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Weblog "City State Switzerland"
 

Sind wir alle unglaublich naiv?

02.12.2016 um 13:43

Die hoch talentierte Journalistin Natalie Wenger befragt den Schweizer Militärstrategen Albert A. Stahel: ?Steht es wirklich so schlimm um die Welt?? Stahel antwortet: ?Die geopolitische Lage war selten so schlimm wie heute?, um nachzuschieben ?Wir Schweizer sind unglaublich naiv.?

Die tatsächlich naive Journalistenfrage, wie wir sie auch andernorts wahrnehmen können, zeigt mehr die Schwächen des Schweizer Tagesjournalismus auf als alle engagierten Diskussionen zum gleichen Thema. Schweizer Verleger haben während Jahren kaum in die Aus- und Weiterbildung ?ihrer? Journalisten investiert; im Gegenteil, sie bauten solche Stellen im Rekordtempo ab. Was übrig bleibt, ist Tendenz- oder Billigjournalismus. Ansgar Gmür, der Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbands, hat dies in der jüngsten Ausgabe seiner Verbandszeitung detailliert beschrieben.

Sind dies Ausnahmefälle? Auf keinen Fall:


  • Der Weltkonzern Nestlé erhielt im 2015 den Betrag von 35,4 Mio. Franken aus der Bundeskasse, damit es seine Produktion nicht aus der Schweiz abzieht (?Schoggi-Gesetz?). Kleine Betriebe erhalten kaum etwas. Die Kosten für das Konzernlobbying in Bern bringen eine glänzende Rendite.

  • Der grüne Politiker Alec von Graffenried will Stadtpräsident von Bern werden. Als Berner Patrizier residiert er in einem Luxusschloss. Wer schreibt schon, dass viele Linksgrüne nichts anderes, chemisch ausgedrückt, als Abfallprodukte der bürgerlichen Gesellschaft sind?

  • Aus ?sozialethischen Gründen? kämpft der Zürcher reformierte Pfarrer gegen USR III. Er sagt nicht, dass die Zürcher reformierten Pfarrer die bestbezahlten der Welt sind.


Derlei Beispiele naiv-schizophrener Denkweise gibt es viele in unserem Land. Es ist ein Zeichen der Zerrissenheit, in welcher sich viele Menschen befinden. Die Realität wahrzunehmen, ist nicht jedermanns Sache..

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