milliarden Franken einbringt. Verstehen wir dies richtig: Er will nicht neue Werte schaffen, sondern sich aus anderen Kassen bedienen.

Derlei CVP-Kunststücke wird er demnächst als Präsident der SRG von Doris Leuthards Gnaden weiter beweisen können. Eine bessere SRG dürfen wir von ihm keinesfalls erwarten, vielmehr eine staatliche Organisation, die ihre Autorität auch dann wahren muss, wenn die Qualität der Sendungen weiter absinkt. Derlei interessiert ihn, der vor allem am Fussball interessiert ist, wenig. Als perfekter Glasperlenspieler lebt er vom Steuerzahler, sei es hier oder andernorts.

Die Kunst der richtigen Medien-Interpretation

8. Juli 2016 um 13:17

Weil die neuen Medien, die sich merkwürdigerweise auch „soziale Medien“ nennen, was keine Institution der Sozialindustrie je zum Widerspruch gefordert hat, auch einen neuen Stil des Journalismus verlangen, dem unsere Medienhäuser eilig nachkommen, weil Gewinn wichtiger als Geist ist, bedarf die Kunst der Medieninterpretation neuer Aspekte.

Geboten wird in dieser neuen Welt ein Content, der zu unterhalten hat, bewegt und inspiriert. Knackige Erzählformen sind gefragt, was allerdings die besten Journalisten der letzten 180 Jahre ebenso gesehen haben. Es muss, der Zeitnot eingedenk, eilig informiert werden, ohne den roten Faden zu verlieren.

So ward uns jüngst geboten, allerdings nur in den streng katholischen Medien der Schweiz, dass der argentinische Papst Maria Magdalena, die Frau aus Magdala, die Jesus Christus die Füsse wusch und mit ihren Haaren trocknete, zur Apostolin ernannt hat. Ich nehme dies gefasst, denn für meine Eltern war sie, gemäss katholischer Volkslehre, noch eine Hure.

Zeitgenössische Gemüter wurden am 5. Juli aus der Schlaftrunkenheit geweckt mit der Information „Softwareriese Microsoft schwebt auf der Marihuana-Wolke“. Bill Gates will mit Sean Parker (Napster, Facebook) der grösste Rauschgiftproduzent der USA werden und damit die serbelnden Erlöse seines Konzerns verbessern. Als Vor-68er, der die Hippies in L.A. noch voll krass erlebte, weiss ich, dass „MaryJane“ höchst gefährlich ist. Sei’s drum.

Gleichzeitig erfahre ich, lesend: „Die digitale Jobwelt bedroht die soziale Marktwirtschaft“. Rund eine Million Internet-Tagelöhner seien alleine in Deutschland ohne sozialen Schutz der Ausbeutung ausgeliefert. Das kann stimmen, denn im „reichen Deutschland“, das Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt anzieht, können 1,2 Millionen Menschen nicht von ihrem Salär leben. Im als reich geltenden Japan sind fast 40% aller Menschen prekär beschäftigt, weshalb die Regierung sich auch weigert, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Natürlich fand ich derlei nicht in einer Zeitung, sondern es handelt sich um Informationen aus „Tagesanzeiger“, „Wirtschaftswoche“, „Walliser Bote“ und „Süddeutscher Zeitung“. Kein Schweizer Autor macht sich darauf einen Vers.

 
     
     
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