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Weblog "City State Switzerland"
 

Trump stellt die Welt auf den Kopf

23.01.2017 um 09:37

Bisher war Westeuropa offenes, die Schweiz stilles Mitglied der NATO, jedenfalls eingebunden in deren Strukturen. Jetzt ist der neue US-Präsident Donald Trump ein Gegner der NATO und ein Freund Russlands. Wir, langjährige Gegner Russlands, müssen jetzt auch Putins Freunde werden. Die Schweizer Exportindustrie dankt schon jetzt.

Bisher war die Schweiz Teil des freien Westens und Verkörperung dessen humanistischer Ideale. Bundesrat Didier Burkhalter verkörpert dies mit allerlei Goodwill-Aktionen in Osteuropa und im Mittleren Osten. Jetzt aber gibt es keinen freien, humanistischen Westen mehr, sondern nur noch die USA und alles, was dieser Weltführungsmacht dienlich ist. Trump will keine Formeln, sondern Deals.

Bisher hatten wir eine Gender-Politik, wo die Frauenförderung ganz an der Spitze stand, gefolgt vom Schutz von Homo-, Bi- und Transsexuellen. Trump, unverkennbar ein Macho, will davon nichts wissen und besteht auf die männliche Dominanz, begleitet von dienender Weiblichkeit. O Gott!

 

Donald Trump, der vier Jahre US-Präsident sein und bei Erfolg in seinem eigenen Land dann auf weitere vier Jahre wieder gewählt werden wird, hat die Chance, die Welt zu verändern. That?s the story.

Aber trifft dies zu? In Wirklichkeit sind die USA eine stagnierende Weltmacht, die mit Präsident George W. Bush den Anspruch erhob, die Welt neu zu ordnen. Daraus resultierten die US-Niederlagen in Afghanistan und im Irak.

Barack Hussein Obama hatte einen perfekten Ghostwriter, viel Charme und Chuzpe, aber sonst wenig vorzuweisen. Unsere liberalen Eliten lieben ihn heute mehr als dies gestern der Fall war. Er hat wenig hinterlassen; sein Friedens-Nobelpreis stellte sich als Nonsense heraus. Die USA wurden in seinen acht Jahren eine weniger bedeutende Weltmacht, dies angesichts eines immer selbstbewussteren Putin-Russlands und einer Weltmacht ?in coming?, China. Gerne übersehen dabei wird der Aufstieg Indonesiens, wo man Goldman Sachs vor die Tür setzte, als es nicht parierte. Indien will ohnehin an die Spitze, wer weiss?

Die USA sind eine Weltmacht im Niedergang, wo einem Kasper-Napoleon aus Texas ein kluger Anwalt aus Chicago folgte und jetzt ein moderner Nero, von der Unterklasse an die Macht gebracht, am Ruder ist, der die ?ruling classes? rasch für sich gewinnen muss, um nicht das Schicksal von John F. Kennedy zu erleiden, den Abschuss wegen Kriegsverweigerung.

Europa ist derweil, angesichts seiner Vielfalt, nicht schlecht unterwegs. Das gilt nicht für die EU, wo die Griechenland-Krise mit Mühe durch Verarmung des Volkes gemeistert wurde. Wie Italien saniert werden soll, das 350 Milliarden Euro Schulden alleine bei der Deutschen Bundesbank hat, ist rätselhaft. Der Euro steht auf der Kippe, weshalb ich alle Euro-Engagements schon lange zurück gefahren habe.

Ein äusserst lebhaftes europäisches Wahljahr steht vor der Tür. Wilders erwartet im Norden den sicheren Sieg, Marine le Pen erwartet ihn auch, könnte aber enttäuscht werden. Merkel, wird sie nicht weiter von Trump destabilisiert, sollte wiedergewählt werden, denn niemand darf sich einen Gabriel als Kanzler wünschen. Die Grünen sind Trittbrettfahrer, die AfD eher einem skakespearischen Hexenchor zuzuordnen. Hallelujah!

In der Schweiz haben wir dieses Chaos vorweg genommen: Keine Aussenpolitik, welche den Namen verdient, eine Innenpolitik, welche extrem hilflos wirkt, eine Wirtschaftspolitik, die von Niederlage zu Niederlage eilt, weil sie in Wirklichkeit keine Rolle spielt. Ein Militärdepartement, das nur Schrott zu verwalten hat. Wenn es, demnächst, keine FA-16 kaufen wird, sind unsere Beziehungen zur USA ohnehin ruiniert.

Es geht uns gut, weil wir Teil der Weltwirtschaft sind. Bleiben wir dies, ich nenne uns schon lange Singapur-West, können wir gut überleben. Die Monster dieser Welt brauchen einen Platz, wo sie in Sicherheit miteinander sprechen können..

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